Beiträge von Porli

    Gut, dass der Gallenröhrling bei uns in Nordschwaben nicht oft vor kommt,
    aber ich falle trotzdem immer wieder auf ihn rein.

    Da reicht dann für mich einfach mit dem Fingernagel ein Stückchen vom Stielfleisch zu verkosten, und alles ist klar.
    So ein Pilz versaut eine ganze Pilzmahlzeit...aber das ist mir gottseidank noch nicht passiert...

    In Nordschwaben weiß ich auch zwei Plätze wo die Herbstlorchel jährlich erscheint.

    Porli
    8. Oktober 2025 um 23:09

    Und mein einziger Totentrompeten-Platz den ich nach vielen Jahren gefunden habe wurde letztes Jahr abgeholzt,
    dort wächst jetzt das Springkraut ;(

    Hallo zusammen,
    in Nordschwaben ist noch nichts los mit Pilzen für uns Sammler.

    Ich habe jedoch EINEN Platz (schon vor Jahren) gefunden, bevor die Pilzsaison hier los geht.
    An diesem Platz finden sich nur Rotfußröhrlinge und in diesem Jahr viele Hallimasch, sonst nix.
    Diesen Platz kann ich alle drei Tage „abernten“, bis es dort nichts mehr gibt.

    Erst dann beginnt bei uns in allen anderen Wäldern die Pilzsaison, mit Tintlingen am Straßenrand usw.

    Die Geologie dieses Platzes besteht darin.
    Man fährt in den Wald, dann kommt eine Senke, vielleicht 50 Hm links und rechts, ca.1km lang.
    Am Tiefpunkt geht man dann Sammeln, aber man muss wieder die 50 Höhenmeter hoch laufen,
    um gut ernten zu können, bis runter auf die Senke.

    Mein erster Gedanke ist, der wenige Frühnebel zur dieser Zeit bleibt in der Senke erhalten,
    und sorgt für die Feuchte an diesen Hängen (Fichtenwald).

    Habt ihr auch Plätze zu beschreiben?

    Grüße
    Porli

    Hallo zusammen, ist das ein Brätling?

    Mein Erstfund im letzten Herbst,

    oder anders gesagt, man schaut halt als Röhrlingssammler nicht so genau hin,

    aber als Lehrling dreht man auch den einen oder anderen Pilz gerne mal um.

    Ich kann leider keine weitere Angaben mehr machen über Geruch/Geschmack.


    Mein neu erworbener Gasoberhitzegrill (wie Beefer etc.) wäre für die Zubereitung vielleicht genial?

    Grüße
    Porli



    Hallo Gismo57,

    die Morcheln muss man erst mal finden, ob klein oder groß, ich habe noch keine gefunden,
    obwohl ich hier die Möglichkeit habe auf sauren Böden (südlich der Donau), oder auf alkalischen
    Böden (nördlich der Donau) zu suchen. Aber ich bleibe dran.

    Jetzt bleib mal relaxt, die Einen pflücken die Kirschen lieber früher, die Anderen mögen sie fast matschig reif...
    Bei uns in Nordschwaben werden von der Gemeinde, aber auch private Obstbäume gekennzeichnet mit
    einem farbigem Band am Stamm, das soll heißen dass jeder pflücken darf.
    Aber nun, „die Einen“ kommen schon früh mit ihren Leitern angefahren um ihren Bedarf an selbstgemachter Kirschmarmelade etc. zu decken...usw...

    Ich wollte mal eine Fotoserie starten über das tägliche Wachstum eines Flockis und habe mir diesen schnuckeligen Pilz ausgesucht bei meiner Flocki-Fundstelle.
    Leider war der am nächsten Tag weder abgeschnitten, noch ausgedreht, sondern einfach abgefressen vom Wild.

    Vielleicht war es sogar der Wildhase im Wald, der sich mir zu Ende der Pilzsaison bis auf 10 Meter genähert hatte, vielleicht hat er mich als saisonalen „Weggefährten“ gesehen :)

    „Jeder Jeck is anders“ (kölsches Sprichwort), das man auch gerne für Pilzesucher anwenden könnte.

