Beiträge von MisterX

    oh das tut mir leid.

    Ach da braucht dir doch nichts leid zu tun. Gerüche werden sehr unterschiedlich wahrgenommen. Für meine Mutter riecht der Karbolegerlingund der Maipilz total unaffällig, ich rieche eindeutig den Medizinschrank und die Gurke wie in der Literatur beschrieben. Meine Mutter riecht beim Amiant-Körnchenschirmling die oft zitierte Scheune/das Heu, ich rieche da so gut wie gar nichts ^^. So ist halt jeder anders.

    Vielleicht hattest du bisher Pech und immer nur L. sordida erwischt? Der riecht tatsächlich nur banal pilzig.

    Aber generell sind Gerüche eine sehr subjektive Geschichte.

    Denkbar wäre es theoretisch, aber ich glaube es eigentlich nicht, denn die Exemplare waren teilweise echt kräftig Lila in allen Teilen (Hut, Stiel, Flesich und Lamellen). Den charakteristischen Geruch bei dem Pilz scheine ich einfach nicht wahrzunehmen, so wie viele Menschen beim Karbolegerling nichts besonderes riechen.

    Obwohl ich offensichtlich nicht so gut Gerüche wahrnehme, den kann ich richtig gut riechen. Meine Frau hat letzthin gesagt riecht wie Maracuja, vielleicht kannst Du das besser riechen.

    Also, das ist nichts generelles, bei vielen Pilzen rieche ich genau das was in der Literatur steht. Beim Violetten Rötelritterling habe ich wirklich alles probiert. Lamellen zerreiben, vorher anwärmen, mir Multivitaminsaft vorstellen...für mich riecht der immer nur unauffällig oder pilzig.

    Die Diskussion gab es hier schon mal. Ich habe den Riesenkrempentrichterling zwischenzeitlich mehrmals gesehen und kann die Beobachtungen von Pablo nur unterschreiben. Der Hutbuckel ist ohnehin mehr so eine Bauernregel, kein Gesetz - ich finde ständig klare Mönchsköpfe, die den nicht haben.

    Die Bilder bei 123pilze sind weiterhin sehr suboptimal. Besser charakterisiert ist die Art hier oder hier.

    Vielen Dank für die sehr hilfreichen LInks.

    Ich nehme dann mal mit Riesenkrempentrichterling vs. Mönchskopf
    *Nie mit Buckel in der Hutmitte vs. oft mit Buckel (oft besser fühlbar als sichtbar)
    *Hut und Stiel tendeziell vor allem jung sehr weiß (nicht immer, teils auch leicht beige) vs. oft ins Ocker- bis hellbräunliche gehend
    *Hutrand im Alter deutlich gerippt vs. nicht gerippt oder Rippung "anders strukturiert"
    *Lamellen leicht verschiebbar vs. nicht leicht verschiebbar
    *Sporenpulver amyloid vs. inamyloid

    Da würde ich gerne was dazu lernen:

    Wie kann der Riesenkrempentrichterling hier ausgeschlossen werden?

    Riesenkrempentrichterling, Riesenkrempenritterling = LEUCOPAXILLUS GIGANTEUS (SYN. LEUCOPAXILLUS CANDIDUS PAXILLUS GIGANTEUS, ASPROPAXILLUS GIGANTEUS)

    Ein charakteristischer Geruch und ein Hutbuckel wurden wenn ich richtig sehe nicht berichtet, sondern nur ein "piziger" Geruch und eine "winzige Erhebung" in der Hutmitte.

    Zur Illustration, wie variabel Pilze auf Fotos erscheinen können, wie leicht man sich täuschen kann und wie wenig hilfreich Bildersuche oder KI in solchen Fällen ist, würde ich auf diesen Thread von letzter Woche verweisen:

    Annett Ingolstadt
    14. Oktober 2025 um 13:35

    Ich denke nächstes Jahr muss ein Mikroskop her, damit kann man dann sicherlich an den Sporen genau erkennen welche Art es ist , korrekt?

