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Beiträge von Albus

    Hallo Margit ,

    Herzlich Willkommen Im Forum.

    Nur in meinem Namen sprechend: Ich freue mich über jede Bestimmungsanfrage, auch wenn ich nurr einen kleinen Teil beantworten kann.

    Gehe davon aus, daß sich alle, auch die Experten, auf Deine Anfragen freuen.

    Schöne Grüsse,

    Hallo nochmal an alle,

    an Uwe:

    der Grund weshalb ich den Fleischroten Speisetäubling nicht erwähnt habe, ist einfach:

    ich habe ihn nie bis jetzt gefunden!

    Klingt komisch, ist aber so. Hab mich schon gefragt ob der bestimmte Habitate bevorzugt, die bei mir nicht vorkommen.

    dr_snuggles

    Gern geschehen!

    Und Zustimmung zu deiner Vorgehensweise, Schritt für Schritt rantastesten, und gerne auch huier im Forum nachfragen!

    Im Forum war dieses Jahr leider weniger los als in anderen Jahren, was ich schade finde. aber es sind viele nette Experten, die dich auf die richtige Spur bringen. Ich habe auch dadurch enorm viel gelernt, daß ich Anfrangen anderer, und die Antworten der Experten aufmerksam mitverfolgt habe.

    Auch das wäre ein Tipp, in der Suchfunktion *****täubling eingeben, und dir ältere Bestimmungsanfragen und -antworten durchlesen. Oder natürlich die Pilzsuchmaschine benutzen und dann alle Merkmale/Fotos, aber vor allem die Verwechslungskandidaten gleich mit aufrufen (da wirst du sehen, dass die meisten grünvioletten geniessbar sind

    Und eines hatte ich vergessen: Nicht nur, daß bei den grünen und violetten Täublingen du kaum was falsch machen kannst, es ist noch besser: Mit dem Grüngefelderten und dem Frauentäubling sind da zwei dabei, die zu den allerbesten und geschätztesten Speisepilzen gehören. Bei mir ist der Grüngefelderte in den Top5, und der Frauentäubling in den Top10.

    Und ich hab auch viele Einschätzungen der Pilzexperten gelesen, die den Grüngefelderten auf jeden Fall unter den Top 3 der Besten zählen. Das stimmt wirklich, auch wenn es natürlich unterschiedliche Geschmäcker giblt. Einen besseren Täubling gibt es kaum.

    Schöne Grüße

    Hallo dr_snuggles ,

    Ich sehe das wie Uwe und weisheit.,

    die beiden dickstieligen (der halbierte und der etwas kleinere) sind für mich Grüngefelderte.

    Der andere , der etwas dunklere (Foto 7 und letztes Foto oben re.) ist evtl einer der anderen grünlichen Täublinge.

    Der Grüngefelderte ist für mich grundsätzlich schon einer der am einfachsten zu bestimmenden Täublingsarten (ganz ohne Geschmacksprobe), aufgrund des aufgerissenen Hutmusters und der Farbe. Er ist vielleicht einer der ganz wenigen den man nur nach Foto und mit wenigen Angaben bestimmen kann.

    Den kann man auch als einzigen auf Fotos bereits als solchen identizizieren.

    Ich wollte noch darauf hinweisen, daß ganz junge Exemplare mit noch nicht geöffnetem Hut, manchmal noch etweder weißlich-leicht cremefarben, oder creme/butterfarben sein, und noch kein grün und auch wenige oder kaum aufgerissene Felder auf dem Hut haben (So ähnlich wie das Exemplar rechts unten auf diesem Foto, aber noch heller). Ich hab ein paar Mal solche Mini-Grüngefelderte gefunden. Bei denen sieht man nur "mit der Lupe" ein sich entwickelndes Feldermuster. Die Grünfärbung entwickelt sich erst später.

    Natürlich muß man dabei 1000% sicher sein, daß diese kleinen Fruchtkörper Täublinge sind, und keine Manschette, abgedeckte Lammellen (Velum) oder Knolle/Volva haben wie die Knollenblätterpilze, die durchaus ähnlich aussehen können, aber ich denke, daß jeder vernünftige Mensch das schon prüfen und entscheiden kann, und bei gegebener Achtsamkeit da keine richtige Verwechslungsgefahr besteht.


