Beiträge von Da_Schwammalmo

    Auf ähnliche Art habe ich auch schon die KI befragt. Das Ergebnis war vergleichbar. Dann habe ich Bilder von Kollagen hochgeladen und die KI gefragt, was sie da erkennt - verheerend. Es klingt zwar alles ganz blumig und vorerst mal glaubhaft. Genau da sehe ich wahnsinnig hohes Gefahrenpotential für unerfahrene. Denn wenn man dann genau schaut, was die KI so schreibt, sträubt es einem die Haare.

    Hallo Jörg,

    es ist ja schön und gut, dass Dir die Koralle geschmeckt hat. Ich persönlich würde keine Korallen essen. Zum einen sind sie nicht leicht zu bestimmen. Es gibt auch ungenießbare und giftige Arten darunter. Außerdem sind viele Arten nicht so häufig und damit schonenswert. Es gibt ja genug andere essbare Pilze. ;)


    Liebe Grüße Matthias

    Schon hat der Bleiweiße Firnistrichterling manchmal einen Rosastich. Jedoch im Weißen. Beim Mehlräsling ist es ein rosastichiges Braun. Mykologenrosa eben.

    Mehlgeruch können auch manche Trichterlinge haben. Ebenso herablaufende Lamellen. Letzteres können aber die weißen Gifttrichterlinge nicht. Der Mehlräsling dagegen sehr wohl. Zudem sind bei ihm die Lamellen recht bald rosalich gefärbt.

    Es ist halt, wie überall im Pilzreich. Eine Art kann man nicht durch einzelne Merkmale bestimmen, sondern nur durch Merkmalskombinationen.

    Hallo... Österreich...,


    was man bisher so als "Weiße Gifttrichterlinge" bezeichnet hat, lässt sich vom Mehlräsling bei genauem Betrachten leicht abgrenzen.

    Zum einen haben die weißen Gifttrichterlinge keine am Stiel herablaufenden Lamellen, was der Mehlräsling sehr wohl hat. Zudem sind diese beim Mehlräsling leicht verschiebbar, was bei den weißen Gifttrichterlingen in dieser Weise nicht möglich ist. Das rosa gefärbte Sporenpulver im Gegensatz zum Weiß bei den Trichterlingen ist dir ja schon aufgefallen.

    Es wäre ideal, wenn du mal sowohl einen Mehlräsling, als auch einen der weißen Gifttrichterlinge in der Hand haben könntest. Dann würde dir auffallen, dass der Mehlräsling eher brüchig-weiches Fleisch hat, die Gifttrichterlinge dagegen sind fester, faseriger, elastischer.

    Zum Habitat: Es wird ja oft behauptet, dass Mehlräslinge ausschließlich auf Steinpilzmycel parasitieren. Wobei ich sie häufig schon auch bei Flocken- und Netzhexen und anderen Dickröhrlingen gefunden habe.

    Deinen Fund übrigens würde ich als klassischen Mehlräsling bezeichnen.


    Liebe Grüße Matthias

    Hallo Christine,

    diese Frage habe ich Wolfgang Bachmeier auch schon einmal gestellt. Das ist jetzt schon wieder einige Zeit her. Wenn ich es noch richtig behalten habe, sind die häufiger anzutreffenden Pilze, vor allem beliebte Speise, aber auch gefährliche Giftpilze, sowie deren hauptsächlichen Verwechslungspartner in der ersten Priorität. Für Speisepilzsammler unwichtigere, auch seltenere Arten kommen dann in die Prioritäten 2 und 3.


    Liebe Grüße Matthias

    Hallo zusammen,

    ich sehe hier auch einen Ockertäubling. Das gemeine an ihm ist, dass er auch mal graue Stiele bekommen kann. Vor allem dann, wenn er längere Zeit im feuchten Moos steht. Aber durch die Ockertöne in Hut, Lamellen und Stiel ist er trotzdem leicht zu erkennen.

    anjapilzi eine Geschmacksprobe wird immer im rohen Zustand durchgeführt und darf auch nur gemacht werden, wenn jegliches Risiko dadurch ausgeschlossen werden kann. Wie Benjamin schon erwähnt hat, anschließend unbedingt wieder alles ausspucken.


    Liebe Grüße Matthias

    Hallo Ralph,

    hast du da ein Foto dazu? Irgendwelche Seitlinge mit kleinen Fliegen drunter sind mir bewusst noch nicht aufgefallen.