    Mir wurde gesagt es ist stark gattungsabhängig, ob Mikroskopie hilfreich ist:

    Steigerwaldpilzchen
    9. November 2022 um 15:24

    Es ist wohl leider nicht so, dass man mit dem Mikroskop jeden Pilz sicher bestimmen kann.

    Ich bin absolut sicher, daß dir in naher Zukunft eine KI ganz genau sagen kann, was auf einem Bild zu sehen ist. Nur weil du selbst zu etwas nicht in der Lage bist zu tun, ist es doch wohl ziemlich anmassend zu behaupten, nichts und niemand in der Welt wird das jemals können. Eine solche Einstellung ist – mit Verlaub gesagt – arrogant und dumm. Ist es nicht so?

    Nein, so ist es nicht. Hier wird keine KI jemals mit ausreichender Sicherheit zu einer Artbestimmung kommen, weil die KI die Farbveränderung der Milch nicht kennt. Eine gute KI würde dir das gleiche sagen wie wir: Ohne diese Information ist dieser Pilz einfach nicht mehr bestimmbar.

    Das zu behaupten ist weder arrogant noch dumm, sondern ganz im Gegenteil Ausdruck der beim Thema Mykologie notwendigen Vorsicht und Demut. Viele Pilze sind nicht bestimmbar, insbesondere wenn man nur Bildmaterial hat und bestimmte Merkmal, die gerade bei dem hier vermuteten Pilz entscheidend sind, nicht vorliegen. Eine gute KI würde dir hier keine klare Aussage machen, sondern wahrscheinlich eine Prozentzahl angeben, ich würde sagen schätzungsweise 70-80% Wahrscheinlichkeit, dass es wirklich der Graugrüne Milchling ist.

    Bezüglich der genannten Alternativen, die du ausschließt muss man sagen: Pilze können insbesondere wenn sie wie dieses Exemplar deutlich älter sind und längere Zeit der Witterung ausgesetzt waren, sehr variabel aussehen. Das gilt ganz besonders für die Hut- und Lamellenfarbe. Schau mal wie ausgebleicht dein Pilz auf dem Hut ist. Eine ehemals gut sichtbare Zonierung kann in dem Alter leicht als fleckiges Muster fehlgedeutet werden. Mykorrhizapartner können in bis zu 30 m Entfernung stehen.

    Außerdem gibt es in Deutschland ca. 100 verschiedene Milchlinge. Die drei Alternativen, die mir nach 5 Minuten Recherche aufgefallen sind, sind nicht die Einzigen, die als Verwechslungspartner in Frage kommen.

    Da du den Meinungen hier offensichtlich nicht sehr vertraust, wäre mein Vorschlag: Stell die Frage doch auch mal auf Facebook auf der Seite Pilze/Schwammerl von M. Bachmaier: https://www.facebook.com/groups/1760287…18?locale=de_DE

    Die Seite hat 170.000 Mitglieder, darunter viele PSV und Experten. Ich gehe buchstäblich jede Wette ein, dass die Gruppenexperten dort dir genau das gleiche sagen werden wie wir hier: Der Pilz ist auf Artebene mit diesen Bildern nicht sicher bestimmbar.

    Hallo Bartträger,

    zunächst einmal herzlich Willkommen im Forum :)

    Am Anfang ist alles ein bisschen unübersichtlich und verwirrend bei den Pilzen, das ist ganz nochmal. Weiß ich, weil der Anfang bei mir selbst noch nicht so lang zurück liegt. Also von einer falschen Bestimmung bitte nicht entmutigen lassen ;)

    Beim Bestimmen von Lamellenpilzen ist wie Austria Myko angemerkt hat der erste Schritt, dass man Sprödblättler (Täublinge und Milchlinge) und Faserblättler trennt. Das geht ganz einfach, indem man schaut, ob die Lamellen splittern und ob der Stiel sich von unten faserig teilen lässt oder wie Styropor zerbröselt.

    Hier wirst du sehen, dass dein Pilz nicht an den Lamellen splittert (zumindest wenn er frisch ist) und der Stiel sich in langen Längsfasern von unten teilen lässt.