    Wie du bemerkt hast, gibt es ganz viele Täublingsarten, die sich auch farblich ähneln, bzw. wo eine einzelne Art durchaus in verschiedenen Farbtönen erscheinen kann. Da brauchen sogar die Experten dann aufwendige Test mit Chemikalien, oder ein Mikroskopieren des Sporenpulvers benötigen , um eindeutig die Art festzustellen. N

    Ich für mich habe das so gehandhabt: ich habe mich erstmals auf die Grünen, Grünvioletten un Violetten Täublinge beschränkt beim Sammeln weil es da am wenigsten ungeniessbare Arten gibt. Den Frauentäubling (nicht brüchige Lammellen) kann ich gut abgrenzen. Bei den anderen grünlichen Täublingen mache ich den Geschmackstest, da braucht man keine Angst davor zu haben, nur Zunge draufhalten auf ein abgeschnittenes Stück, um sicher zu gehen, dass er mild /nicht bitter ist.

    Als ich gesehen habe, daß es von den roten Täublingen mehr als 30 Arten gibt, und viele ungeniessbar habe ich jahrelang alle Roten liegenlassen, war mir zu (zeit)aufwendig, da rumzurätseln welcher es sein könnte. Mittlerweile kann ich schon drei vier rote Arten identifizieren. Und bei allen anderen lass ich sie meistens auch liegen, Die Ockertäublinge sind häufig aber minderwertig, und die braunen sind sehr selten, und auch relativ schwer auseinanderzuhalten, aber da hab ich auch schon mal den Wieseltäubling identifizieren können.

    Also mein Tipp an Dich wäre: dich evtl. dich auf die grünlich-violetten zu konzentrieren, da hast du schon mit denen genung zu tun, ohne viel falsch machen zu können (die meisten sind schon genießbar, bzw ungiftig). Einen Pilzsachverständigen auch zu rate ziehen.

    Schöne Grüsse,

    Schupfnudel

    Hallo, ich glaube nicht, daß das "Blauen" ist.

    Denke eher es ist Schmutz, Erde, der Pilzfreund hatte kein Messer dabei war ja nicht auf Pilzsuche, und hat die Pilze mit schmutzigem Stiel nach Hause gebracht. Beim Transport haben die sich möglicherweise gegenseitig noch mit Erdfarbe befleckt. (meine Vermutung). MFG

    Hallo,

    wollte nochmal klarstellen: "Fichten"steinpilze kommen genauso im Laubwald vor, genau unter Eichen und Buchen! Und zwar nicht selten!

    Nur umgekehrt ist es sehr sehr selten, dass sich Sommersteinpilze im nadelwald verirren..

    also kann man nur allein deswegen (Laubwald) nicht behaupten, dass es Sommersteinis sind.


    Schöne Grüsse,

    Achso... Schlesien. Auch gut! Dann ist es eben einer der Erstfunde 2026 vom Boletus Edulis in Mitteleuropa (Schlesien/Polen gehört ja auch dazu). Gratulation nochmal zum Prachtstück, und Schönen Urlaub!

    P.S. Falls du nochwas pilziges siehst kannst du gerne die Fotos auch hier teilen.

    Hallo Rav4,

    Das ist für mich ein herrliches Prachtexemplar vom Gemeinen Steinpilz (= "Fichten"steinpilz, irreführender Name) = Boletus edulis. also der hier.

    Das er weißlicher daherkommt als viele andere seiner bäunlicheren Kollegen auf den Fotos ist nichts ungewöhnliches.

    Es liegt daran, dß er relativ jung ist und vor allem, daß er relativ wenig Licht/Sonne/Regen/Feuchtigkeit abbekommen hat.

    Wenn du ihn ein paar Stunden oder einen Tag später gefunden hättest wäre er schon deutlich bräunlicher.

    Es ist auch in diesem Jahr einer der ersten Funde in ganz Deutschland vom Boletus edulis, ein Fichtensteinpilz wurde bisher glaub ich sicher nur einmal in Thüringen gefunden. Gratulation dazu.

    Darf ich fragen in welchem Bundesland, welcher Region du den gefunden hast?

