Beiträge von Rooki

    Damit man von Kälte eine Erkältung bekommt, muss man schon sehr wenig Kleidung tragen und sehr wenig essen.

    Heiße Heizungsluft ist da problematischer wegen Austrocknung der Schleimhäute. Dann noch neben dem Ofen zusammen kuscheln und man hat auch noch die Erreger. Also einfach konsequent Mitmenschen meiden und als einzelner Waldschrat durch die Gegend streifen :) Spart man sich noch Sodbrennen und Kopfweh vom Glühwein.

    Toller Bilderausflug!

    Ich würde unter den Umständen auf eine Geschmacksprobe verzichten.

    Komplett unbekannt, Konsistenz verdorben durch Frost, keine Bilder aus Habitat… etc
    Man muss ja nicht alles roh in den Mund stecken. Auch wenn der Frost zumindest Bakterien wie zB von Mäusekot erledigt hat.

    Die Täublingsprobe ist nichts, was dich ohne gute andere Anhaltspunkte einer konkreten Bestimmung näher bringt. Bei Milchlingen kann man damit besser schlüsseln, hab ich gehört.

    Pilze können alle möglichen positiven und leider oft recht unerforschte Inhaltsstoffe enthalten.
    Die beste Zutat ist aber sicher ein Waldspaziergang, der vorausgeht!

    Wir müssen mehr in Erfahrung bringen.
    Dazu braucht es viel mehr Ausgaben für Bildung allgemein, aber auch Elitenförderung darf nicht weiter so vernachlässigt werden wie die letzten Dekaden.

    Unser Verständnis ist scheinbar nicht ausreichend, um zielführende Akzente in den Bereichen Habitatsschutz, Erhalt der Artenvielfalt und Erhalt und Neuanlage von CO2 Senken zu setzen. Von daher bleibt nur Erhalt und Erforschung natürlich gewachsener Biotope und diese Informationen dann in nachhaltige Gesetze einfließen lassen. Leider scheitern wir auf allen Fronten.

    Was passiert stattdessen?
    1 Billion Bäume pflanzen wird propagiert und unter diesem Motto die Lage noch verschlimmert. Ein Video, falls ihr am Sonntag noch etwas Zeit und Muse habt. Sorry für off topic!

    Retten Bäume den Planeten? | Doku HD | ARTE
    Können Bäume den Planeten retten? Das zumindest versprechen Politik und Holzindustrie, NGOs und multinationale Unternehmen. Während die Abholzung der Wälder ...
    m.youtube.com

    Durch Verdünnung wird die Wirkung verstärkt. Is klar.

    Ist einfach eine Frechheit, dass die Leute so abgezockt werden. Weil die Gier auch nicht halt macht, wenn die Leute längst ernsthaft Hilfe benötigen würden und der Glaube an die Heilwirkung neben Placebo-Effekt auch oft zur Verzögerung einer wirksamen Therapie führt, für mich eindeutig schadhaft. Wie alle Lügen und Fehlinformationen.

    Deshalb verwunderlich, dass nicht verboten. Genauso wie 99% an „Nahrungsergänzungsmitteln“.


    Hier werden bewusst leichtgläubige und emotional überforderte Menschen mit hohem Potential für kognitive Dissonanz veräppelt und ausgebeutet. Für mich kein Fall von Entscheidungsfreiheit, sondern Verschwendung von Potential. All die Zeit in Marketing investiert um der Gesellschaft zu schaden, anstatt was vernünftiges zu machen. Das Geld fehlt den Leuten in der Tasche, aber sie haben nicht über ihre wirklichen Probleme reflektiert und so wird die Lage der Ärmsten dieser Gruppe noch viel prekärer. Welcome to the jungle!

    Ist ein gutes Beispiel dafür, dass Märkte Regulierung brauchen und freie Marktwirtschaft kein bisschen funktioniert. Immer wieder zeigen sich die asozialsten Auswüchse und werden dann mit Pseudo-Argumenten (zB über angeblich freie Entscheidung) verschleiert. Wer glaubt denn bitte aus freien Stücken eine Lüge?

    Zitat

    Der Umsatz mit homöopathischen Arzneimitteln in Deutschland lag 2018 bei rund 670 Millionen Euro

    Die Farbe ist typisch vom Regen ausgewaschen. Auch durch andere Faktoren kann sich die bei Pilzen verändern. ZB hellgraue oder dunkelgraue Kappen beim Perlpilz. Hutfarbe sollte deshalb bei der Bestimmung nicht überbewertet werden.

    Die Gesamtheit der Merkmale ist entscheidend. Amanita ohne Knolle zu zeigen ist bei schwierigeren Bestimmungen wenig hilfreich.

    Hiatamandl
    26. November 2018 um 10:00

    Die Lamellen des ersten sind gewellt, nicht gesägt.

    eigentlich muss man sich nur einen Handsäge 🪚 wie einen Fuchsschwanz vorstellen um sich die seltene Variante vorzustellen.

    Doch irgendwie ist das nicht so einfach vom Sprachgebrauch und der Anwendung*. Optisch und von der Mustererkennung wird es auch manchmal durch spröde Lamellen, Trockenheit, mechanische Einflüsse auf den Wuchs usw erschwert.

    * hätte zB vor paar Monaten gemeint, Reifpilz hat gesägte/gekerbte Lamellenschneiden. Aber auf allen Funden und Fotos waren sie gewellt. Diese Info von 123 bezieht sich vielleicht auf ältere Exemplare oder stimmt einfach nicht.
    Das ist manchmal auch eine Frage des Blickwinkel. Wenn man schräg auf die Schlaufen/Ausbuchtungen schaut, wirkt es gekerbt.