    Dann siehst du an der Fruchtkörperform, dass du es mit einem kompakten Fruchtköperaufbau zu tun hast, also Hutdurchmesser ist in etwa ähnlich groß wie die Stiellänge, und mit einem robusten Stiel. Hier nicht ganz so deutlich zu sehen, aber die Lamellen machen bevor sie den Stiel erreichen einen Schwenk nach oben und sind nicht gerade angewachsen, das nennt man Burggraben. Anhand der Lamellenfarbe kommen in dem Alter nur weiße oder gelbe Sporen in Frage (braun, rosa oder schwarz hätte die Lamellen in dem Alter bereits umgefärbt). Mit Artenkenntnis weißt du hier: Es ist weißes Sporenpulver. Damit landest du bei den Ritterlingen als Gattung. Dann hast du den Pilz (wahrscheinlich) auf Holz gefunden, damit bist du bei den Holzritterlingen. Mit gelben Lamellen und dieser speziellen Hutfarbe kommt dann nur der Purpurfilzige Holzritterling in Frage.

    Hoffe das hilft weiter :) Am Anfang kann alles ein wenig verwirrend sein, aber einfach dranbleiben, man lernt immer weiter dazu und es wird immer fastzinierender. Vielleicht mal beim nächsten Pilzverein nach Führungen fragen oder gleich Mitglied werden. Das kostet nicht viel und da gibt es sicher Leute, die dich mal mit auf Tour nehmen.

    Ich sehe einiges was zum Büschelrasling passt, Hutfarbe, Fruchtkörperform, bereitfte Stielspitze, unauffälliger Geruch, Dünnfleischigkeit, Lamellenstand und Farbe, büscheliges Wachstum, Fundort am Waldweg. Gminder-Karasch schreiben bodenvag, von daher spricht Kalkboden zumindest mal nicht dagegen.

    Auf die Knorpelige Konsistenz wurde schon hingewiesen, dem könnte man noch hinzufügen, dass die Hutränder sich bei frischen Fruchtkörpern gummiartig ziemlich weitnach untendrücken lassen ohne zu brechen und dann zurückrückfedern.

    Insgesamt wäre der Büschelrasling auch mein Tipp, aber aufgrund des nicht optimalen Bildmaterials mit einiger Restunsicherheit.

    obwohl ich mir eigentlich sicher bin, daß es L. blennius ist. Das kreisförmige Fleckenmuster ist schon ein deutliches Indiz.

    Bist du wirklich sicher, dass es nicht der ist?

    Verbogener Milchling (LACTARIUS FLEXUOSUS)

    Oder der?

    Gebänderter Hainbuchenmilchling, Gebänderter Milchling, Hainbuchen-Milchling = LACTARIUS CIRCELLATUS (SYN. LACTIFLUUS CIRCELLATUS, LACTARIUS CIRCELLATUS VAR. ALPICOLA, LACTARIUS ALPICOLA, LACTARIUS CIRCELLATUS F. DISTANTIFOLIUS, LACTARIUS CIRCELLATUS…

    Oder der?

    Haselmilchling, Scharfer Haselmilchling, Perlblättriger Milchling, Beißender Milchling (LACTARIUS PYROGALLUS)

    Da die Inhalte der Kategorien weltweit Beachtung finden, klärt sich das sicher im Laufe der Zeit.

    Ich würde sagen, das kann mit dem Fruchtkörper in dem Zustand nicht mehr geklärt werden, da das Färbeverhalten der Milch unbekannt ist.

    ich werde das auch so machen, die Bilder in der temporären Kategorie einzulagern

    Das ist auf jeden Fall sinnvoll, und bitte nicht falsch verstehen, es ist eine tolle Sache, wenn so eine Datenbank erstellt wird. Mit der Gattungeinstufung Lactarius machst du auf jeden Fall nichts falsch. Falls dort jemand glaube nur anhand des Bildes den Pilz sicher bestimmen zu können, wäre ich allerdings sehr skeptisch.

    Hallo Hochschwab,

    den könntest du mal mit dem Flaschenstäubling vergleichen. Wie immer keine Verzehrfreigabe, die gibt es nur von einem PSV.

