Beiträge von thiodaheri

    ich denke, dass ist eine der Rotkappen (Leccinum spec.). Da kann schon manchmal auch das eine oder andere Exemplar einen korpulenteren Stiel haben. So wie es auf den Fotos bis zur Stiel-Schnittstelle aussieht, liegt das aus meiner Sicht durchaus noch im Rahmen der Variationsbreite.

    Allerdings spricht die Verfärbung an der Schnittstelle auch dafür.

    LG, Diether

    Hallo Ralph,

    Sand-Röhrlinge haben feinere Poren. Kuh-Röhrling halte ich für möglich, Wahrscheinlicher aber ist, wie Christoph sagt, eine alte Ziegenlippe. Ganz allgemein gesagt ist das Beispiel einfach zu alt, um vom Foto sicher benannt zu werden.

    LG, Diether

    Hallo Henry,

    bei uns hat's wohl noch nicht genug geregnet. Heut wird es die ganze Nacht regnen und morgen auch. Dann lassen die Bäume die Pilze hoffentlich frei. Ich stell mir das so vor, dass die Mycorhiza-Pilze erst Kraft zum Fruchten haben, wenn die Bäume genug Regenwasser finden und sie frei geben. Ist vielleicht nur meine Fantasie. Aber ich denke, diese symbiotische Win-Win Situation im Waldboden ist, wie alles in der Natur, ein Kampf ums Überleben. Bis jetzt habe ich nur an einer Stelle ein paar Flockis gefunden und verschiedentlich Stockschwämmchen. Viele Wälder sind hier im Südwesten noch völlig Pilzfrei.

    LG, Diether

    Hey Alle,

    danke für eure einhellige Ansicht. Die Meinung nehme ich an. Schade, dass es der einzige war und keine jüngeren dabei. so lässt sich die Art nicht mit Sicherheit feststellen. Der Behangene kommt schon am nächsten, auch, wenn in meinen Büchern nie die mögliche Stiellänge mit 20 cm angegeben wird.

    Ich war übers Wochenende weg, darum die späte Antwort.

    LG, Diether

    Hallo Pilzfreunde,

    ich fand den Pilz kürtzlich und bin mir sehr unsicher.

    Der Stiel misst ganze 20 cm, ist mit einem feinen Gang hohl und wurzelt.

    Die Lamellen haben die gleiche Farbe, wie der Hut, die Schneiden heller. Sie sind wohl angewachsen.

    Geruch pilzig.

    Wächst im Gras am Wegrand durch Laubwald, wie ihr seht.

    Ich freue mich auf eure Stellungnahme

    LG, Diether

    Hallo miteinander,

    nachdem ich den ganzen Nachmittag unterwegs war, fand ich am Ende wenigstens noch den Spindligen Rübling. Der einzige Pilz für heute im ganzen Wald und mit Mitte Juni für die Art recht früh. Aber toll war, dass ganz junge und ältere beieinander standen.





    Wir können ja mit dem Pilz nicht viel anfangen, aber denen, die da wohnen, schmeckt er ja vielleicht:


    Und zum Schluss noch die, auch bei uns , nicht überall häufige Rauhe Nelke, Dianthus armeria:


    LG, Diether

    Tja, tatsächlich habe ich erst gedacht: Au geil, ein junger Täubling! Aber dann: längsfasriger Stiel, Stielknolle mit Scheide, Lamellen schon mit leichten rosa Stich und deutlicher Plutaceen-Geruch. Ist wohl ziemlich eindeutig.:wink:

    Hallo miteinander, ich meld mich mal wieder.

    nach den starken Regenfällen der letzten Tage geht es nun endlich auch im Südwesten los. (Maipilze waren die einzigen, die ich schon Ende März und, immernoch jung und knackig im Schwarzwald, Ende Mai fand:cheeky:).

    Jetzt wachsen überall die Käsepilzchen und die Frühjahrshelmlinge sind da:




    Wunderschöne Spaltblättlinge:



    Und Stummelfüßchen:


    Großer Scheidlling, den find ich zum ersten mal:




    Ein junger grauer Wulstling:


    Und ein noch jüngerer Perlpilz:


    So sehen Maipilze auf den Fildern (im Süden von Stuttgart) Anfang Juni aus:


    Zum Schluss noch ein Rehbrauner Dachpilz:


    Da waren auch noch etliche Frauen-Täublinge, die leider so zerfressen waren, dass sie mir die Fotolust verdarben.

    LG, Diether

    Hallo Altburg,

    da müssen wir leider passen. Der ist viel zu alt und hat Form und Farbe schon verloren. Lässt sich nicht mehr bestimmen. Wird wahrscheinlich mal einer aus der Gruppe der Weichporlinge gewesen sein.

    LG, Diether

    Hallo Axl,

    und, sie leben nicht im Holz, sondern bewegen sich nur über die Oberfläche, stellen daher soviel ich weiß, für den Baum keine Gefahr dar.

