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Beiträge von ReikeT

    Hallo Pilzfreunde

    Forscher der Technischen Universität München (TUM) zeigen das Netzwerk aus Mykorrhiza und Nutzpflanzen erstmals in 3D und in der Struktur, in der es natürlich im Boden vorliegt.

    Bodenleben erstmals in 3D zu sehen: Mykorrhiza-Pilze helfen bei Trockenstress
    Welche Mykorrhiza-Pilze versorgen Pflanzen besonders wirksam mit Wasser und Nährstoffen? Forscher erweitern den Suchradius in 3D.
    www.agrarheute.com

    Viel Spaß mit dem Artikel.

    Reike

    Hallo aus Sri Lanka,

    heute gefunden, dieser Baumpilz am Neem-Baum, r für seine umfassende Nützlichkeit in Medizin und Kosmetik berühmt ist. Unter anderem werden aus ihm Fungizide hergestellt. Umso erstaunlicher, einer Pilz daran zu finden. Sieht aus wie ein Lackporling. Aber in anderen Weltgegenden bin ich lieber vorsichtig mit Einschätzungen.

    Darum schlängelt sich übrigens eine Drachenfruchtpflanze.

    Viele Grüße

    Reike

    Hallo Pilzfreunde

    In Pilzen steckt glaube ich noch der mit Abstand größte, unerforschte Nutzenbereich für Menschen. Ob Baumaterialien, Klimaschutz, Terraforming fremder Himmelskörper oder Medizin. In diesem Kontext ist auch ein aktueller Geo Artikel spannend:

    Forschende vermessen riesiges Pilznetzwerk im Boden der Erde
    Wir nehmen es nicht wahr, doch es ist unfassbar mächtig und weltumspannend: Durch den Untergrund der Erde zieht sich ein Netzwerk aus Pilzfäden, dessen…
    www.geo.de

    Sehr interessant auch die interaktive Karte:

    Map — A hidden infrastructure
    Interactive global map of mycorrhizal fungal hyphal density — the underground networks beneath our feet.
    a-hidden-infrastructure.spun.earth

    Hello Pilzfreunde


    Heute in einem Erlenbruch Auwald keine morchella aber dafür reichlich Lauch und diese Tintlinge gefunden.

    Ich war erst beim Großen Holztintling. Aber die verdickte Knolle wirkt mir sehr abgesetzt, sodass ich auch den Bescheideten Tintling in Betracht ziehe.

    Geruch unauffällig.

    Was meint Ihr?


    Beste Grüße

    Reike

    Moin

    Ich kann durch die Kombi Überalterung, Kunstlicht, einzelner Frucht-Körper auch keine Meinung beisteuern, wäre aber neben L. nuda und C. nebularis auch offen für L. personata.

    Es wird ungelöst bleiben.

    Viele Grüße

    Reike

    He Henry

    Geht mir auch auch so, sehr beeindruckend das ganze.

    Übrigens, das Bild habe nicht ich eingefügt. Mit dem Umzug des Forums auf die neuen Server kann das Forum aus den Links nun Vorschauen erstellen. Allerdings nur, wenn die Webseiten das zulassen, was sie nicht müssen. Insofern: alles safe.

    Viele Grüße

    Reike

    Moin Pilzfreunde

    Die Pilzvielfalt ist immer noch irre bei uns. Eigentlich habe ich mir nur ein Kreisliga Spiel auf dem Dorf angeschaut. Der angrenzende Kiefernwald mit vereinzelten Eichen hat mich allerdings abgelenkt 😅

    Fund 1 - Schwarzfaseriger Ritterling.

    Festes Fleisch, verhältnismäßig großer, stämmiger Pilz

    2. Arbeitstitel Braunvioletter Dickfuß

    Ebenfalls sehr kräftiger Wuchs. Natürlich keine Chemie dabei gehabt, die hier aber geholfen hätte. Schnittbild ebenfalls, aber halt kein Messer am Start.

    Fund 3 - Fuchsiger Röteltrichterling

    Fund 4 - Horngrauer Rübling

    Fund 5 - Veränderlicher Mooshäubling

    Fund 6 - Ohrlöffel-Stacheling

    Hallo Pilzfreunde

    Ich habe einen sehr schönen Pilz im Kiefernwald auf neutralem Boden mit eingestreuten Birken und Eichen gefunden.

    Geruch unauffällig. Chemie und Mikro kamen nicht zum Einsatz. Ich bin unter den Cortinarienarten beim Aprikosenwasserkopf C. armeniacus gelandet, obwohl es dort im Aggregat auch noch Arten gibt, die ich nicht völlig sicher ausschließen kann. Es wäre ein Erstfund.

    Hut aprikosenfarben, am Rand leicht eingerollt und weißlich auslaufend.

    Lamellen wie Hutfarbe, gesägt, leicht ausgebuchtet, Zwischenlamellen, leicht hellere Scheiden

    Stiel weißlich bis gräulich, längs gefasert, etwas verdreht, mit rostigen Schleierresten. Lang und sich spindelförmig aufziehend.

    Was meint Ihr?

    Beste Grüße

    Reike

    MisterX ich hab A. phalloides betreffend bei vielen Arten die Beobachtung gemacht, dass konkret die Abziehbarkeit der Huthaut sich verändert, wenn der Pilz sich zersetzt und dass die überraschendsten Veränderungen nach den ersten leichten Frösten entstehen, wenn die Fruchtkörper noch gut aussehen, aber auf Zeilebene schon einen Knacks weghaben. Vielleicht lässt sich der vorliegende Fall auch damit erklären. Jetzt ist die ideale Zeit im Flachland, um damit zu experimentieren.

