Beiträge von Flüügepilzli
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Hallo Daniela,
bei "kein auffälliger Geruch" ist der Schuppige Porling (Polyporus squamosus) nicht plausibel, denn der Schuppige Porling riecht sehr auffallend nach Mehl/Gurke. Bevor du an diesen Pilz das Etikett "bestimmt" dran machst, solltest du das mit dem Geruch unbedingt verifizieren. Es gibt andere Polyporus dieses Aussehens, aber ohne auffälligen Geruch.
FG
StephanW
Lieber Stephan
Vielen Dank für Deine Einschätzung. Leider tue ich mich mit den Gerüchen noch sehr schwer. Für mich roch er einfach frisch - wie Gemüse frisch aus dem Kühlschrank. Jetzt wo du Gurke geschrieben hast, kann ich den Geruch tatsächlich dort verorten. War schon beim Pilzkurs immer wieder so, dass ich den Geruch erst einordnen konnte, nachdem der Kursleiter ihm "einen Namen" gab. Dann kam jeweils der Aha-Effekt. Aber ich hoffe, mit der Zeit wird das noch besser. Was ich noch vergessen habe. Es war ein schwarzer Stiel zu erkennen. Da wären wir dann doch wieder beim Schuppigen Porling?
Ich bin noch frisch in der Pilzwelt unterwegs und bin dankbar für alle Hinweise, worauf man noch achten soll und was es für Verwechslungspartner gibt. Ich lerne gerne ganz viel dazu.
Beste Grüsse
Daniela
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Ach so. Na dann - schon wieder was gelernt. Danke Uwe

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Hallo zusammen
Der Baumstrunk steht noch mit der Wurzel im Boden - somit hat sich an der Lage nix geändert und der Porling ist tatsächlich so oben raus gewachsen und bildet auch seine Poren nach oben aus. Vielleicht hätte ihm mal jemand Bescheid geben sollen, dass es so in die Poren reinregnet und das mit dem Absporen schwierig wird. Fasziniert was die Natur immer mal wieder für "Ausfallschritte" macht - wollt ich euch das gern zeigen. Meine Pilzvereinskollegen waren der Ansicht, dass es sich um eine Striegelige Tramete handelt.
Schönen Tag an alle
Gruss Daniela
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Vielen Dank Uwe. Muss wohl gut schmecken. Vielleicht hab ich Glück und find nochmal einen und krieg dann auch noch was ab

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Hallo zusammen
Ich habe diesen (sehr zerfressenen) Baumpilz gefunden. Er wächst an diesem schon gänzlich schwarzen Baumstrunk (am Waldrand) - daher kann ich die Baumsorte leider nicht mehr bestimmen. Dahinter wächst eine Buche, das tut aber wahrscheinlich nichts zur Sache. Er fühlt sich etwas glitschig an (hatte aber auch tagelang geregnet, bevor ich ihn fand) und er ist sehr fest und gummiartig - gibt nur ganz leicht nach beim zusammendrücken, lässt sich aber etwas biegen. Auffallend für mich ist die Bienenwabenartige Porenstruktur auf der Unterseite, die nicht flach ist sondern wie wellenartig flach liegt und dann die Poren wie "ausgebaut" sind und mehr hervorstehen. Er hat keinen auffallenden Geruch. Mal schauen, ob die Fotos aufschlussreich genug sind

Vielen Dank für eure Hilfe bei der Bestimmung

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Hallo, gut, dass sie gerettet wurden. Die drei, die ein transplantiertes Organ erhielten, werden aber ein Leben mit Einschränkungen bzw. Medikamenten gegen die Abstoßung etc. leben müssen, habe ich mal gelesen. Gruß Henry
Ja, das ist leider so - lebenslange Medikamenteneinnahme.
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Ich würde auch sagen, das ist ein vergehender Büschel Hallimasche. Schon näher am Tod als am Leben

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OK mit diesem Substrat denke ich an -> Balken-Blättling (Gloeophyllum trabeum)
BG Andy
Ich war gestern beim Pilzbestimmungsabend unseres Vereins und da haben wir uns auch für den Balken-Blättling entschieden.
Danke euch für die Hilfe

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Der Baum dient schon seit Jahren als Sitzgelegenheit bei einer Grillstelle - liegt also gefühlt schon ne kleine Ewigkeit so da. Mein Mann meint es könnte eine Rottanne gewesen sein. Kiefern haben wir hier in diesem Wald nicht. Hilft das?
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Ich war nun heute nochmal da und schaut mal, wie sich die Pusteln entwickelt haben - total faszinierend:
Die ersten 3 Fotos bei Tageslicht bei den anderen war es leider dann schon zu dunkel. Und sorry für die vielen Fotos. Aber wollte jedes Detail auffangen. nun muss ich nur noch ein Foto von einem durchgeschnittenen Pilz machen. DAs werde ich noch nachreichen
Wie findet ihr diese hübschen pelzigen Pilzchen? Wer hätte gedacht, dass doch noch was mit Stiel dabei herauskommt 
Liebe Grüsse Daniela
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Hallo Daniela,
diese Unterseite kommt bei Wirrlingen vor, z. B. Eichenwirling. Dein Pilz ist aber kein Eichenwirling, eine andere Art mit so einer weißen Kante wie im ersten Bild kenne ich nicht.
Hallo Veronika
Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Könnte es sein, dass da irgendwie 2 durcheinander wachsen?
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Hallo zusammen
Habe heute einen tollen Porling gefunden. Finde aber keine passende Erklärung, was für einer es sein könnte, denn diese Unterseite passt zu keinem, den ich bis jetzt in den Büchern mittels Bestimmung versucht habe zu benennen. Aber wie ihr wisst, fehlt mir noch etwas die Übung
Oder ich habe einen Sensationsfund gemacht, der noch in keinem Buch erwähnt ist 