    Grüße
    Porli

    Hallo zusammen,

    ich habe heute einen weiteren Platz besucht auf der Suche nach Morcheln, und doch nix gefunden...

    ...und was hat das mit Freitag dem 13. zu tun?


    Ganz einfach, vor 4 Jahren habe ich nach 50 Jahren Suche endlich mal einen Platz

    mit TOTENTROMPETEN gefunden, der jedes Jahr immer etwas größer wurde.

    Heute musste ich feststellen, dass DIE meinen einzigen Platz den ich kenne abgeholzt haben :grrr:

    Drecksäck


    Sorry für diesen nutzlosen Beitrag,

    aber ich musste jetzt irgendwo meinen Frust los werden...

    Danke
    Porli

    Es geht nichts über die eigene Erfahrung, und die ist nur bedingt übertragbar auf die Allgemeinheit.

    So ist es!

    Und jeder muss seine eigenen Fundplätze suchen, finden und merken.

    Ich selbst kenne z.B. nur einen einzigen Platz wo der Satansröhrling jährlich wächst, und den Platz habe ich nur meinem jahrzehntelangen Pilzfreund gezeigt.

    Heute war ich zum ersten Mal im Frühjahr Pilze suchen, speziell nach essbaren Morcheln.

    Und ich glaube das wird zeitintensiv werden für den ersten Fund, auch wenn es Spaß macht in der Natur.

    Heute war ich in einem Wald, den viele Leute anfahren um Bärlauch zu sammeln.

    Weiter werde ich suchen an der Donau mit den Auenwälderstreifen, und werde auch auf altes Laub schauen nach Espen, Ahorn etc. und vielen anderen Orten die in der Literatur beschrieben werden (sandige oder kalkhaltige Böden, Streuobstwiesen...)

    Sollte ich tatsächlich fündig werden, zeige ich Euch nur die Bilder, nicht die Orte :)

    Also lieber Pilzprophet, suchen, finden und merken.

    Grüße

    Porli

    Ich finde das interessant dass der Pilz sich genau da zeigte als es bei uns dauerhaft geregnet hat,
    und sogar der Waldboden fast „moorig“ war.

    Irgendwie steckt alles im Boden und kommt erst heraus wenn es klimatisch passt,
    schon faszinierend.

    Hallo,

    im DÄHNCKE trägt der Pilz noch seinen Altnamen Leccinum brunneogriseolum.

    Den finde ich nicht, (Dähnke 2004)
    ich habe auf Seite 99 den „Weißen Birkenpilz, Moorbirkenpilz“ gefunden, der einigermaßen passt.

    Oder neue Bücher kaufen. Aber die können auch schon "veraltet" sein.

    Dann erzählt doch mal welche Pilzbücher Ihr verwendet, wo mein Fund aufgeführt ist.

    Grüße

    Porli

    Hallo zusammen,

    „der Glaube versetzt Berge“, bei vielen Menschen funktioniert das gut.
    Andere glauben sowas nicht und vertrauen voll und ganz der Schulmedizin.
    Globulis geben manche sogar ihren Tieren, die werden wieder gesund wegen der Globulis,
    oder weil sie einfach nur umsorgt und gestreichelt werden wie noch nie.
    Andere machen online gepriesene Körperentgiftungen mit, und klagen dann wegen krampfartigen
    Bauchschmerzen und kommen tagelang nicht vom Topf runter.

    jeder wie er mag...

    Viel spannender finde ich die Forschung in der Krebstherapie,
    mit Pilzgiften wie das Amanitin vom Grünen Knolli gegen Krebszellen,
    oder wie der Schimmelpilz Aspergillus flavus gegen Leukämiezellen eingesetzt werden könnten.

