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Beiträge von Bernhard 3

    Hallo Jörg und Rooki,

    ihr habt natürlich Recht, meine Vermutung und Einschätzung bezog sich auch primär auf die zweite Bilderserie.

    Jörg, deine Pilzwelt würde ich ja gerne mal live erleben, aber ob das noch klappt in diesem Leben, steht in den Sternen. Auch wenn man von den Bildern nicht zwangsläufig auf Birkenrotkappe kommt, Du hattest den wohl in den Händen. Ein schönes Exemplar.

    Und Rooki, es war etwas zu schnell mit meinen Bildern, ich hatte gerade eine halbe Stunde zuvor den gefunden und war überrascht, daß es überhaupt schon losgeht hier. Es passte jedoch gerade mit den zweiten Bildern vom TE.

    Hallo Waldkauz und andere,

    ich wäre definitiv für Gemeiner Birkenpilz , auch wenn die Röhrenmündungen braun sind bzw waren. Bei den älteren Exemplaren findet sich das öfter und bei der Trockenheit zur Zeit altern die auch recht schnell.

    Gerade heute ein Exemplar gefunden, das zwar nicht durchgehend aber doch klar dunkle Röhrenmündungen. Ausschlaggebender sind denke ich die schwarzen Flocken bzw Punkte am Stiel. Bei den Rotkappen sind diese nicht schwarz, eher braun bis rotbraun. Aber dazu ist schon eine Entnahme und genaue Betrachtung.

    Fundort wie jedes Jahr unter einer Birke.

    Hallo

    vielen Dank für die Bestätigung des Saftporlings.

    Aber auch ich glaube nicht an einen Schwefelporling, obwohl es wohl einen Nadelholz Schwefelporling gibt=> Laetiporus montanus- lt Pilze 123, wie Benjamin ja geschrieben hat.

    Dennoch auch dieser sieht sehr unterschiedlich zu meinem Fund aus. Allein die Größe - die oberen Fruchtkörper waren ca. 17 - 20 cm breit, das lässt mich an den Trameten zweifeln. Ebenso die Wuchsform.

    Auch wenn meine Bilder nicht so toll sind, sind doch die letzten zwei - das ist der kleine FK vom ersten Bild in der Mitte - ziemlich passend. Lediglich etwas weniger Rottöne, passiert immer im hellen Sonnenlicht. Gibt's da keine Ideen dazu?

    Gruß Bernhard

    Hallo,

    bei einer Wanderung im Pfälzer Wald ist mir dieser Pilz begegnet und lässt mir keine Ruhe. Daher an Euch die Frage, was könnte das sein?

    Schön stockwerkartig übereinander und weiss bis schmutziggrau mit beigen Zonen an einem höchstwahrscheinlich Fichtenstumpf, sicher aber Nadelholz. Ganz jung waren die nicht mehr und eventuell auch gut bewohnt. Auch könnte da ein Schimmelbefall sein, aber am Vergehen waren die sicher nicht.

    Zuerst dachte ich an einen älteren Schwefel Porling, die ja ausblassen. Jedoch war die Konsistenz recht fest, aber nicht hart. Auch die Unterseite zeigte eine Porung , die nicht zum Schwefelporling passt.

    Die Farben stimmen nicht ganz, mein Telefon mischt da zuviel Rot rein, also blasser, aber was die Zonierung betrifft, passen die Bilder .


    Außerdem gab es noch recht viele, die ich als rötender (Saft)Wirrling identifiziert habe. Korrekturen erwünscht.

    Die wuchsen mitten auf dem Weg in Sandsteinerde, könnte aber auch Holz darunter sein. Konsistenz korkartig zäh.

    Es geht weiter:

    Gestern und heute, da man jetzt im Wald wieder gute Luft atmen kann, gab's noch einmal an zwei Stellen Riesenporlinge . Hier wollte ich fragen , ob das sowas wie Sonnenbrand sein könnte

    Die schwarzen Partien fühlten sich hart wie ausgetrocknet an.