Könnt ihr mir helfen?
Liebe Grüsse Daniela
Sorry, das erste Foto ist leider nicht so scharf wie ich das gerne hätte. Aber auf dem Handy sieht es oft besser aus, und dann merkt man es erst, wenn man es in Grossformat sieht.
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Hallo zusammen
Im pdf (wo die Handhabung der App erklärt wird) steht drin wofür die KAtegorien stehen:
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Hallo
Ja korrekt bestimmt.
BG Andy
Vielen Dank Andy für die Rückmeldung. Hab im Netz gelesen, dass diese sehr häufig zu finden sind. Ich hab bis anhin aber noch nie einen gesehen. Also für die alten Hasen hier drin eher lahm und für den Frischling (also mich zumindest) der totale WOW-Effekt



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Danke für die hilfreichen Kommentare!
MisterX: von deinen Beschreibungen kann ich ja ableiten, dass ich den Pilz auf jeden Fall in der Hand haben muss, wenn ich ihn genau bestimmen möchte. Klar, ich muss ihn dabei nicht essen, aber ich frage mich was mit meinen Händen ist, und allem was danach kommt? Z.B. andere Pilze sammeln, mal ins Gesicht fassen… Mitten im Wald sind Handwaschbecken mit Warmwasser und Seife ziemlich rar, und ich sehe, welch hartnäckige Spuren andere Pilze an meinen Händen hinterlassen können.
Uns wurde im Pilzkurs gesagt, dass das Anfassen (auch eines grünen Knollenblätterpilzes) ungefährlich ist. Die Angst vor Kontaktgift durch blosse Berührung sei unbegründet. Man muss aber darauf achten, dass man im Pilzkorb potentiell giftige bzw. unbekannte Pilze von den Speisepilzen sauber trennt, da hier die Gefahr besteht, dass vom Giftpilz ein kleines Stück abbricht und sich so unter die gesammelten Speisepilze mischt. Dann hat man dieses Stück dann auch in der Pfanne und isst es mit.
Ich habe dazu noch 2 Informationsquellen im Netz gefunden, die das selbe sagen.
(hier bei 7 Min 26 Mythos 8 )Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und hier:
https://baden-wuerttemberg.nabu.de/imperia/md/content/badenwuerttemberg/broschueren/.pdf
Ich trau mich aufgrund dieser diversen Aussagen, einen potentiell giftigen Pilz anzufassen und für die Bestimmung nach Hause zu nehmen, habe aber immer kleine Papiertüten dabei, damit ich alle unbekannten Pilze separieren kann. Aber grundsätzlich ist das eine Sache, die wohl jeder mit sich selbst ausmachen muss. Wenn es einem nicht wohl ist dabei, dann lässt man es lieber. Oder immer einen Satz Gummihandschuhe mitnehmen, wäre auch eine Variante.
Vielleicht konnte ich dich damit ein bisschen beruhigen.
Liebe Grüsse Daniela
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Nebelkappe klingt gut, aber vermute einen Schleimpilz bei den Pünktchen und Kugeln, weil noch gar keine Strukturen zu erkennen sind.
Leider hat meine Recherche in der Richtung noch nicht gefruchtet, aber will euch nicht diesen interessanten Parasiten vorenthalten, der hier erwähnt wird: Endlich gefunden....
Du hast recht. Bei dem erwähnten Link hat es 2 Bilder, die dem meinen sehr ähnlich sehen. Dann müsste ich wirklich noch ein paar Mal vorbeischauen um zu sehen, wie sich die Pusteln weiterentwickeln.
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Noch nie gesehen sowas, mich würde auch der Wirt interessieren. Farblich wie Austern, aber ich erkenne kein Substrat und die Form passt auch nicht wirklich - das könnte natürlich auch durch den Befall variieren. Hast vllt noch Bilder von der Fruchtschicht oder ein Querschnitt? Wenn der Parasit wirtsspezifisch auftritt könnte das weiterhelfen.
Da hast du recht. Ich werde in den nächsten Tagen nochmal da vorbeischlendern und mal einen Wirt rausziehen und halbieren. Vielleicht geht uns dann ein Lichtlein auf

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Hallo zusammen
Habe dieses Pilze an Wegrand im Wald entdeckt. Ich gehe davon aus, dass die weissen "Pusteln" eine Art von Schmarotzerpilz ist, der sich von dem anderen ernährt? Sah total spannend aus. Die weissen Pusteln gaben kaum nach beim Zusammendrücken und wenn man sie aufschneidet sind sie innen auch knalleweiss und von fester Konsistenz. Kennt das jemand von euch?
Bin gespannt auf eure Antworten.
Liebe Grüsse Daniela
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Herzlichen Willkommen Daniela. Wenn du ein tolles Buch haben möchtest, wo geballtes Pilzwissen drinne steckt, empfehle ich dir den großen Kosmos Pilzführer.
https://litera-langen.buchkatalog.de/der-grosse-kos…r-9783440174715
ISBN: 9783440174715
Stöbere unheimlich gerne da drinne rum, besonders vorm schlafen gehen.
Grüße, Raphael
Lieber Raphael
Herzlichen Dank für die Empfehlung. Dieses Buch hab ich mir tatsächlich schon mal angeschaut im Netz, aber war nicht sicher, ob ich es bestellen soll. Jetzt ist es besiegelt.
Freu mich schon drauf 
Liebe Grüsse Daniela
. So hübsche Blutmilchpilze. Nichts Spezielles aber für mich ein Erstfund, darum freuts mich (und die Farbe ist eh total mein Ding 