Ich habe gerade bemerkt das ein Pilz anders ist, diesen habe ich 10 Meter weiter gefunden und erstmal angenommen er ist gleich, aber beim betrachten ist er doch anders, schaut euch mal die Bilder an. Die Röhrenschicht ist sichtlich dünner, eher Ziegelbraunfarbig und er hat rotes Fleisch und schwärzen tut er auch nicht.
Beiträge von Perpatoura
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War gestern und heute in Berlin unterwegs und musste leider feststellen das es schon zu spät ist für die Riesenschirmlinge...
Um die 30 Exemplare gesehen die schon halb aufgelöst waren, diese 2 im Foto konnte ich noch mitnehmen, alles andere war schon durch.
Hoffnung hat ein kleines Exemplar gegeben, dass vielleicht noch welche kommen, aber es sieht nicht gut aus.
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Danke euch, ja denn hatte ich auch später als Kandidaten gesehen, hätte ich ihn mal besser stehen lassen Aufgrund der Seltenheit...
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Hallo an alle, habe die folgenden Röhrlinge gefunden, welche sind es? Neoboletus erythropus? Suillellus luridus?
Geruch: Angenehm pilzig
Haptik: Hut trocken und ledrig
Farben: Hut hellbraun, etwas gelblich Ansatzweise, Stiel an der Basis rötlich, weiter oben lässt das Rot nach und gelblich bis braun.
Fund: Mischwald
Verfärbung: Sehr starke und schnelle Blaufärbung am Stiel, Hut und Röhren Schwärzung.
Alles andere sieht man auf den Fotos denke ich.
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Hallo,
nicht, dass ich jetzt viel Ahnung hätte, aber wenn die Pilze tatsächlich nur unter Zistrose vorkommen, würde ich mir eine mediterrane Art vorstellen können. Eine, die z.B. nur unter Zistrosen wächst, wäre Lactarius tesquorum, und sieht Lactarius torminosus schon sehr ähnlich.
Hier ein Link zum Vergleich:
Liebe Grüße
Matthias
Hallo antoff, danke für die Antwort, lactarius tesquorum sollte passen, die sehen exakt so aus.
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Hallo perpatoura
Hier standen gewiss auch Birken in der Nähe. Denn diese braucht der Birkenmilchling (Lactarius torminosus) als Mykorrhizapartner.
Eine sehr gute Beschreibung ist dir hier gelungen.
Diese macht die Bilder beinahe überflüssig. Ich jedenfalls habe nur noch der Bestätigung wegen drauf geschaut.LG Matthias
Hallo Matthias, danke für die Antwort. Hier im Bezirk gibt es jedoch absolut sicher keine einzige Birke. Das größte was hier im Umkreis von mehreren kilometern wächst, sind Erdbeerbäume.
Ich wollte daher noch fragen ob es den möglich ist das er außer der Birke, mit der kretischen Zistrose eine Symbiose eingehen kann. Zumindest vom Stammbaum her würde es passen.
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Hallo, leider sind die Bilder für die Bestimmung nicht so gut geeignet aber ich habe die schon sehr oft gesammelt und kann sie gut beschreiben und vorallem wollte ich zuätzlich noch etwas fragen.
Größe: Meistens nicht größer als Handfläche, eher Handfläche ohne Finger. Höhe etwa 5-7 cm, stiel ist meistens kurz, so etwa 2-4 cm.
Farbe: Wenn jung und das Wetter feucht genug ist, scheinen Sie mir farbiger, würde es als blass Orange beschreiben, bei Trockenheit und älteren, eher blass Ocker.
Hut: Beringung ist auszumachen aber nicht stark. In der Mitte leicht eingedrückt, am Rand eingerollt wenn jung, später dann gerade, wie bei Reizkern. Oberfläche zottelig, am meisten wenn jung und bei feuchtem Wetter klebt dann Wasser dran. Wenn ganz jung kommen sie wie "Knöpfe" aus dem Boden. Es kleben eigentlich immer trockene Blätter von der kretischen Zistrose dran die in die Zotten auch eingeflochten sind (siehe Fundort).
Stiel: Weiß bis cremefarbig, manchmal hohl, von was das jetzt abhängt keine Ahnung. Leichte gruben, ob eher Stielansatz oder Hutrand bin ich mir nicht mehr sicher.
Fleisch: Weiß, fest, beim durschneiden tritt weiße Milch aus.
Geruch: Pilzig/Erdig bei längerem Riechen unangenehm.
Geschmack: Bitter, scharf. Bitter mehr als Scharf.