    Ich glaube mit Kontrast sind die einfach leichter zu finden. Am meisten Pilze gibt’s immer noch auf Plätzen mit Laubdecke, nur halt schwerer zu sehen. Bei Laub hat man allgemein mehr Wasserrückhalt, Moos zeigt eher Grund- und Oberflächenwasser.

    Ich hab mir das Quiz noch nicht selbst angeschaut, aber die zwei Antworten hier verraten mir schon, dass hier mit Chatbot gearbeitet wurde.

    Du musst irgendwie deine prompts erweitern, dass der aufhört, Verwandte Arten über einen Kamm zu scheren, falls das Modell dazu überhaupt in der Lage ist.
    Andererseits sehe ich diese falschen Informationen jetzt auch nicht unbedingt als Grund, dass ganze gleich wieder einzustampfen.

    Gibt eben Gattungen wie Amanita, wo das höchst bedenklich ist.

    Deshalb prinzipiell der richtige Weg, sich an Foren mit vielen Profis zu richten. Wenn man jetzt aber dein KI-Potpourri Fakten checken soll, muss eben wie erwähnt eine bessere Kommunikation integriert werden.

    Direktes Feedback würde Dinge in einem Maß erleichtern, dass daran dein Projekt steht oder fällt. Das würde ich auf jeden Fall machen!

    Und zwar für jede geladene Seite und so, dass man weiterquizzen kann. Dopamin und so.

    Ich sag jetzt mal so: wenn der Pilz noch erkennbar ist und ggf mit Pinzette statt Löffel zu entnehmen ist, hat wahrscheinlich schon seine Vorteile. Kann man später immer noch homogenisieren, falls nötig.

    Wichtig wäre halt zu wissen welche Arten konkret untersucht werden sollen.

    Marone, Nebelkappe, Trompetenpfifferling kriegt man bestimmt gut her. Und noch mehr Zersetzer.

    So vom Entertainment und zur Information der sammelnden wären wohl Speisepilze ideal, für die Forschung an sich würde alles funktionieren und wäre vllt auch interessanter.

    Wichtig wäre halt zu wissen, ob ihr einen Grad an statistischer Signifikanz a la mind 10 - 20 Proben braucht oder ob mit 100g die ganze Klasse versorgt ist und es völlig reicht, die Werte untereinander zu vergleichen um zu sehen, wer sauber arbeitet.


    Habe 2kg frische Semmelstoppel vor 2Wochen aus Zeitnot eingefroren, sind halt schon geputzt, also kein vollständiger Fruchtkörper mehr.

    Wäre sowas überhaupt geeignet?

    Braucht ihr die “Klassiker” mit hoher Belastung oder reicht eure Genauigkeit für ein breiteres Spektrum?


    Da ja die Sammelgebiete recht unterschiedlich sind wären Infos zu Arten, Dokumentation (edit: reicht euch ein Regierungsbezirk? Pilzsammler können sehr paranoid sein, dass manche nicht mal eine PLZ angeben würden…), Entnahme, usw wichtig, weil sonst wird es schwer. Ist ja nicht immer so, dass man findet, was man gerne hätte. Auf Bestellung ist bei Pilzen schon möglich, aber dafür braucht’s Profis mit mehrjähriger Erfahrung. Willst ja nicht unnötig den Sammlerkreis einschränken.
    Wäre wohl eher so: man findet eine Marone, hat aber genug Reserven, schon Pläne für Abendessen aber da gibt’s ja noch die Schulklasse aus Niedersachsen.


    Kann noch YouTube “Pilzwelten” empfehlen für eine etwaige Selektion der zu sammelnden Proben. Postet seit Jahren Videos mit Datumsangabe aus Bayern. Das könnte helfen einzugrenzen. Außer ihr sagt sowieso: the more, the merrier und habt lieber mehr Einzelproben.

    Ich wäre ein geeigneter Kandidat für den Tschernobyl-Fallout, wenn auch in etwas geringerem Maße (Region Mittelfranken).

    Schick doch mal bitte address Daten oder besser noch, poste sie hier. Morgen Dreh ich vllt eine Runde.

    Für Suizid bitte schonendere Methoden verwenden. Pilze können deine roten Blutkörperchen auflösen*, deine Leber zerstören uvm… dann lieber einen Strick! Das geht schneller.

    *lies zB den Kahlen Krempling nach, ein wohlriechender und schmeckender Pilz und mindestens einmal kann man ihn wirklich ohne Probleme essen. Vllt öffnet dir das etwas die Augen, was die Komplexität des Themas angeht.

    Abgrenzung von Dickfüßen usw, je nach Witterung geht das Sporenpulver auch mal fix weg, dann kann man über die ggf vorhandenen Reste schonmal die Bestimmung eingrenzen. Zum Essen wär der sowieso nix mehr, also bleibt ja nur Bestimmung. Und die exakte Art wird wohl eher schwierig bei Rötelritterlingen.

    Echte sind es nicht, die werden in dem Alter wässrig/schmierig, bevor sie die Farbe verlieren.

    Oh sehe gerade #1 Beitrag, Bild 3&4 sieht sehr nach echten aus. Hab mich auf Beitrag zehn bezogen.

    Puh, dachte schon, ich bin ein Weichei :)

    Mir hat schon der Pfeffermilchling gereicht, falls der korrekt bestimmt war. Nur mit Zungenspitze angeleckt und war froh darüber. Erst relativ harmlos, aber nach 20-25s wurde es immer schlimmer.

    Wenn dann auch noch Pyro im Namen enthalten ist, verzichte ich vielleicht besser auf eine Geschmacksprobe :)