    Hat wirklich jemand den Knolli mit in die Pilzberatung gebracht?! Ist das nicht das absolute kleine 1x1 bevor ich losziehe, dass ich wenigstens den giftigsten und tödlichsten Pilz, den man ja wirklich auch ganz gut erkennen kann (Kelch des Todes etc) nicht sammle?
    Man startet doch erstmal mit Röhlingen?! Ich bin nur etwas erschrocken über diese Fahrlässigkeit.

    He finest,

    Giftpilze mit in die Beratung zu bringen ist vollkommen legitim. Fahrlässig wird es erst, wenn die zusammen mit zum Verzehren vorgesehenen Speisepilzen bspw im gleichen Korb transportiert werden, weil dann Stücken der Giftpilze abbrechen und bei entsprechender Sorglosigkeit mit in die Pfanne wandern könnten. Ansonsten ist es sogar vernünftig, wenn sich lernende Pilzsammler mit a) besonders giftigen Arten und b) mit Verwechslungspartnern ihrer Zielpilze auseinandersetzen und professionellen Rat dazu einholen. Dafür wäre es dann richtig, die Pilze getrennt zu transportieren. In der PSV Praxis gibt's dann regelmäßig den Fall, dass die bekannten Speisepilze in Korb A landen und die Unbekannten einschließlich potentiell gefährlich giftiger Arten in Korb B. Und wenn in Korb B zwischen guten Speisepilzen auch giftige Arten liegen und alles einigermaßen durchgeschüttelt zur Kontrolle kommt, dann gibt's für Speisepilze aus Korb B halt meist keine Freigabe.

    Viele Grüße

    Reike

    Hallo Pilzfreunde,

    eine kleine Foto Strecke des derzeit wieder sehr häufig vorkommenden Erdritterlings. Hier gefunden unter Kiefern. Geruch unauffällig, nie nach Mehl. Schön zu sehen unter anderem die mäusefaserige Huthaut, die gesägten Lamellen und der Burggraben.

    Viele Grüße

    Reike

    Hallo Pilzfreunde,

    an Fuß einer ca 70 jährigen Kiefer wuchs ein Erdwarzenpilz. Um den Fuß herum sprossen ein halbes Dutzend junger Kiefern. Es war spannend zu sehen, wie dick eingepackt die kleinen Kiefern von den Fruchtkörpern waren.

    Viele Grüße

    Reike

    He Zitterzahn,

    Ich bin bei Stephan. Du kannst immerhin schon Mal scharfe Bilder machen. Mach nächstes Mal ruhig noch mehr, Details von der Stilbasis und Details von oberen Stiel und vom Lamellenanwuchs bspw hätten mich interessiert. Und unbedingt den Geruch notieren. Könnte auch bspw C. delibutus sein, der hätte aber bspw. deutlich nach Rettich gerochen.

    Lieben Gruß

    Reike

    Hallo Pilzfreunde,

    ist schon eine Weile her, dass ich einen gefunden habe, aber heute war's dann wieder so weit: Macrolepiota procera var. fuliginosa. Schön mit Rötung an der Stielrinde, nicht im Fleisch natürlich.

    Sorry für die Finger auf den Bildern, hatte die Rötungen vor Ort nicht fotografiert und musste sie nachträglich aus einem Video screenshooten.

    Viele Grüße

    Reike

    Hallo Waldkauz,

    ich bin da auch kein riesiger Profi, da können andere hier im Forum besser Auskunft geben.

    Die antibakterielle, antivirale, entzündungshemmende Wirkung des Birkenporlings ist gut belegt und wird seit vielen Jahrtausenden genutzt, innerlich und äußerlich. Innerlich zur Behandlung von Magenschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Blasenentzündung und anderen Dingen. Ich habe geschmacklich viel mit dem Birkenporling über die Jahre experimentiert. Mir schmecken nur Aufgüsse sehr junger Exemplare. Von frischen Fruchtkörpern nochmal anders, nämlich "pilziger", aus von getrockneten. Ich koche dazu auf geringer Stufe ca 10-20 Minuten und verdünne anschließend, bis es für mich ideal ist.

    Fichtennadeln sind ebenfalls seit tausenden Jahren in unterschiedlichsten Kulturen klassisches Aufguss-Material.

    Und Wasserminze ist quasi ein Elternteil von Pfefferminze, die ein F1 Hybrid von Wasserminze und Krause Minze ist. Ihr Mentholgehalt ist etwas geringer. Sie wächst an vielen sauberen Seen und Wasserläufen und ebenfalls seit Jahrtausenden Aufgussmaterial, belebend und eigen.

    Mein Ziel mit dem Aufguss ist kein konkretes medizinisches. Ich bin mit meinem Sohn unterwegs und übe mit ihm Achtsamkeit und Wertschätzung gegenüber den natürlich in unserer Natur vorkommenden Ressourcen, und mache ihn vertraut mit Geschmäckern und Gerüchen von Dingen, die nicht aus dem Supermarktregal stammen, was sein Selbstvertrauen in der Natur und unsere Bindung zueinander stärkt. Die verschiedenen Quellen für Antioxidantien, Spurenelementen, Vitaminen, ätherischen Ölen, Polyphenolen, Gerbstoffen, Flavonoide etc. sind in dem Fall nur ein sinnvoller Nebeneffekt und ich muss selbst noch viel darüber lernen.

    Lieben Gruß

    Reike