    Schöne Grüsse,

    P.S. Eine Verzehrfreigabe gibt es generell in diesem Forum nicht, aber zu diesem einzelnen Pilz in dieser Form würde ich schon sagen, daß ich, falls ich ihn gefunden hätte, den auf keinen Fall weggwerfen, (oder den Schnecken) überlassen würde....

    Hallo Grüner Neuling

    Da die Exemplare im fortgeschrittenen Alter sind ist es für mich auch schwer mich festzulegen, ob Sommer- Oder "Fichten"steinpilz. (Wenn ich jetzt tippen würde würd ich sagen 60% "Fichten"steinpilz, 40% Wahrscheinlichkeit)

    Dazu wären Fotos von einem jüngeren Exemplar nötig, mit Längsschnitt und deutlichem Zoom auf die Stieloberfläche.

    Zur Pilzbestimmung braucht man generell noch mehr Angaben.

    1. Was für Bäume standen den in der Nähe?

    Wenn es ein Laubwald war kommen beide infrage, wenn es ein reiner Nadelwald war dann ist es eher ein "Fichtensteinspilz".

    Weitere kleine feine Unterschiede sind

    2. Beim Fichtensteinpilz ist mindestens (manchmal nur dort) im oberen Bereich des Stiels ein weißliches Netz. Beim Sommersteinpilz ist das Netz bräunlich.

    3. Beim Schnitt durch den Hut ist beim Fichtensteinpilz direkt unter der Huthaut ein kleiner Streifen des Fleisches bräunlich violett. Beim Sommersteinpilz ist das Fleisch auch unter der Huthaut weiss.

    4. Der Geruch ist auch unterschiedlich: Der Sommersteinpilz riecht eher süßlich-aromatisch, der Fichtensteinpiz eher nussig (nicht süßlich).

    Darf ich fragen in welchem Bundesland /Landkreis du den Fund gemacht hast?

    Schöne Grüße.

    Hallo Pilzprophet :

    und schöne Grüsse an alle Mitleser!

    Meine Ehrfahrungen und Tipps zu deinen Fragen:

    1. Wann weiss ich, dass es losgeht?

    1.1. Ist in jedem Jahr unterschiedlich, das weiss vorher nur der Pilz- und Wettergott, mal früher mal später, mal viele Pilz-FK, mal weniger, hängt auch von der Naturbelassenheit Gesundheit der Bäume ab.. Es kann aber beim Reticulatus durchaus mehrere Wachstumsperioden geben, manchmal zwei oder drei.

    Wenn es wie zum Beispiel vor zwei oder drei Jahren es im September lange warm bleibt, kann der Sommersteinpilz durchaus nochmal auch Ende September aus allen Rohren spriessen!

    Deshalb hate ich von diesen allgemeinen Kalenderangaben aus der Literatur überhaupt nichts ("Anfang Mai bis Anfang August" und ähnliches, gilt auch für alle anderen Pilze)

    1.2 Ich mache Kontrollgänge (erstmal um zu sehen ob "meine Stellen" überhaupt noch existieren, oder nicht inzwischen von der nachhaltigen und klimafreundlichen Forstwirtschaft gekillt wurden). Ich hatte nur zwei Stellen für den B. Reticulatus , eine ist schon vor drei Jahren unnötigerweise zerstört worden (gefällte Buchen und Eichen wurden einfach liegengelassen, keine Verwertung), bleibt zur Zeit nur die letzte, einzige Stelle.

    1.3 Was ich aber auch mache ist mehrere Pilzforen, nicht nur dieses , so oft wie möglich zu konsultieren. Um dann durch Fundmeldungen anderer zu wissen, dass die Chancen steigen.

    Ich will jetzt hier keine Webung für andere Pilzseiten machen, auf Nachfrage könnte ich sie nennen, falls notwendig/erlaubt.

    Grunsätzlich war es immer so:

    -wenn es andere Fundmeldungenaus BaWü gab auch von Wäldern aus 50 -100 km Entfernung ( die ich nicht kenne oder besuchen würde), hab auch ich auch "bei mir" früher oder später was gefunden. Manchmal habe ich auch vor den Fundmeldungen anderer was gefunden.