    Dagegen gibt es öfters mal - speziell immer mehr oder weniger am gleichen Standort - Pilze mit massig Springschwänzen besucht. Das gibt dann gerne mal eine ordentliche Klopferei und anschließend trotzdem noch eine kleine Fleischbeilage. ^^


    LG Matthias

    Hallo miteinander

    Auch, wenn viele Amaniten gerne mal (zum Teil) angewachsene Lamellen haben. Aufgrund ihrer Sollbruchstelle zwischen Hut und Stiel werden diese dann doch zu den Echten Freiblättlern gezählt.

    Zurück zur Eingangsfrage: bei den Parasolen ist das Abziehen der Huthaut bis zur Mitte nicht möglich, wenn ich mich recht erinnere.

    Kein Wunder eigentlich, bedenkt man, dass das typische Aussehen der Riesenschirmlinge dem Aufreißen der Huthaut beim Aufschirmen geschuldet ist. Bei den echten Schirmlingen hätte ich jetzt schon gedacht, dass dem auch so ist, habe es aber noch nicht ausprobiert. Vielleicht geht es da nur bei bestimmten Arten, oder ist das vielleicht sogar abhängig von der Gattung? Interessante Frage jedenfalls. Sollte ich nächsten Sommer/Herbst da noch dran denken, werde da ich mal ein bisschen rumzupfen. ;)

    LG Matthias

    Hallo Basse,

    Schau dir bitte mal den Stiel genauer an. Dann wirst du bemerken, dass das Stielfleisch deutlich längsfaserig ist. Somit ist ein Täubling schon definitiv raus. Täublinge haben querbrüchiges Stielfleisch, das wie Styropor, beziehungsweise ein Stück Apfel bricht, ohne zu splittern. Bei manchen Faserblättlern meint man, querbrüchiges Stielfleisch zu erkennen. Es knackt beim Brechen auch deutlich, wie es des Täublingen nachgesagt wird. Dennoch sind Fasern zu erkennen, wie in deinem Beispiel.

    Ebenso sprechen die regelmäßigen Zwischenlamellen gegen klassische Täublinge.

    Du kannst ja mal einen Hut auf ein weißes Blatt Papier legen und abdecken. Nach ein paar Stunden kannst dann die Sporenpulverfarbe erkennen. Die sollte ebenfalls nicht zu Täublingen passen.

    Vielleicht könntest du ja den "unangenehmen" Geruch noch genauer beschreiben.

    LG Matthias

    Herta war eine liebenswerte Frau, die ihr Herz am rechten Fleck hatte. Sie konnte durchaus mal deutlich werden, aber meinte es niemals böse. Am wichtigsten war ihr, dass es dem anderen gut geht.

    Was sie die letzten Jahre durchmachen musste, hatte sie nie und nimmer verdient. Nun hat sie endlich ihre wohl verdiente Erlösung erfahren. Möge es ihr von nun an gut gehen. Ganz egal, wo sie jetzt auch ist.

    Herta, ich werde dich für immer in bester Erinnerung bewahren.

    Und wenn es egal wäre, ob der Pilz gefressen wird oder nicht, warum sind dann so viele Pilze scharf, bitter, übelriechend, zäh, hart, schleimig oder sogar giftig? Das machen sie doch eindeutig um gerade nicht gefressen zu werden.

    Scharf und bitter: macht vielen Tieren nichts aus. Die schmecken das quasi nicht.

    Übelriechend: manche zieht das erst recht an.

    Zäh, hart: wird trotzdem gefressen. Vor allem dann von Insekten.

    Schleimig: hält höchstens Insekten ab, da sie sonst eventuell daran kleben bleiben.

    Giftig: es kommt ganz auf das Tier an, welcher Pilz schädlich für den jeweiligen Organismus wirkt. So können viele Tiere für den Menschen (tödlich) giftige Pilze fressen, ohne sich dabei zu vergiften. Genauso gibt es für Menschen genießbare Arten, die wiederum für bestimmte Tiere gefährlich sind.

    Ein Fruchtkörper bildet ja schon relativ früh erste Sporen. Und sollte dieser dann doch zu früh gefressen (oder abgeerntet) werden, ist das auch nicht ganz so tragisch, da ein Pilzmycel in aller Regel mehrmals in der jeweiligen Saison Fruchtkörper produziert. Nicht alle, aber die meisten.

    Tiere und Pflanzen sind einfach zwei verschiedene Welten. Die kann man nicht über einen Kamm scheren. :wink: