Hallo.
Ja wenn es denn Herbstlorcheln wären, ganz sicher sollte die Bestimmung aber sein, ja dann hättest Du bei größerer Anzahl gefundener Herbstlorcheln einmal die Möglichkeit, diese kullinarisch zu testen.
Artenrein, nur in Butterschmalz gebraten, abgeschmeckt mit wenig Salz und etwas Pfeffer...absolut eine Delikatesse.
Und meine Rezeptempfehlung nehme ich natürlich auch wieder zum Anlass auf etwas sehr Wichtiges hinzuweisen:
Die Herbstlorchel gilt allgemein als essbar, man muss aber dabei beachten, diese Lorchelart beinhaltet, genau wie die essbaren Morchelarten, ein hitzeinstabiles Gift - Essbare Morchelarten aber in wesentlich geringerer Menge.
Dieses Gift zerstört die roten Blutkörperchen.
Achtet man bei der Zubereitung der Herbstlorchel allerdings auf eine genügend starke und lange Erhitzung, so sind sie durchaus genießbar.
Das braten in Butterschmalz gewährleistet eine genügend hohe Erhitzung, wenn man darauf achtet dass auch der Rand der Pfanne gut mit erhitzt wird.
Eine Garzeit von über 10 Minuten gewährleistet dabei dann den totalen Zerfall der hitzeinstabilen Giftstoffe.
Aber wie schon anfangs erwähnt...man muss sich sicher sein, es handelt sich um Herbstlorcheln.
Schau mal in ein gutes Pilzbuch, da wird Dir Dein Fund bestimmt bestätigt werden 
Übrigens, auch das erneute Wachstum von Rauhfußröhrlingen kann ich für meine Gegend bestätigen.
Weiter viel Spaß und Erfolg bei der Pilzsuche.
Hexenopa Julius