Hallo Waldkauz,
ich bin da auch kein riesiger Profi, da können andere hier im Forum besser Auskunft geben.
Die antibakterielle, antivirale, entzündungshemmende Wirkung des Birkenporlings ist gut belegt und wird seit vielen Jahrtausenden genutzt, innerlich und äußerlich. Innerlich zur Behandlung von Magenschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Blasenentzündung und anderen Dingen. Ich habe geschmacklich viel mit dem Birkenporling über die Jahre experimentiert. Mir schmecken nur Aufgüsse sehr junger Exemplare. Von frischen Fruchtkörpern nochmal anders, nämlich "pilziger", aus von getrockneten. Ich koche dazu auf geringer Stufe ca 10-20 Minuten und verdünne anschließend, bis es für mich ideal ist.
Fichtennadeln sind ebenfalls seit tausenden Jahren in unterschiedlichsten Kulturen klassisches Aufguss-Material.
Und Wasserminze ist quasi ein Elternteil von Pfefferminze, die ein F1 Hybrid von Wasserminze und Krause Minze ist. Ihr Mentholgehalt ist etwas geringer. Sie wächst an vielen sauberen Seen und Wasserläufen und ebenfalls seit Jahrtausenden Aufgussmaterial, belebend und eigen.
Mein Ziel mit dem Aufguss ist kein konkretes medizinisches. Ich bin mit meinem Sohn unterwegs und übe mit ihm Achtsamkeit und Wertschätzung gegenüber den natürlich in unserer Natur vorkommenden Ressourcen, und mache ihn vertraut mit Geschmäckern und Gerüchen von Dingen, die nicht aus dem Supermarktregal stammen, was sein Selbstvertrauen in der Natur und unsere Bindung zueinander stärkt. Die verschiedenen Quellen für Antioxidantien, Spurenelementen, Vitaminen, ätherischen Ölen, Polyphenolen, Gerbstoffen, Flavonoide etc. sind in dem Fall nur ein sinnvoller Nebeneffekt und ich muss selbst noch viel darüber lernen.
Lieben Gruß
Reike