Fundort: Das ist für mich das interessanteste, denn hier in der Region (Griechenland nahe Meer), wachsen die ausschließlich unter der kretischen Zistrose, wir nennen die Pilze hier lokal dementsprechend. Für mich sah er dem lactarius torminosus/pubescens am ähnlichsten, aber hier gibt es weit und breit keine Birken (und keine Eichen).
Wir essen die hier, man kocht die erstmal und dann brät man sie. Etwas Bitterkeit bekommt man trotzdem nicht ganz weg. Neulich mussten 2 Kinder mit ihrer Oma ins Krankenhaus nach Verzehr dieser Pilze, Lebensmittelvergiftungsähnliche Symptome aber ansonsten gibt es eigentlich keine Probleme bei richtiger Zubereitung.
Welche könnten es sein?
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Hallo, Perpatoura!
Vom optischen Eindruck her passt deine Bestimmung sehr gut, finde ich.
LG; Pablo.
Super, Danke!
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Hallo, wahrscheinlich lepista nuda, sind bekannt als Speisepilze hier in der Region aber ich weiß nicht ob es genau dieser ist.
Fundort: Heute unter Steineichen mit viel Laub (Griechenland). Mehrere Pilze im Umkreis von ein paar metern.
Haptik: Hut ist glatt und eher trocken, Hygrophan (sieht man an diesem Exemplar nicht sehr). Stiel wattig.
Geruch: mild, angenehm, parfümiert
Geschmack: mild, pilzig und etwas würzig
Den Rest sieht man denke ich auf den Bildern.
Die Pilze sind generell relativ schnell mit Maden überfüllt.
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Hallo,
schöne Pilze, die da in Griechenland wachsen.
Einen Saftling hast du auf jeden Fall gefunden. Ich könnte mir den menningroten (Hygrocybe miniata) vorstellen, da der diese "schuppig" wirkende Huthaut haben kann. Ich weiß allerdings nicht, ob das noch andere Arten können.
Liebe Grüße
Matthias
Hallo, als ich nach ähnlichen gesucht habe, haben den schuppigen Hut auch z.B. Hygrocybe cantharellus und Hygrocybe calciphila. Hygrocybe miniata passt für mich auch am besten aber bin natürlich nur Laie.
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Hallo , guten Morgen.,
Da hast Du aber etwas sehr seltenes für unseren Breitengrad gefunden. Wenige haben diesen Pilz sicher bisher gesehen?
Ich bin auch ganz begeistert den zu sehen. Er soll "stinken" und ist daher nicht bei Allen beliebt. Ich würde ihn gern mal riechen. Ha,ha!!
Ich denke, dass noch einige Pilzfreunde begeistert sind.
Gruß Fred
In der Eiform riecht er etwas unangenehm muffig, ausgewachsen riecht er für mich aber nicht so stark wie man von Beschreibungen annehmen würde.
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Sieht schon kurios aus.
Fundort Griechenland nahe Meer, hier sind diese eher häufig.
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Hab schon gelesen das diese eher makroskopisch schwer zu bestimmen sind aber interessehalber trotzdem mal reingestellt, kann ja auch was anderes sein.
Fundort Griechenland auf dem Feld unter Olivenbäumen.
Geruch angenehm pilzig bis nussig, mild.
Am Fundort waren wahrscheinlich mehr als 100 Exemplare, die meisten separat wachsend, aber auch wie auf dem Bild zu sehen, zusammengeschweißt.
Farbe wie auf dem Bild, Stiel und Hut Rot bis leuchtend Rot, innen und Stielbasis helles Orange, Lamellen nicht so hell Orange wie innen, durchscheinend Orange am Hutrand.
Pilz leicht zerbrechlich. Stiel hohl. Hut feucht, rau erinnernd an Sandpapier, ist auch auf dem Bild zu sehen (ist kein Frost).
Anderes sieht man denke ich auf den Bildern, der Pilz auf meiner Hand war schon eines der größeren Exemplare.
Frohes Neues Jahr!
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Gibt es bei uns eher häufig in der Gegend (Griechenland/Mittelmeer). Heute einige gesehen.
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Beachwolle Ich denke ich habe es schon eindeutig geschrieben, es ist natürlich sehr wage den man nennt kein konkretes Toxin sondern nur zu was es führt, genau so könnte man sagen das der Pilz Emetogene Stoffe enthält.
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Die Bezeichnung als "Hämolysine" ist sehr wage, es beschreibt lediglich das es Erythrozyten lysiert, es ist kein konkreter Stoff, sondern beschreibt eine Reaktion.