    Außerdem gab's noch den flachen Lackporling, der, im Gegensatz zum Wirt - eine tote Esche - offensichtlich voll durchstartet. Ich beobachte diesen Pilz seit eineinhalb Jahren, auf der Rückseite ist ein weiterer Fruchtkörper von ca. 40 cm Breite und weitere kleinere.


    Ebenso an einem Buchenstück eine Versammlung, wie ich sie selten gesehen habe

    Ich habe ihn als borstigen Knäueling identifiziert- Korrekturen erwünscht. An diesem Stück Buche fand ich schon Austern, Goldfellschüppling , gezonter Ohrlappenpilz und diverse Trameten.

    Heute habe ich mich über einen glänzenden Lackporling gefreut. Gefunden an einem Eichenstumpf, wo ich vor zwei Jahren schon einmal einen solchen gefunden habe

    Wenn jetzt noch ein bisschen mehr Regen käme, wäre es schön, auch ein paar essbare Pilze zu finden.

    Hallo Pilz-gierige

    Heute nach dem ersten nennenswerten Niederschlag nach gefühlt einer halben Ewigkeit habe ich heute dieses schöne Exemplar gefunden

    Der Riesenporling - Merpilus giganteus

    Ansonsten gab's leider nur Porlinge

    2.

    Diesen rosafarbenen Saftporling - Rhodonia placenta.

    Eine sehr schöne Färbung und interessant war, daß er nur in den angepickten Löchern eines großen Fichtenstumpfs wuchs.

    3.

    Einen ähnlichen , bei dem ich nicht weiterkomme.

    Weiss bis cremefarben , ebenso an einem Fichtenstumpf, sowohl senkrecht als auch waagerecht wachsend. Fühlte sich recht fest an und war nicht leicht ablösbar, was ich auch nicht weiter verfolgt habe.

    Vielleicht hat hier ja jemand eine Idee. Meine Literatur ist nicht so sehr auf Porlinge ausgelegt.

    Schönes Wochenende

    Bernhard

    Ich will die Problematik auch nicht klein reden oder negieren, ich denke dass wir mit der Globalisierung auch Probleme oder Erscheinungen bekommen, die wir so noch nicht kannten.

    Was mich nur immer wieder stört ist diese "Hysterie" oftmals in irgendwelchen Beiträgen, statt sich einmal genauer damit zu befassen. Wir hier in Mitteleuropa sind es halt gewohnt, immer nur zu nehmen und wenn es einmal nicht so klappt, dann beschwert man sich und lamentiert.

    Für die betroffenen Menschen ist das sicherlich schlimm, nur daraus dann einen allgemeinen Schutzanspruch daraus abzuleiten, das ist's was mich stört und finde ich den falschen Weg .

    Lieber diesen Warnhinweis "Leben gefährdet Ihre Gesundheit"

    Es geht hier auch nicht ums Betteln, aber um die Sichtbarkeit dessen, was man da so täglich(wöchentlich) nutzt. Bedenke, fast jede App , die nichts kostet, finanziert sich über Werbung.

    Dann doch lieber Eigenwerbung.

    Hiatamandl

    Hallo Frank vielleicht sollte man das

    ein wenig weiter nach oben, am besten auf der Startseite oben fixieren, auch wenn momentan nicht so viel los ist.

    Es gibt ja genügend unwichtigere Dinge für die man sein Geld ausgibt. Gerade neue Mitglieder werden meist nicht die ganze Seite durchlesen , bevor sie einen Artikel einstellen.

    Nur so als Vorschlag

    Hallo Mister X

    Wir waren 2020 einmal auf einem Campingplatz, der teilweise wegen des Spinners gesperrt war. Ich zeige hier ein paar Fotos, das war schon richtig beängstigend, wenn auch für mich eher wegen der Masse und den Auswirkungen auf die Eichen. Da waren ca.20 große 30 m hohe Bäume zu 2/3 bis 3/4 abgefressen. Ich weiß nicht, ob die sich wieder erholt haben.

