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Beiträge von Doris

    Oje, dann habe ich wohl überreagiert.

    Das habe ich mir nicht gedacht, dass eine Fernaufnahme tatsächlich hilfreich ist. Dann mache ich das in Zukunft so.

    Ich wollte den Pilz nicht abnehmen weil ich dachte dass er evt geschützt ist. Daher hatte ich mit dem Fotografieren nicht so viele Möglichkeiten mit dem Blickwinkel.

    Danke auf jeden Fall mit dem Tipp vom Stachelbart. Dann informiere ich mich dazu nochmal.

    Viele Grüße!

    Hallo Sepp,

    ich bin zwar Anfänger im Pilze bestimmen aber ich nehme mir schon heraus zu wissen ob ein Baum ein abgesägter Baumstumpf ist oder ein Baum mit Stamm, Ästen und Blättern dran. Ich würde sagen, dafür reichen meine Kenntnisse gerade noch so aus.

    Der Stamm hatte im unteren Bereich einen abgesägten dicken Ast, da drauf wächst dieser Pilz.

    Mir ist klar dass erfahrene Mykologen in diesem Forum häufig viel Schwachsinn lesen müssen, aber einfach pauschal anzunehmen, ein Fragesteller kann einen Baum nicht von einem Stumpf unterscheiden, ist schon etwas beleidigend.

    Hallo allerseits,

    vielleicht habe ich diesmal "Glück" und den Pilz korrekt bestimmt.

    Merkmale: Hygrophaner Hut, Stiel silbrig matt glänzend. Geruch mild, nicht besonders unangenehm (aber das kann ja subjektiv sein).

    Er ist zusammen mit ein paar Genossen auf einem toten Laubholzast gewachsen. Man sagt ja, er wächst eigentlich auf Nadelholz, aber ich hab gelesen dass das nicht zwingend ist?

    Viele Grüße

    Doris

    Schönen guten Sonntagnachmittag,

    Ich habe heute diesen Röhrling gesammelt. Die Fotos sind etwas zu rötlich geraten, auf mich wirkte der Hut auf dem Waldboden kastanienbraun, evt minimal mit einem rötlichen Stich. Der Stiel erschien mir auch zunächst eher weiß mit leichten gelblichen und minimal rötlichen Flocken (oder Netz?) an der Basis. Die auf den Fotos zu sehenden auffälligen Schuppen?/Netz? sind erst einige Zeit nach dem Sammeln erschienen.

    Das Fleisch und der Stiel sind sehr hart, sodass ich anfangs, auch wegen der Form des Pilzes (dicker Stiel), an einen Steinpilz gedacht hatte.

    Die Lamellen sind weiß, die Poren schmutzig weiß/hellbraun?, erinnernd an Birkenpilze.

    Das Fleisch hat sich nach dem Anschneiden seehr langsam schwarz/blau verfärbt. Als Beispiel unten stehendes Foto: die Stielbasis ist schwarz angelaufen und davon habe ich ein Stück weggeschnitten, 15 Minuten nach dem Schnitt ist es dort immer noch weiß.

    Jetzt bin ich ratlos: Steinpilze blauen nicht. Gallenröhrlinge haben rosa Lamellen. Hexenröhrlinge haben rote Poren, Schönfußröhrlinge haben gelbe Poren. Maronen haben nicht so hartes Fleisch. Birkenpilze und Reitkappen haben einen dünneren Stiel. Hainbuchen- und Pappel-Rauhfußröhrlinge haben nicht so einen rötlich-braunen Kopf. Was für ein Pilz könnte es sein?

    Leider kann ich mich nicht mehr an die Bäume in der Nähe des Pilzes erinnern.

    Guten Tag,

    hab hier heute in einem Fichtenwald unten stehenden Pilz gefunden. Ich glaube das ist ein kleiner Waldchampignon. Was für Verwechslungspartner könnte ich noch in Betracht ziehen?

    Merkmale: Lamellen frei, gedrängt stehend, Farbe "hellbraun-creme-schmutzig rosa".

    Hut hellbraun/weiß mit braunen Schuppen. Fleisch weiß, beim Anschneiden schnell rötend. An der Stielbasis hatte sich eine kleine Nacktschnecke eingenistet, dort ist jetzt ein gelber Fleck, ansonsten kein Gelben.

    Stiel unten ohne Knolle, etwa hautfarben. Häutiger Ring, herabhängend, oberhalb des Rings ist der Stiel weiß wie das Fleisch, ganz minimal (kaum wahrnehmbar) gerillt. Der Stiel hat in der Mitte längs eine Rolle (vgl Foto).

    Geruch angenehm pilzig.

    Vielen Dank für die Antworten! Das freut mich dass die Stockschwämmchen wohl gepasst haben.

    Beim Schwefelkopf bin ich etwas verwirrt, warum soll es der grünblättrige sein wenn er graue Lamellen hat?

    Ansonsten informiere ich mich mal zu euren Vorschlägen zum "Schwefelkopf".


    Lg

    Hallo zusammen,

    dieses Jahr möchte ich von den Röhrlingen etwas "ausbrechen" und versuche mich in der Pilzbestimmung von einigen Lamellenpilzen. Folgende 4 verschiedene habe ich heute im Wald gefunden:

    Als erstes meine ich Stockschwämmchen gefunden zu haben. Der Stiel ist beschuppt und sie wuchsen büschelig auf einem Baumstamm. Was für ein Baum konnte ich nicht erkennen. Es war ein Fichtenwald mit vereinzelt Buchen und Birken:


    Dann glaube ich dass ich ein bisschen später einen Gifthäubling gefunden habe. Es war ein Birkenhain, es wuchsen aber auch andere Laubbäume und Fichten in der Nähe. Der Pilz wuchs an stark vergammelten Ästen am Boden. Auf den Fotos sieht man es nicht so, aber wenn man ihn dreht schimmert der Stiel silbern. Stinken tut der Pilz allerdings nicht, er riecht neutral bis mild pilzig:


    Und dann habe ich einen Pilz gefunden der von Hut und vom Stiel her wie der vermeintliche Gifthäubling ausgesehen hat, inbegriffen des silbrig glänzenden Stiels beim Drehen, er war aber um ein Vielfaches größer (vgl. 1. Foto). Er wuchs alleine am Boden, es könnte aber theoretisch sein dass darunter stark vergammeltes Holz lag (Es war der gleiche Birkenhain wie vorhin). Hat jemand eine Idee was das sein könnte? Bzw können Gifthäublinge so groß werden?

    Der Hut ist leider im Laufe des Fotografierens immer weiter abgebrochen:


    Und als Letztes glaube ich einen rauchblättrigen Schwefelkopf gefunden zu haben:


    Ich bin gespannt was ihr dazu sagt! Vielen Dank auf jeden Fall fürs Lesen :)