Beiträge von weisheit

    Hallo Grüner Neuling,

    Sommersteinpilze haben einen samtigen Hut nicht speckig glänzend wie der Gemeine Steinpilz (Boletus edulis). Auch hat der Sommersteinpilz eine Netzzeichnung auf der gesamten Stiellänge. Boletus edulis hat ein Netz unterhalb des Hutes und das ist weißlich und erstreckt sich nicht über den gesamten Stiel.

    Deine Exemplare sind wohl schon recht alt und für Speisezwecke würde ich sie nicht mehr nutzen. Das Alter kannst du im Wald feststellen, indem du mit den Fingern auf den Hut drückst. Bleiben weiche Dellen im Hut zurück, ist der Pilz alt.

    Hallo Andreas,

    deine Überlegungen kann ich nach vollziehen. Manche Sommerseitlinge auf dem Stamm hatten im älteren Stadium bräunliche Farben, aber nur an den Rändern. Meine braunen Austernseitlinge waren sehr fest und dick fleischig, so wie die im Spätherbst. Ich denke nur das Mikroskop könnte Klarheit bringen, aber das ist nicht mein Ding.

    Hallo Uwe,

    ja, die Pilzwelt will nicht so richtig. Aber an Bäumen und Stubben, die die Feuchtigkeit besser speichern, findet man noch einiges. Wenn es regnet, fehlt die Wärme und ist genug Wärme vorhanden, fehlt wieder der Regen. Bleiben wir trotzdem optimistisch.

    Liebe Pilzbegeisterte,

    vor einigen Tagen nach der großen Hitze konnte ich in meinem Küstenwald Sommerseitling (Pleurotus pulmonarius) und Austernseitlinge (Pleurotus ostreatus) gemeinsam an einer liegenden Buche finden.

    Im gleichen Wald fand ich Fuligo septica - Gelbe Lohblüte und die weiße Varietät.

    Zum Schluss ein für mich Recht seltener Fund - ein Halsband schwindlig (Marasmius rotula).

    Hallo Pilzfreunde,

    die letzten Tage gab es viel Regen und nun kommt die Wärme und hoffentlich auch die Sommerpilze. Am schnellsten nach dem Regen sind die Schleimpilze.

    Hier der Geweihförmige Schleimpilz mit Plasmodium.
    Später gab es auch noch diesen schönen Schleimi, ich vermute den Fischeier Schleimpilz.

    Der Zimtfarbene Weichporling ist auch einer, der nach viel Regen sofort sich zeigt.

    Hallo Sebastian,

    das ist eine andere Seitlingsart- ein Lungen-bzw. Sommerseitling (Pleurotus pulmonarius).

    Der ist sehr hell, kann aber auch graue Farbtöne aufweisen und er ist viel zahrter und dünnfleischiger. Kommt vorwiegend an Buche vor so wie der "echte" Austernseitling.

    Hallo Ceropegia,

    es ist mittlerweile bekannt, dass Menschen, die bestimmte Speisepilze, wie z.B. Morcheln, immer gut vertragen haben und dann plötzlich nicht mehr. Ich kenne da ganz persönliche Erfahrungen aus meinem Umfeld. Zwei Personen essen die gleiche Pilzmahlzeit und einer reagiert negativ , also es geht ihm schlecht. Das wird auch in der Zeitschrift für Mykologie schon mehrfach beschrieben und eine aufklärende Antwort kenne ich nicht. Vielleicht hat das auch etwas mit dem Alter des Menschen zu tun, denn im Alter kann man Allergien und andere nicht begreifbare Unverträglichkeiten entwickeln. Ich weiß es nicht und war über meine Reaktion doch sehr verwundert.

    Hallo liebe Pilzbegeisterte, ich habe gestern an Weide auch einen sehr schönen Schwefelporling gefunden und ein kleines Stück davon zubereitet, wie immer paniert und gebraten. Und diesmal habe ich den Pilz nicht vertragen und ich weiß nicht warum.

    Hallo Leopoldi,

    ist dein Foto nicht etwas verzerrt? Eine Möglichkeit wäre eine der Scheibenlorcheln.Dafür braucht es aber genauere Angaben. Möglich ist auch der Morchelbecherling oder andere Becherlinge. Das Foto und deine Angaben zur Bestimmung sind einfach unzureichend

    Liebe Pilzbegeisterte,

    heute zu 100% bestimmt wieder ein schöner Fund des Österreichischen Prachtbecherlings -Sarcoscypha austriaca - mit dem entsprechenden Biotop. Die Prachtbecherlinge sind auch kartiert und erfreulich daran ist , in diesem Gebiet wurden noch keine Funde eingetragen.

    Liebe Pilzbegeisterte,

    meine gestrige Wanderung hat interessante Funde gebracht, aber auch eine unbekannte bzw. eine nicht leicht zu bestimmende Art.

    Das Quellental ist ein sehr totholzreiches Gebiet und der Ursprung für das Mineralwasser "Glashäger Brunnen".

    Hier fand ich an Haselnuss die ersten Becherlinge - Encoelia furfuracea.

    Auch an Hasel die Rotbraune Kohlenbeere - Hypoxylon fuscum.

    D

    Die Schmetterlingstramete - Trametes versicolor war auch noch in recht gutem Zustand zu finden.

    Neben der Schmetterlingstramete gab es auch noch zahlreiche Zonentrameten - Trametes ochracea. Mittlerweile kann ich ganz gut die beiden Arten auseinanderhalten. Ich schaue wie die Anwachsstelle ist, wenn breit angewachsen, dann keine Schmetterlingstramete. Auch hat die Zonentramete an der Anwachsstelle immer kleine Höcker. In der Regel wächst die Zonentramete nicht rosettenartig, sondern überzieht den gesamten Stamm. Dann sind noch die Farben, die Zonentramete hat nie dunkelblaue Farben. Auch die Unterseite der Zonentramete zeigt beigefarbene rundliche bis eckige Poren. Ich glaube, die folgenden Bilder zeigen die Zonentramete recht gut.

    Der Brandkrustenpilz - Hypoxylon deustum zeigt sich mit seiner Nebenfruchtform im Frühling sehr häufig.

    Und beim nächsten Bild habe ich ein Problem. Handelt es sich hierbei um eine der Kohlenbeeren oder ist es auch der Brandkrustenpilz, der ja auch zu den Kohlenbeeren gehört. Stutzig machte mich das Wachstum zwischen der Rinde und dann wieder fladenartig. Der Baumstamm dürfte Erle sein. Mich interessiert eure Meinung dazu.