hallo ihr lieben,
ich weiß, was ich euch da zugemutet habe!
bei meinem kataster, an dem ich jetzt schon gute 10 jahre arbeite, verzichte ich ganz bewußt auf alles, was ein 12-järiges kind so ohne weiteres nicht verstehen wird. allerdings verzichte ich nicht darauf, das zusammenwirken von klima, luftmeßdaten, naturkatastrophen (wald- und moorbrände, hatten wir alles), trockenlegung, vernässung, umstrukturierung und ernte von natur und nutzflächen in verbindung mit mensch, pflanze und tier einleuchtend zu erklären.
ich vermeide ganz bewußt lateinische namen, nicht weil ich sie auch nicht verstehe, sondern benutze die im volksmund verwendeten begriffe, die jeder versteht, schon mal gehört hat oder sich anhand des aussehens, der nutzung oder der verwendung zusammenbauen kann. ein kiefernsteinpilz ist eben ein pilz, den man essen kann, steinpilze kann man essen, und er ist in der nähe von kiefern zu finden.
ein birkenporling hat poren und ist an birken zu finden.
ich werde mit dieser ansicht von leuten unterstützt, die mich nicht nur ermuntern, sondern auch darauf drängen, das angefangene werk so in der form zu end zubringen.
mein vorhaben zielt darauf ab, aufzuzeigen, was in den gut letzten 15 jahren in meinem landkreis verlorengegangen, was an neuem dazugekommen ist und wie es bei uns in 20 jahren aussehen wird.
das von mir noch nicht ganz fertggestellte kataster soll keinen anspruch auf wissenschaftlich festgelegte namen, die sich ja sowiese fast monatlich ändern, erheben, sondern soll ein nachschlage- und erinnerungswerk für den hausgebrauch, schule, beruf und verwaltung sein.
danke für eure hilfe.
klaus aus gifhorn