    -es geht meistens - nicht immer- im Südwesten und der Schweiz zuerst los, dann ein paar Tagen/Wochen später in NRW, im Norden oder Osten. Das ist wie bei der Kirschbaumblüte oder Apfelbaumblüte, fängt meistens in der Nähe von Freiburg an, stzt sich dann nach Nordosten fort.


    2. Thema: Tagesszeit zum Sammeln / Wachstumsverhalten d. Sommersteinpilzes

    Ich gehe aus verschiedenen Gründen nie früh Morgens in den Wald (werktags würde ich auch nie vor der Arbeit in den Wald, und am Wochenende will ich auch nicht gemeinsam mit den Frühaufstehern dort sein), ich gehe fast immer nachmittags / nach Feierabend. Und habe dann auch immer andere frisch nachgewachsenen Exemplare gefunden, obwohl wahrscheinlich am Morgen "alles leergesammelt" wurde.

    Deshalb kann ich nur bestätigen, dass - nicht nur die Steinpilze - rund um die Uhr (nach)wachsen- und:

    - keineswegs nur am Abend in der Nacht anfangen, damit die Frühaufsteher allein ein volles Buffet haben

    - und, dass unter günstigen Bedingungen am gleichen Tag innerhalb weniger Stunden kleine, von den Frühaufstehern übersehene Exemplare schon mittelgroß weren können.

    Und das sind ja auch die besten, die kleinen und mittelgrossen, (Maden-Wahrscheinlichkeit geringer).

    Mach es wie du es willst.

    3. Thema Edulis / Reticulatus an gleicher Stelle, unmittelbarer Nähe:

    JA, gibt es!

    Edulis wächst ja auch unter Eichen, und zum Glück ist diese einzige Reticulatus-Stelle die ich kenne so Beschaffen, dass sie Sich mit einer Edulis-Stelle teilweise überlappt.

    Auch von der Jahresszeit können sie sich überschneiden, da B. edulis manchmal schon im Juli/August einige Fruchtkörper ans Tageslicht schickt, und wie gesagt, manchmal der Sommersteinpilz einen späten Herbstschub nachlegt. Die nehmen sich nichts weg, gegenseitig, Eichen und Buchen bieten ihnen genug Nahrung, und Dutzenden anderen Pilzen gleichzeitig.

    Das passiert nicht häufig, höchstens an ein paar wenigen Tagen im Jahr, aber am gleichen Tag an gleicher Stelle (bzw. in unmittelbarer Nähe) Edulis und Reticulatus (und evtl. auch Grüngefederte- oder andere Täublinge und Flockis) ist schon mit das Schönste was man pilzmässig erleben kann.

    4. Thema Verbreitung an anderer Stelle durch Transport.

    Dieses Thema interessiert mich seit langem auch, und ich habe - nicht hier, in einem anderen Forum extrem präzise, (mehrere) Fragen grstellt. Die Antworten waren leider ABSOLUT ENTTÄUSCHEND, die wirklichen Experten gab es nicht, oder haben nichts beantwortet, obwohl es nur zu diesem Thema konnexe präzise Fragen gab, wo es 100%-ig Expertise gibt. (meine Fragen waren gegliedert und gezielt, z.Bsp. Absporverhalten/ Fruchtkörper wo am besten platzieren (unten/ oben im gezweig), ob man eher unter jüngeren oder älteren nicht infizierten Baumbeständen etc.)

    Die anderen Antworten waren die allermeisten nach dem Motto: "warum interessiert dich das?", "lohnt sich nicht", "bringt eh nix", . Es gab nur einen, in einem anderen Thread, der genau beschrieben hat wie er Pilze in benachbarte ähnliche Waldgebiete gezielt durch Transport weiterverbreitet.

    Ich werde da auch nachbohren, bei Gelegenheit.

    Jedenfalls sag ich dir was ich gemacht habe und wie ich das sehe.

    4.1. Ich hab auch seit zwei drei Jahren überständige Boleten, aber auch Täublinge, einfach mal so an anderer -bisher nicht infizierter - Stelle, abgesetzt, manchmal oben, manchmal unten. Kurzfristige pesönliche Vorteile waren ja nicht meine Absicht, sondern nur den besten Pilzen nebenbei bei der Vehrmehrung zu helfen. Nicht "für mich, Schnell"! das habe ich nie im Sinn gehabt, unterstelle es auch Dir nicht Pilzprophet . Man muss auch wirklich längerfristige nicht eigennützige Themen noch diskutieren können.

