Hallo
Es gibt ja auch weisse Judasohren, man hat bei den weissen Formen festgestellt das im Prinzip ein Gendefekt vorliegt. In der Champi-Zucht wird die weisse Form so herangezogen.
Ich könnte mir hier effektiv die weisse Form von Blutmilchpilz vorstellen.
Aber ich finde keine Unterlagen dazu, daher müsste man diese beobachten ob nicht noch eine Farbänderung stattfindet -> oder Beleg herstellen, mikroskopieren plus einsenden zur DNA
BG Andy
Hallo Andy,
vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!
Wir haben auch den Verdacht, dass es sich um die weiße Form des Blutmilchpilzes handelt. Es sieht alles genau gleich aus. Die Form, Größe, Anordnung auf dem Untergrund. Und auch das Platzen beim Anstechen.
Leider war der Fund im Spessart, mitten im Wald, eine neue Route. Regelmäßig beobachten wird nicht möglich sein... ( vlt. gelingt es uns kommende Woche nochmal nachzuschauen)
Im unseren Buch "Myxomyceten" von Marion Geib konnte ich nichts ähnliches finden. Beim Blutmilchpilz berichtet sie von einer Farbskala von korallenrot über pinkviolett bis grau. Von weiß oder Albino schreibt sie nichts...
Ich werde weitersuchen und auch schauen, ob ich den Beitrag bei Naturgucker finde, den Christine erwähnte.
Vielen Dank für Deine Hilfe, egal bei welchem Fund!
LG Ilona & Markus