    Pilzgift gegen Krebs
    TU-Forschenden gelingt Synthese des Hauptgifts des Knollenblätterpilzes. Damit wird sein Einsatz als Medikament zur Tumorbekämpfung erleichtert
    www.tu.berlin

    Ich jedenfalls mache mir nochmal ne bayerische Halbe auf, die hilft mir am Besten :)

    Grüße
    Porli

    Die Herbsttrompeten sehen oftmals schon übel aus, deshalb heißen die vermutlich nicht umsonst Totentrompeten.

    Aber wenn man sie erntet, und fühlt das feste Fleisch, dann schaut man gar nicht mehr nach dem Aussehen,

    weil sie so unterschiedlich auftreten können, ob schwärzlich/bräunlich oder weißlich laminiert...

    Dennoch ein guter Waldpilz mit genialem Geschmack und ideal getrocknet für Pilzbutter verwendbar...

    Grüße

    Porli

    Es war das Jahr 1983,

    wir waren noch mit den Mofas unterwegs. Wir waren In Andechs (Bayern) unterwegs, hint draußen an einem kleinen Badeweiher.

    Als es dunkel wurde haben wir Holz im Wald gesammelt und ein Lagerfeuer entzündet. Als das Lagerfeuer kleiner wurde, haben wir

    ein kleines Holzstück entdeckt, das leuchtete, so groß wie eine 5 Mark-Münze...

    Wir waren faszinierend davon...das Holzstück haben wir aber nicht mitgenommen...Internet gabs noch nicht...oder Handys... :cheeky:

    Jetzt seit Ihr dran...

    Grüße

    Porli

    Hallo StrahlungJufo, ich mache mal den Anfang aus Bayern...

    ich finde dein Projekt schon interessant wegen Strahlungsbelastung bei Pilzen...
    und ich weiß noch das Wochenende nach dem Reaktorunglück, als sich der Wind drehte von Nord-West auf Süd-West, also genau auf Bayern zu und abregnete. Nordschwaben hat es hier wohl nicht so sehr getroffen, wo ich sammle...

    https://www.bfs.de/SharedDocs/Bilder/BfS/DE/ion/notfallschutz/tschernobyl-bodenkontamination-d.jpg?__blob=poster&v=1

    Du bist spät dran für frisch gesammelte Pilze zur Untersuchung, weil die Pilzesaison in Bayern zu Ende geht.

    Ich könnte dir aushelfen mit getrockneten Maronenröhrlingen vom letzten WE, und mit getrockneten Trompetenpfifferlingen von 2024/2025. Diese könnte ich dir eingeschweißt in Folie zusenden, die dann nach einer bestimmten Zeit ungeöffnet wieder zurück gesendet werden. Da kannst du deinen Geigerzähler drauf halten um die Werte zu ermitteln.

    Du kommst hier im Forum nicht mit Klarnamen rein, das ist ungewöhnlich, wenn schon die ganze Hannover Schule weiß von deinem JuFo-Projekt...

    ...mag damit nur sagen, dass evtl. Scharlatanerei hier nicht geduldet wird, bzw....

    Grüße
    Porli

    eigentlich sollten die bei Laubbäumen stehen

    Mein Totentrompetenplatz steht auch im Buchenwald, allerdings sind auch Fichten 30m entfernt

    und es Moos gibt

    das kann ich bestätigen.
    Vor 3 Jahren waren die Trompeten nur an den Moosflecken zu ernten, dieser Bereich hat sich erweitert auf Nicht-Moosflecken

    Getrocknet schmecken sie, genau wie Steinpilze wesentlich intensiver.

    Ausgesprochen eigener, leckerer Geschmack.

    Sehr gut für Bratensoßen geeignet.

    Stimmt,
    ich mache jedes Jahr Pilzbutter von getrennt getrockneten Pilzen (Pilzpulver) und stelle diese zur Verkostung an den Mittagstisch im Betrieb.
    Die Herbsttrompete hatte bisher den intensivsten Geschmack an Pilz, die Steinpilze wachsen bei uns leider zu wenig für eine extra Trocknung...