    Egal was andere gesagt oder - in diesem Fall richtiger- NICHT GESAGT haben, und egal wie weniger Experte ich dazu sein möge, ist meine feste autodidakte Meinung dazu:

    4.2. Ja! es lohnt sich auf jeden Fall, das zu machen, durch Weitertransport hilft man den Sporten. Die Sporen verbreiten sich durch den Wind. Deshalb würde ich sie eher oben im Gezweig als unten an der Wurzel lassen. Auch wegen den Nacktschnecken. Der grösste Konsument von speziell Steinpilzen bei uns sind die Nacktschnecken, das garantier ich Dir, dass die den besten Geruchssinn im Tierreich haben, die riechen einen jungen 10 Stunden alten (Stein)Pilz auf 50m Entfernung und bewegen sich nach Geruch auf ihn zu.

    Zum Schluss noch ein Ratschlag: es gibt nicht nur Boleten, schau mal was mit den Täublingen, Raufüssen, Flockis etc. los ist.

    Und vergiss die Pfifferlinge nicht. Die mögen die gleichen Eichen/Buchen.

    Viel Erfolg und Schöne Grüsse an alle!

    Hallo,

    Die Bilder sind unscharf und der Pilz-Fruchtkörper ist etwas ramponiert, deshalb nur eine Einschätzung ohne Gewähr.

    Es KÖNNTE sich um einen Sternschuppigen Riesenschirmling handeln. Macrolepiota fulginosa / rhodosperma.

    Betonung liegt auf "könnte".

    Eventuell von ein paar anderen Exemplaren vor Ort scharfe Bilder machen.

    Schöne Grüße,

    Herzliches Grüzi und Willkommen im Forum meinerseits!!!:)

    Alle werden sich über deine Beiträge, Fragen und den Wissensaustausch freuen, da bin ich mir ganz sicher.

    Es ist hier glücklicherweise auch ein sehr länderübegreifendes Forum, an dem auch viele Schweizer und Österreicher aktiv beitragen.

    Zu deiner Frage aus dem P.S.:

    PSV ist eine Abkürzung für Pilzsachverständiger. Das ist jemand der nach langer Erfahrung, Studium aller Pilzgattungen, bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie DGFM eine harte Prüfung erfolgreich bestanden hat. Und dann berechtigt ist u.B Pilzaustellungen oder Pilzbegutachtungen zu veranstalten, um Pilze zu bestimmen oder unwissenden Pilze zu zeigen, die sie nie live gesehen haben. Und auch der einzige ist der begutachtete Pilze für Speisezwecke freigeben kann. Das ist auch nicht vollständig, er macht noch mehr, unter anderem Anfängern oder Fortgeschrittenen viele Fragen zu beantworten, und weiterzuhelfen.

    Pilzcoach sind Leute die dieses Zertifikat PSV der DGFM nicht haben, aber bei anderen komerziellen Anbietern mitarbeiten, um z.B mit Anfängern Pilzwanderungen zu veranstalten. So in die Richtung.

    Du hast beides richtig ausgefüllt.

    A. Caesarea habe ich ein einziges Mal und nur ein einziges grösseres Exemplar im Urlaub in den Karpaten gefunden. Aber nicht auf einer gezielten Suche, und mit ganz ganz wenig Pilzwanderzeit. Da bin ich froh, daß ich den getroffen habe. Hoffentlich breitet sich der Pilz auch weiter nördlich mehr aus. Es gab vor 2-3 Jahren auch Fundmeldungen in Deutschland, ich denke es war in Rheinland Pfalz, im Südwesten im Sommer. Im Österreich auch, aber nicht in den Bergen, sondern am "wärmere Rand" im Osten, nahe der Grenze zu Ungarn und der Tiefebene.

    Schöne Grüße!

    Hallo sue17

    So, jetzt kannst du auch mehrere Sachen sehen, und merken:

    ganz oben, unter der Huthaut ist das Fleisch etwas LILA, ein rötlich-violetter dünner Strefen, (ansonsten weiss, bis auf diese bräunlichen Schadstellen).