    Wohingegen das Abschneiden der, sicher sehr atraktiven, Holzknollen vom lebenden Baum eine sehr große Wunde und damit auch eine sehr große Gafahr wäre. Vom toten Holz ist sowas natütürlich super schön für Brettchen oder zum Drechseln.

    LG, Diether

    Hallo miteinander,

    da bin ich mal wieder nach längerer Pause.

    Gestern fand ich an einem umgestürtzten Stamm, wahrscheinlich ein Ahorn, einen Schichtpilz und frage mich, ob es sich um die Schüsselförmige Mehlscheibe handelt. Jedenfalls habe ich den Pilz näher untersucht und möchte meine Beobachtungen mit euch teilen.

    Er wächst fast vollständig resospinat und der Rand ist nur wenig umgebogen, jedenfalls nicht wirklich becherförmig..




    Noch einige Blitzlichtaufnahmen in vitro.

    Auf dem folgenden Bild ist der Fruchtkörper abgelöst und lässt sich nur an wenigen Stellen nicht von der Rinde lösen (rechts oben).

    Auf der linken Seite erkennt man einige weiße Punkte. Das sind die Stellen an denen er aus dem Holz wächst. Kleine stark reduzierte Stiele.

    Wir haben es hier mit zwei Fruchtkörpern zu tun, die von rechts und links zusammenwachsen, wie man an der Zohnierung erkennen kann.

    Vielleicht sind es auch mehrere Fruchtkörperansätze (pro Pünktchen einer), nur zwei dominante haben sich durchgestzt.

    Das folgende Bild zeigt die Fruchtschichtseite. Da lässt sich vom Zusammenwachsen nichts mehr erkennen. Das Hymenium bildet eine einheitliche Fläche. Das lässt vermuten, das die großen Flächen auf den ersten Bildern auch aus vielen Fruchtkörpern bestehen.

    Der kleine Fruchtkörper auf dem folgenen Bild ist so fest an die Rinde angeschmiegt, dass er fast mit ihr verwachsen wirkt.

    Auf der Rückseite ist der winzige, stark reduzierte Stiel zu erkennen.


    Ich hoffe die kleine Darstellung hat euch gefallen, wenn ihr eine andere Idee, bezüglich der Art habt, lasst es uns wissen.

    LG, Diether

    Hallo Hunter,

    zu den Reizkern: Im ersten Bild sehe ich Fichten Sämlinge, im zweiten dagegen einen Tannen Sämling. Kiefernnadeln sind nirgens zu sehen. Auch Tannenzapfenschuppen (im unscharfen Hintergrund) und einem Fichtenzapfen (unter deinem Schuh im letzten Bild) meine ich zu sehen.

    Die fehlende vermehrte Grüntöhnung und die Grübchen an Stielen lassen mich dann ziemlich sicher Lachs-Reizger vermuten .

    LG, Diether

    Liebe Freunde,

    die erstaunliche Variabilität von Pilzen am Beispiel vom Dukelvioletten Schleierling oder Dickfuß.

    Gefunden am gleichen Tag im Schönbuch, Ochsenbachtal in zwei Fichtenforsten mit wenig Laubbaum Einmischung.

    Es folgen immer abwechselnd der eine und der andere Standorttypus.

    Es war ein trockener Tag, aber kühl und sehr taufrisch.








    LG, Diether

    Hallo Pao,

    da hat er wohl recht. Im fünften Bild sieht man den pelzigen Fuß ganz schön.

    Freigabe zum Verzehr wird durch unsere Beurteilung der Bilder , wie du weißt, im Forum nicht gegeben . Das kann nur ein geprüfter Pilzsachverständiger vor Ort tun.

    LG, Diether

    Hallo heut Abend,

    außerdem freue ich mich auch über alle zu alten Pilze. Jung hätte ich ihn mitgenommen. So bleibt er stehen und wenn er noch nicht total zerfressen ist kann er aussporen und für neue Generationen sorgen. Habe ich ihn dummer Weise schon rausgenommen, hänge ich ihn ins Geäst und seine Sporen können eben weiter fliegen.:wink:

    LG, Diether

    Hallo zusammen,

    ich habe mal wieder eine Frage.

    Den abgebilldeten Pilz fand ich am Wurzelansatz einer lebendenEiche. Jedenfalls ein Porling. Passt aber nicht so recht ins Bild. Ich bingespannt auf eure Meinung.

    LG, Diether

    Hi Waldieis,

    das ist allerdings ein Egerling. Das dünne Häutchen ist der Ring,, den haben die. Mehr kann man allerdings ohne weitere Untersuchungen mich sagen. Nur soviel, dass es auch bei denen giftige gibt.

    Ansonsten, willkommen im Forum und viel Spaß hier in Zukunft.

    LG, Diether