    Was die Gefährlichkeit für den Menschen betrifft, glaube ich, daß die Gefahr vom Auto überfahren zu werden, wesentlich größer ist. Auch wenn der Vergleich hinkt, aber es wird ein ziemlicher Hype immer um die Naturgefahren gemacht, gerade in den sozialen Medien, die Menschengemachten werden aber immer vernachlässigt .

    Diese Bilder können garnicht wiedergeben, wie das dort ausgesehen hat. Die haben die Stämme und die Erde da teilweise abgefackelt. Aber die Unscheinbarkeit der Raupen ist erkennbar.

    Gruß und ich lebe noch

    Bernhard

    PS: Bilder sind qualitativ sicher nicht so toll, aber anklicken, dann sollte man schon was sehen.

    Beispiel, du findest im Buchenwald einen Täubling mit rotem Hut, der sonst nur weiß ist. Du probierst also den Buchen-Speitäubling. Der ist so scharf, das Aussehen vergisst du nicht. Den wirst du dann nie wieder probieren.

    Anders, du findest einen fleischroten Täubling. Ein schöner fester Pilz mit einer zu kurzen Huthaut. Geschmacksprobe nussig! Na, den merkt man sich auch, den Speisetäubling. Ist der typisch gewachsen, brauchst du den nicht mehr zu probieren.

    Hallo Uwe,

    generell gebe ich Dir Recht, aber wie viele Rottöne gibt's speziell bei den Täublingen . Oder bei den verschiedenen Farbigen bzw mehrfarbigen wie dem Frauentäubling. Das macht es ja so schwierig.

    Da halte ich mich doch lieber an den Grüngefelderten , der ist schön einfach, so er denn typisch gewachsen ist 😉

    Der Fund unterschied sich allerdings von den Glänzenden, die ich kenne und auch von Kupferrote

    Hallo Henry

    Also anfangs glänzte der schon ziemlich. Und rudimentärer Stiel ist auch da beschrieben. Die Bilder im obigen Beitrag waren nach Frost und dann Trocknung. Bei 123pilze findest Du schon sehr ähnliche, aber der Verweis zum dunklen Lackporling ist da ja auch angegeben, aber eben daß dieser keine Purpurfarben hat.

    Den getrockneten habe ich nach wie vor hier.

    Gruß Bernhard

    Hallo Henry,

    schau doch mal beim glänzenden Lackporling . Der kommt gelegentlich auch an Nadelholz.

    Ich habe da auch etwas sehr ähnliches an toter Douglasie gefunden , allerdings recht alt.

    Das war aber jetzt im getrockneten Zustand und so sah der im Schnitt aus.

    Ganz sicher war ich mir da jedoch auch nicht.

    Und beim Schleimpilz war ich echt über die Geschwindigkeit überrascht. Ich hoffe morgen noch einmal dort vorbei zu kommen, mal sehen, was draus geworden ist.

    Ich war heute noch einmal da und war überrascht, die Form und der äußere Zustand hat sich nicht verändert. Lediglich die Verletzungsstelle ist abgetrocknet und bräunlich geworden.

    Bei weiterer Untersuchung, leider hatte ich kein Messer dabei, fand ich das Innere relativ trocken und schwarz. Fast eine körnige Struktur, allerdings sehr fein, also wohl das ausgereifte Sporenpulver

    Von Schleim keine Spur mehr. Wieder eine neue Erfahrung für mich.

    Vielen Dank Euch allen,

    Ich dachte mir schon sowas. Aber da ich bewusst die Buckeltrameten bisher fast ausschließlich auf bzw an Stümpfen gesehen habe und eben nicht an liegenden Stämmen, war ich ein wenig im Zweifel. Und junge Rotrandige sehen manchmal schon sehr unterschiedlich aus .