    Das ist ein ganz wichtiges Bestimmungsmerkmal für den gemeinen Steinpilz (Boletus edulis).Darin unterscheidet er sich von den allermeisten Röhrlingen


    Zweitens sieht man jetzt; die Röhren sind nicht rosa (rosa wäre Gallenröhrling).

    Man sieht, daß das Fleisch sonst weiss ist, und das es nach dem Schnitt nicht blaut.

    Diese Sachen und das weiße Netz am Stiel, charakterisieren einen Boletus edulis.

    Auch um Maronen von Gallenröhrlingen und anderen Röhrlingen zu unterscheiden muss man die Pilze halbieren

    Schöne Grüsse,

    Hallo sue17 ,

    1. Thema "Steinpilz":

    schon vor zwei Wochen schrieb ich Dir in der Antwort auf eine Anfrage,

    daß ein Schnittbild, also Pilz von oben bis ganz unten halbieren, und die Innenseite fotografieren, ganz wichtig ist bei Bestimmung von Röhrlingen, auch von Steinpilzen. Es ist was ganz einfaches.

    Wenn du das auch nach Belehrung nicht machst m werden immer Zweifel bleiben

    Pilzbestimmung mit nur einem Foto, ist nicht seriös, und macht auch keinen Spass. Auf Rätselraten hat hier niemand viel Lust. Auch nicht immer wieder das gleiche zu schreiben.

    Entweder macht man es richtig oder man lässt es bleiben.

    2. Ausserdem schrieb ebenfalls vor zwei Wochen bereits, dass man Pilze nicht waschen sollte, und daß eine Pilzbestimmung "nach Waschen" unmöglich wird. Dies befolgst du offenbar auch nicht.

    3. Drittens hattest du ebenfalls vor zwei Wochen eine Anfrage zum Hallimasch, wo dir bereits jemand den Rat gab, genauso wie jetzt AustriaMyko , daß du den Pilz, trocken natürlich, auf einem weissen, oder einem schwarzen Blatt aussporen lässt, und die Sporenfarbe feststellst.

    Das geht nach dem tränken gar nicht mehr gut.

    Also bitte befolge die Ratschläg, lern was dazu, sonst kann es sein, daß niemand mehr Bock hat dir zu antworten.

    Eine Verzehrfreigabe gibt es nur vom Pilzsachverständigen!

    Schöne Grüsse,

    Hallo,

    Tüblinge siciher zu bestimmen ist sehr sehr kompliziert.

    Mit nur einem schlechten Foto ist es unmöglich.

    Es gibt über 100 Täublingsarten, wobei auch eine einzelene Art von aussen auch verschiedene Hut-Aussenfarben annehmen kann.

    Man braucht viel mehr gute Fotos, und ganz viele Angaben, siehe:

    Hiatamandl
    26. November 2018 um 10:00

    Viele Täublinge sind nur durch richtig aufweändige Forschungsarbeit endgültig bestimmbar: Sporenabwurf, Chemische Reaktionen oder mikroskopieren.

    Aussrdem empfehle ich dir auch mal die Pilzsuchmaschine zu verwenden und deine Bestimmung selbst anhand der Merkmale einzugrenzen:


    Pilzsuche - Pilze bestimmen mit der Pilzsuchmaschine nach makroskopischen Merkmalen - Finde hier deinen Pilz

    Hallo,

    Kein Champion (Champions spielen in der Champions-League).

    Auch KEIN Champignon.

    Es gibt übrigens 80 Arten Champignons, von denen die allermeisten nichts mit dem Zuchtchampignon zu tun haben, und sogar giftig sind.

    Alle Champignons haben eine andere Lammellenfarbe als dieser Pilz.

    Benutze zum Beispiel diese Pilzsuchmaschine, gib dort "Champignon" ein und vergleiche mal:

    Pilzsuche - Pilze bestimmen mit der Pilzsuchmaschine nach makroskopischen Merkmalen - Finde hier deinen Pilz

    Hallo StrahlungJufo ,

    Das Projekt ist sehr gut, auch löblich. ich einem ähnlichen Projekt hier in Bawü mitgeholfen habe. allerdings nicht in Oberschwaben, sondern im Raum Stuttgart.