Das "Wasser verwerfen" kann verschiedene Begründungen haben, da wahrscheinlich keine konkreten Proteine identifiziert wurden die als Toxine wirken, vermutet man eher eine Zersetzung als das man diese beweisen könnte. Es könnte auch, einfach gesagt, sein, das ein Teil der Gifte aus dem Pilz ausgeschwemmt werden und sich dann im Sud befinden aber trotzdem noch aktiv sind. Ich könnte es mir empirisch erklären wie z.B bei den Birkenreizkern die hier in der Region verzehrt werden. Man schneidet sie klein, kocht sie ab und verwirft das Kochwasser mit dem Ziel das milchige Sekret aus dem Pilz zu entfernen das wahrscheinlich zu den Nebenwirkungen führen könnte.
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Hier in der Gegend isst man diesen Pilz in Mengen und meist begleitet von Alkohol, es ist nichts allgemein bekannt. Allerdings wenn ich diesen Pilz esse, habe ich danach eine kleine Übelkeit und etwas Ekel von dem gegessenen. Bei mir erkläre ich mir das so das dieser Pilz in der Pfanne sehr viel Öl aufnimmt und dieses eher das Problem ist und nicht der Pilz an sich, ob paniert oder nicht, er saugt alles auf, besonders große Exemplare. Wenn ich die Pilze nach dem braten mit der Gabel ausdrücke oder die Pilze direkt grille mit ein paar Tropfen Öl und Salz, habe ich die Übelkeit nicht.
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Kalispera!
Pfifferlinge auf jeden Fall, klar.
Aber mit so leuchtenden Farben + die Angabe der Fundregion: Das ist nicht Cantharellus cibarius, es ist auch nicht Cantharellus friesii oder eine der anderen mitteleuropäischen Arten.Müsste man jetzt noch genauer recherchieren, in der Gattung hat sich einiges an neueren Erkenntnissen ergeben. Mit der Arbeit von Olariaga et Al. - "Cantharellus (Cantharellales, Basidiomycota) revisited in Europe through a multigene phylogeny" - in Fungal Diversity 2016 sollte der allerdings bestimmbar sein.
LG, Pablo.
Kalispera, und efxaristo.
Also für mich sehen sie ein bisschen leuchtend aus, die fallen direkt ins Auge, anders als die reizker z.B. Spielen Klimaunterschiede bei den Fundorten eine Rolle? Habe z.B. am gleichen Ort vor ein paar Tagen auch Amanita Ceasarea gesammelt.
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Danke erstmal, würde mich natürlich auch über mehr Meinungen freuen und die große Preisfrage ist, wann kann man sicher genung sein um zu verzehren. Wenn jemand noch reale Verwechslungsgefahren erörtern könnte, wäre das super, was ich selbst gesucht habe, scheint mir doch sehr verschieden zu sein.
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Hallo, bei uns hier (Griechenland) sehe ich häufiger solche und noch größere Exemplare, siehe auf dem Bild z.B. ein normal großes Exemplar von gestern.
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Hallo bin neu hier und hätte ein paar Fragen. Es wachsen hier seit 2 Jahren neuerdings die Pilze unten auf den Fotos, die es vorher hier in der Region nicht gab, deshalb kennt die auch keiner hier. Region ist in Griechenland, etwa zentral, etwa 5km vom Mittelmeer entfernt. Die Pilze hab ich gefunden als ich wie jedes Jahr um diese Zeit Edelreizker sammeln war.
Wie der Boden ist kann ich nicht genau sagen, hab noch Fotos von den wachsenden Bäumen und Sträuchern gemacht. Bäume denke ich sind Fichten, die mit den roten Kugeln sind Erdbeerbäume und die Sträucher keine Ahnung wie die heißen.
Die Pilze sind häufig direkt aneinander, leuchtend orange Farbe, Geruch angenehm pilzig bis holzig mild, beim aufmachen Geruch stärker aber trotzdem nicht stark, Pilz hinterlässt keine Verfärbungen auf der Hand, innen Stiel eher cremig bis weiße Farbe zentral, an den Seiten eher orange Farbe, keine Verfärbung auch nach länger stehen lassen. Hut glatt und Feucht, Geschmack angenehm pilzig, konnte nichts besonderes rausschmecken, der Pilz den ich auf dem Foto habe ist etwa maximalgröße von denen die ich hier gefunden habe, denke mal alles andere kann man auf den Fotos sehen, falls Fragen an mich bestehen, gerne gebe ich weitere Details, Danke!