    Bei Stäublingen ist immer wichtig, dass man ihn durchschneidet. Das Innere muss wirklich schneeweiß sein, sonst sind giftige Pilze denkbar. Beim Flaschenstäubling muss er außerdem schaumstoffartig zusammendrückbar sein und es dürfen keinesfalls im Schnittbild Lamellenansätze erkennbar sein, sonst herrscht bei Verzehr Lebensgefahr.

    Wünsche weiter frohes Sammeln und Bestimmen!

    Hallo iEiEi,

    ich muss hier Myzelio allerdings ein wenig Recht geben. Bis jetzt hat niemand hier die Bestimmung Graugrüner Milchling bestätigt. Der Fruchtkörper ist nicht mehr der jüngste, was man am Hut und im Schnittbild sieht, Geschmack und eventuelle Farbveränderung der Milch sind unbekannt, zu möglichen Mykorrhizapartnern keine so ganz klare Aussage.

    Ich denke, man sollte diesen Pilz nicht unter diesem Namen in einer Online-Datenbank ablegen, dafür ist die Bestimmung auf Artebene meines Erachtens nach zu unsicher. Eine sehr gute Idee wäre, wie du vorschlägst, den Pilz unter „Unidentified Gattungsname“, also "Lactarius" hochzuladen.

    Hallo Pilzi2000,

    Willkommen im Forum :)

    Auf einer Wiese direkt auf Dung mit schwärzlichen Lamellen würde man hier wie der Name schon sagt wahrscheinlich als erstes an Düngerlinge denken. Du könntest den mal mit dem Heudüngerling vergleichen.

    Bei der nächsten Anfrage wichtig wäre ein Bild der Hutunterseite, ein Schnittbild und eine Geruchsbeschreibung.

    Viele Grüße und weiter frohes Sammeln und Bestimmen!

    Auch in Bezug zum Geruch und Farbveränderungen bei Beschädigung? Außerdem hat der Egerlingsschirmling weiße Lamellen.

    Ja, es gibt Champignons, die auch pilzig-unauffällig riechen und bei Verletzung nicht oder kaum verfärben. Der Rosablättrige Egerlingsschirmling hat im Alter rosa Lamellen.

    Ja und die Nebelkappen, 🙄 ich frage mich was ist aus den Leuten geworden die diesen Pilz zu damaligen Zeiten konsumierten.

    Ob und inwiefern Nebularin in üblicherweise verzehrten Mengen für Menschen wirklich schädlich ist, ist derzeit noch ungeklärt. Die Klassifizierung als Giftpilz wurde soweit mir bekannt ist aus Vorsicht vorgenommen. Bei der DGfM steht die Nebelkappe sowohl wegen Verdacht auf Mutagenität und Kanzerogenität auf der Liste der Giftpilze (mit dem Zusatz "uneinheitlich beurteilt"), als auch auf der Liste der Pilze mit uneinheitlich beurteiltem Speisewert, neben Arten wie Schwefelporling und Hallimasch:

    https://www.dgfm-ev.de/pilzesammeln-und-vergiftungen/vergiftungen/hilfe-bei-pilzvergiftungen?name=Giftpilze_nach_Taxa_20230319.pdf&reattachment=a7ef9f3b68412d740f112f233f1adf47

    https://www.dgfm-ev.de/pilzesammeln-und-vergiftungen/speisepilze/wildpilze?name=Pilze-Uneinheitl-Speisewert_20240121.pdf&reattachment=24320266b1167a49f299a44d39f76241

    Bei der DGfM ist man sich also wohl noch nicht ganz einig, wie man mit dem Pilz verfahren sollte.

    Es ist denkbar, dass es bei denen, die den Pilz früher oft verzehrt haben eine - wahrscheinlich minimal - höhere Krebswahrscheinlichkeit gibt. Erwiesen ist das aber wie gesagt nicht. An der Stelle sollte man sich vielliecht auch vergegenwärtigen, dass die Internationale Agentur für Krebsforschung das in Champignons (auch in Zuchtchampignons) enthaltene Agaritin auf seiner Liste möglicher Karzinogene führt (Gruppe 3, erwiesen karzinogen im Tierversuch), Nebularin jedoch nicht.