    Als och In der Anfangszeit als ich neue Pilzarten suchte und eine Pilzberatung, -Ausstellung besuchte, hatte "mein" Pilzsachverständiger PSV gemerkt (und ich auch), dass ich überasschenderweise mehr Maronen Röhrlinge fand, in seinem Gebiet. Er hat mir dann auch nur auf dem ersten Blick so eine "ungewöhnliche" Anfrage oder Bitte gestellt, ob ich beim nächsten Termin nicht noch mehr Maronen ,ozbringen könnte um für die Forschung welche zu spenden. Das machte ich, weil mein PSV und andere PSV aus dem Großraum Stuttgart solche Projekte durchgeführt haben. Das Ergenbis hier war "negativ" auf erhöte Cäsium-Konzentration, aber damit doppelt oder dreifach positiv, auf Erkenntnissgewinn, und, dass die Maronen hier nicht gefährlich sind.


    Jetzt zu deiner Frage würde ich ein paar Tipps, und ein paar Zustzinfos.

    1. Ich hab keinen Zweifel, daß Pilzfreunde da nicht mithelfen würden. (Scharlatanerei würde ich niemals unterstellen)

    2. ABER es ist erstens schon sehr sehr spät in dieser Pilzsaison,

    und zweitens gab es auch in den letzeten zwei Montaen weniger Maronen oder Röhrlinge allgemein, als in anderen Jahren. Bei den Semmelstoppelpilzen kann ich auch sagen, dass es weniger gab. Trompetenpfifferlinge genauso, vielleicht 50g, nach 3 Pilzwanderungen. Und die anderen augelisteten Pilze werden kaum gesammelt und nur von wenigen erkannt.

    Zu den Maronen, da gab es pro Pilzausflug bisher, so: manchmal gar keine, manchmal eine, maximal 2

    3. TROTZDEM solltest du sofort die gleiche Anfrage vielleicht auch auf anderen Pilzforen stellen z.B. pilzforum . eu

    Vielleicht mit präziseren Erwähnung der Zielregionen: Ober- / Nieder-Bayern, Bayrisch-Schwaben, Allgäu und Oberschwaben in Württemberg.

    Und schon mit den genauen Pilzarten (die im Artikel erwähnt sind) in der Anfrage.

    Falsche Pilze und / oder falsche Region, helfen dem Projekt und der Wisssenschaft nicht.

    Du solltest auch ausdrücklich erwähnen und unterstreichen, daß Sammler, die bei diesem Projekt mithelfen wollen, speziell dafür dann überständige, "alte, große und nicht mehr essbare" Maronen mitnehmen sollten, und DIESE dann einschicken. Die nimmt normalerweise niemand mit, die bleiben sonst im Wald! Wären aber für die Forschung pefekt!!

    Schöne Grüße,

    P.S Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg, und auch wenn es dieses Jahr nicht klappen sollte (was ich nicht hoffe): Nicht aufgeben nächstes Jahr wiederholen, aber schon Anfang Sept. den Aufruf starten.

    Hallo,

    wegen der Größe der Blätter würde ich bei den Eichen auf Traubeneichen tippen.

    Das sind mit die besten Eichen für verschiedene Steinpilzarten (Edulis aber auch Sommersteinpilze), und natürlich anderen Pilzarten.

    Boletus Edulis kann auch unter Buchen, Birken, Kastanien, etc. vorkommen.

    Den Literaturnamen "Fichtensteinpilz" finde ich absolut irreführend, deshalb verwende ich ihn auch nicht.

    Schöner Fund badibe , Stelle Merken und ähnliche Habitate / Bäume mal anschauen.

    Pilzfresser1980

    Es ist schonmal sehr gut, daß Du Zweiel hattest.

    Dein Freund, ist garantiert nicht nur kein Experte sondern hat ganz ganz wenig Ahnung, um nicht null zu sagen. Und das hätte auch dich in vielen Schwierigkeiten bringen können, und in der Zukunft auch so.

    Mein Ratschalg wäre es, auch einen PSV mal zu kontaktieren, auch viel lesen (123Pilzsuchmaschine, Bücher), aber auf jeden Fall alle Funde gründlich auch hier vorzustellen, bevor du überhaupt an das "Fressen" oder Essen denkst.