    Und beim Schleimpilz war ich echt über die Geschwindigkeit überrascht. Ich hoffe morgen noch einmal dort vorbei zu kommen, mal sehen, was draus geworden ist.

    Hier immer noch kein Regen, der seit 3 Tagen in Form von Gewittern angekündigt ist. Aber es um schifft uns sehr erfolgreich.

    Schönes Wochenende

    Mir ist es jetzt schon öfter passiert, daß ich am Handy versehentlich irgendwie raus bin, warum auch immer, bevor ich abgeschickt habe. Jetzt ist ja aber mein Beitrag noch im Zwischenspeicher und ich kann den wiederherstellen. Lediglich die Titelzeile ist nicht im Speicher.

    Wäre das möglich, die Titelzeile auch mit in den Speicher zu nehmen. Ist mir jetzt nur schon ein paarmal passiert daß ich mich dann gewundert habe, warum mein Beitrag nicht erscheint. Wenn nicht überlebe ich das aber auch.

    Gruß Bernhard

    Hallo an alle,

    da die Trockenheit nicht aufhört und es schon einen kleinen Waldbrand bei uns gab, muss ich mich an die trockenresistenten und überlebenden Pilze halten.

    Zwei sind mir begegnet, die ich nicht richtig zuordnen kann.

    1.

    Die ersten beiden Bilder ist ein und derselbe auf 2 Jahre liegender Buche, das dritte Bild ein weiteres Exemplar, das vierte Bild ist der Wirt eine Eiche vom letzten Jahr und ich halte es für den gleichen Pilz

    Auf der Buche gibt es schon ein paar Zunderschwämme und Rotrandige, definitv keine Buckeltrameten. Vom Erscheinungsbild könnte es aber durchaus eine solche sein. Dennoch tendiere ich eher zu einem jungen Rotrandigen - F. pinicola

    2.

    Dieser war vorgestern definitv noch nicht da. Bei 123Pilze habe ich eine weiße Lohblüte gesehen, ist das eine Varietät? Weil gelbe Lohblüte kenne ich eigentlich auch nur kleiner- diese war gut 20-25 cm lang und ca. 4 cm hoch. Auch hier der Wirt eine schon ziemlich lange liegende Buche, die schon Austern und Samtfüsschen hervorgebracht hat.

    Vielleicht hat ja jemand etwas Erhellendes .

    Gruß Bernhard

    Hallo Mister X

    ...war einer der braunen Dachpilze, aber mit so eindeutiger Riefung habe ich da glaube ich noch keinen gesehen

    So falsch finde ich Deine Einschätzung gar nicht. Ich glaube mit dem trockenen Sommer und dem eingerollten Rand, der glänzenden Huthaut kommt das mit dem Dachpilz gut hin . Und sollte der Stiel nicht auch eher Richtung genattert gehen beim Streifling? Die Bilder geben aber nicht viel her.

    Es gibt übrigens einige geriefte Arten des Dachpilzes

    In knappen Zeiten waren sicher auch schon Betrüger unterwegs.

    Hallo Frank

    Mit ganz großer Sicherheit gab's die schon immer, sonst hätten wir heute eine andere Welt. Und heute haben wir keine knappen Zeiten und die Betrüger sind immer noch da.😠

    Heute im überwiegend Fichtenwald gesehen

    Ich bin mir nicht sicher, ob mich da ein Waldgeist oder doch nur ein Überlebenskünstler angeschaut hat, aber im letzten Fall ist es wirklich verrückt zusehen, wie die Bäume manchmal Strategien entwickeln, zu überleben. Es war nur noch 1/4 - 1/3 der Kambiumschicht erhalten. Oberhalb sah der Baum noch recht vital aus.

    Ansonsten außer Leichen nur die obligatorischen Holzaufarbeiter ( rotrandiger und Zunderschwamm) gesehen.