    IARC group 3 - Wikipedia

    Abgesehen von der möglichen - aber nicht erwiesnenen - karzinogenen Wirkung beim Menschen gab es wohl auch (teils sehr unschöne) Berichte über Unverträglichkeiten, sowas will man nicht erleben:

    Daher wahrscheinlich eine gute Entscheidung diesen Pilz zu meiden, auch wenn man bei der DGfM noch keine einheitliche Linie dazu hat. Wenn ich zu denen gehören würde, die früher den Pilz oft verzehrt haben, würde ich mir aber keine großen Gedanken machen, sehr wahrscheinlich passiert einem deswegen nichts.

    Hallo Verena,

    Willkommen im Forum :)

    Gattungsmäßig ist das auf jeden Fall ein Champignon, aber die Art ist oft nicht leicht zu bestimmen. In der Größe könnte man mit dem Großsporigen Champignon (Agaricus urinascens) vergleichen.

    Edit: Lese gerade, dass der wohl eher nicht direkt im Wald vorkommt, sondern wenn dann am Waldrand (da habe ich meine Exemplare bisher immer gefunden). Es gibt scheinbar aber auch eine (seltene) sehr ähnliche Art direkt im Nadelwald (A. macrocarpus):

    Großsporiger Champignon, Großsporiger Riesenchampignon, Großer Anisegerling, Großsporiger Anisegerling, Grosssporiger Egerling, Grosssporiger Schafegerling

    Aber wenn man mandel /marzipan Geruch wahr nehmen kann UND er nicht am Stiel gilbt nach Anschnitt ist es dann ein Sicheres Zeichen für essbarkeit oder wie bestimme ich das nächste mal am sichersten?

    Hallo MagicMighty,

    am sichersten bestimmst du die Essbarkeit durch Vorlage bei einem PSV, was am Anfang gerade für Champignons dringend zu empfehlen ist. Zum einen gibt es bei den Champignons selbst mehrere giftige Arten und zum anderen können Champignons mit giftigen Wulstlingen verwechselt werden, was zu den gefährlichsten Verwechslungen beim Pilzesammeln überhaupt gehört.

    Grundsätzlich gilt, wenn die Gattung ohne Restzweifel bestimmt wurde: Haben Champignons eindeutig wahrnehmbaren Anis-/Marzipangeruch, sind sie immer essbar. Anischampignons gilben nicht oder kaum in der Stielbasis. Giftige Karbolchampignons gilben sehr deutlich in der Stielbasis und riechen nie nach Anis/Marzipan. Nachzulesen hier:

    Wiesenchampignon, Maichampignon, Feldegerling, Wiesenegerling (AGARICUS CAMPESTRIS)

    Auch ungiftige gilbende Arten werden teilweise nicht mehr als Speisepilze empfohlen, da sie stark schwermetallbelastet sein können.

    Wie immer ist nichts hiervon eine Verzehrfreigabe. Gerade mit Champignons sollte man höhst vorsichtig sein.

    Bei Milchlingen, die zur Bestimmung angefragt werden sollen, ist es immer empfehlenswert, neben den umstehenden Bäumen auch den Geschmack der Milch anzugeben und die Milch auf einem Taschentuch auf Farbveränderung zu prüfen, wenn diese nicht sofort eintritt auch ggf. über die nächsten Stunden.

    Beim Graugrünen Milchling müsste die Milch langsam graugrünlich in den Lamellen eintrocknen, was dann gut zu sehen sein sollte, das kann aber mehrere Stunden dauern. Auf einem Taschentuch geht es eventuell schneller.

    Rein optisch vom Hut her würde ich sagen, dass er es eher nicht ist.

    Ich würde darauf hinweisen, dass außer mit Trichterlingen auch eine Verwechslung mit dem Riesenrötling möglich wäre, der auch rosa Sporenpulver hat. stark herablaufende Lamellen würden den ausschließen. Wäre bei den ganz am Anfang gezeigten Pilzen vielleicht auch der Würzige Tellerling denkbar? Bei dem müsste die Huthaut überhaupt nicht abziehbar sein, also nicht mal einen paar Millimeter.