    Die Krause Glucke hingegen ist geschmacklich leider durchgefallen bei der Butter-Verkostung

    an meinem Platz wachsen die Trompeten bisher jedes Jahr, mal mehr, mal weniger...

    Grüße
    Porli

    Ich habe letztens in Google gesucht wegen Pilzgifte, ich kann das Schlagwort nicht mehr sagen...

    Die KI zeigte mir dann zwei Pilze, die ich auch beide kannte und war komplett verwirrt, die Bilder passten nicht zum Pilz.

    Allerdings führten beide lateinischen Namen die bei dem Pilz standen zum richtigen Pilz,
    also ich habe so meine Probleme mit der KI...

    Grüße
    Porli

    1. Beim trocknen von Pilzen bitte beachten...

    Ich trockne gleich groß geschnittene Pilzeschnitte samt Schwamm (bis 3mm Dicke) im Dörrautomat ohne Temperatur über Nacht oder länger, lediglich das Gebläse ist an, das hält die Farben vom Pilz original. Wenn die Pilze einigermaßen fest sind kommen die auf den schmalen Heizkörper in Plastikschalen nochmals über Nacht oder länger.

    Diese müssen Alle endgetrocknet sein, bis alle „hörbar rasseln“.

    Jetzt noch die endgetrockneten Pilze für 1 Minute in die Mikrowelle geben, um überlebende Kleingetiere auch noch zu :horny: ....damit ist man sicher dass die getrockneten Pilze auch sicher in luftverschossenen Behältnissen über Jahre gelagert werden können...
    Wenn nach der Mikrowellenbehandlung noch „Nester“ sind mit nicht endgetrockneten Pilzen, weil zu dick geschnittene Röhren etc. dabei sind...dann merkt ihr das schon...

    2. Ein Arbeitskollege „trocknet die Pilze nur an“ im Dörrautomat, bis sie leicht schrumpfen. Dann sofort in den Vakuumbeutel und ab in die Gefriertruhe. So hat man anscheinend nach dem auftauen Pilze wie heute gesammelt im Topf/Pfanne.

    Endgetrocknete Pilze über Nacht aufweichen ist irgendwie Schmarren, die gummihaltige Konsistenz ist und bleibt, das ist nur meine Erfahrung. Ich verwende endgetrocknete Pilze pulverisiert für „echte Jägersoße“ wie man sie in Restaurants gerne haben möchte, möchte, möchte :(,

    oder als Soßenverdicker, weil das Pulver wie Soßenbinder gleicht und vielmals aufquillt, und zudem noch den Umami-Geschmack rüber bringt...:)

    Grüße
    Porli

    Hallo zusammen,
    in Nordschwaben geht es vermutlich wieder richtig los mit Röhrlingen, viele junge Fruchtkörper schießen aus dem Boden.

    Heute allerdings kam ich an meine Grenzen, die üblichen Rotkappen oder Birkenpilze sind dem „gemeinen Pilzesammler“ bekannt.

    Aber mit dieser „Weißstieligen Rotkappe“ war ich heute überfordert, keinerlei gefärbten Schüppchen am Stiel, auch der Hut hatte nur wenig Rot...ich musste zurück um nachzuschauen. Auf meinen gemachten Fotos fand ich dann Blätter von der Espe (Zitterpappel), ringsum aber lauter Fichten, einfach toll die Pilzewelt :)

    Nach meiner Recherche im Forum ist der Pilz wohl gar nicht so selten...weil der auf der RL-G (Rote Liste und Gefährdung) ist...

    Grüße
    Porli

    EDIT: links vom zweiten Bild ein riesiger Fruchtkörper davon



    Hallo zusammen,

    ich möchte Euch meinen heutigen und freudigen Erstfund zeigen, den Tintenfischpilz :)
    ganz in der Nähe von meinem Totentrompeten_Platz

    Und am Rand vom Waldweg noch einige leuchtende Orangebecherlinge, denke ich...

    Freudige Grüße

    Porli