Hallo Pablo,
ich bin der Klaus, OK, ist nicht schlimm.
Bei der Bestimmung beider Gruppen hatte ich vor der Vorstellung die gleichen Ideen wie Veronika; war mir aber nicht sicher.
Ich habe in meinem Archiv bestimmt 5 oder mehr Rosablättrige Helmlinge.
Wenn ich einen nach dem anderen mit den Vorgestellten vergleiche, komme ich ganz eindeutig zu dem Schluß, dass sie zu den bereits abgelegten Helmlingen passen, obwohl alle, aber auch alle, wohl durch unterschiedliche Standorte, unterschiedlicher Jahreszeit und unterschiedliche klimatische Verhältnisse, vom Standard abweichen.
Nochmal zum Substrat. Bei uns gibt es sehr viel Mischwald und auch Kulturwälder mit natürlich eingetragenen Laubhölzern, wie Birken, vereinzelt Eichen oder Eberesche und Faulbaum. Ganz schlimm ist es mit der leider eingeführten Traubenkirsche, die sich innerhalb weniger Jahre zur Plage ausgebreitet hat. Traubenkirsche: die wenigsten wissen, dass der Saft von Traubenkirschen einen wirklich ganz leckeren Geschmack hat, und dass sich die Beeren sehr leicht und schnell ernten lassen. Kochen, Flotte Lotte, Sieb, wenig Zucker, Flasche, auf den Griespudding warten oder mit Wasser zum Trinken verdünnen.
Substrat: bei uns liegt sehr viel Totholz, oft von Laub- und Nadelbäumen im Wald, manchmal verganges mehrerer Generationen übereinander. Die Waldrebe sorgt bei uns ganz gut für Durchblick, weil sie viele aufkommende Gehölze erdrosselt, was dann in gar nicht so langer Zeit wieder zum Futter unserer geliebten Pilze wird. Damit will ich sagen, dass das Substrat, aus dem die Fruchtkörper sichtbar wachsen nach meiner Minung nicht unbedingt das ist, was die Pilzkörper hervorbringt, sonder evtl. auch aus darunterliegenden Schichten stammen kann.
Sorry, bin vom Thema abgekommen.
Für mein Kataster wähle ich natürlich nur Fotos aus, die dem Standard sehr nahe kommen. Ist sehr viel Arbeit für einen allein. Wenn ich soweit bin, dass die Geschichte schlüssig und stimmig ist, suche ich noch einen Lektor und jemand der evtl. ein Vorwort verfasst.
Grüße von
Klaus aus Gifhorn