Einen schönen guten Abend zusammen! 
Ich war heute im Wald und habe einige Pilze entdeckt, die ich nicht eindeutig bestimmen kann. Gerne hätte ich Hilfe bei der Bestimmung. Kurze Info zum Fundort, es ist ein Waldgebiet in Nordwestdeutschland (Oldenburg), der Boden hier ist eher sauer und sandig und es wachsen in erster Linie Kiefern, Buchen, Eichen und Fichten. Es wuchsen viele Schmierröhrlinge dieses Wochenende (in erster Linie Butterpilze und Kuhröhrlinge). Hier die Pilze, bei denen ich Hilfe bei der Bestimmung benötige:
Pilz Nummer 1
Ein eher kleiner Pilz, der Durchmesser der runden Hüte war bei den größten Exemplaren so 5 cm. Sie wuchsen auf dem Waldboden unter Eichen und Nadelbäumen. Sie wuchsen vereinzelt, es waren so fünf bis sechs auf einer Stelle, aber nicht zusammen, sondern einzeln. Die Pilze waren weiß und die Lamellen hell-cremefarben.
Pilz Nummer 2
Ein sehr großer Pilz, der Durchmesser der Hüte war bei den größten Exemplaren ungefähr 25 bis 35 cm, auf jeden Fall deutlich größer als eine Hand. Ich habe sie nicht im Wald direkt gefunden. Sie wuchsen meist unter Eichen am Wegesrand auf dem Weg zum Wald. Sie wuchsen zusammen auf einer Stelle, es waren oft sechs bis zehn zusammengedrungen. Die Farbe dunkelbraun in unterschiedlichen Tönen und bei den großen Exemplaren war der Hut wie ein Trichter geformt.
Pilz Nummer 3
Sind das Knoblauch-Schwindlinge? Der Durchmesser der hellbraunen Hüte war bei ungefähr 4 cm. Der Stiel war kräftig orange. Ich habe leider nicht dran gerochen, aber auch keinen Knoblauchgeruch wahrgenommen.
Pilz Nummer 4
Ein kleiner Pilz, gefunden nicht im Wald, sondern auf einer angrenzenden Wiese. Der Durchmesser der Hüte war bei den größten Exemplaren maximal 2,5 cm, also sehr klein. Ich konnte vier Exemplare finden - sie wuchsen vereinzelt, nicht in Büscheln. Der Hut war so hell-ockerbraun bis orange, die Stiele weiß und die Lamellen dunkelbraun.
Pilz Nummer 5
Ein mittelgroßer Pilz, den ich zuerst für einen Knollenblätterpilz gehalten haben, weil man auf den ersten Blick schon sehen konnte, dass da eine sehr große Knolle unten im Boden steckt. Der Hut hatte einen Durchmesser von so 4 bis 6 cm. Es wuchs nur ein Exemplar davon im Wald, zwischen Heidelbeerbüschen. Ich hatte ihn dann aus dem Boden gezogen und er hatte wirklich eine enorm große Knolle im Verhältnis zum Stil und Hut. Er war weiß und der Hut war aber hellbraun und so aufgerissen und zerfurcht, dass man das helle Fleisch darunter erkennen konnte.