Kleiner dicker Rauhfuss

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 460 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. September 2026 um 06:13) ist von Waldkauz.

  • Liebe Pilzfreunde,

    endlich wieder im Wald, habe ich diesen kleinen Rauhfuss gefunden. Welcher kann das sein?

    Fundort nordischer Wald in Küstennähe, Wegrand.

    Umher Birke, Eiche, Kiefer und diverse wilde Sträucher.

    Geruch angenehm mild, keine Verfärbung nach Anschnitt.

    Leider keine Fundort Fotos.

    Irretiert hat mich die dunkelbraune Färbung der Röhrenenden.

    Ich hoffe auf eure Einschätzung.

    Auch hier übrigens viel zu trocken und fast keine Pilze.

    Herzliche Grüße aus meinem Genesungsurlaub.

    Waldkauz

  • Hallo Waldkauz,

    ich tippe auf Eichen- bzw. Laubwaldrotkappe ( Leccinum aurantiacum).

    Viele Grüße

    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock


    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo Waldkauz,

    ich tippe auf Eichen- bzw. Laubwaldrostkappe ( Leccinum aurantiacum).

    Hallo

    Nicht ausgeschlossen. Nachdem die Stielbasis abgeschnitten ist, bleibt uns nur noch "Raufussröhrling". Ebenso könnte es der seltene Kiefernraufussröhrling sein oder noch anderes. Die braunen Röhrenmündungen halte ich für einen Trockenschaden und/oder eine "Laune" der Natur.

    Grüße von der Insel Rügen

  • Hallo,


    nur so als Bemerkung, eine Rotkappe sollte sich im Querschnitt verfärben.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Ich danke euch allen für eure Antworten.

    Jede davon war interessant und ich lerne viel in diesem Forum.

    Wegen der ausgebliebenen Verfärbung tendiere ich jetzt Richtung Kiefernrotkappe, da diese sich nicht verfärbt, wie ich jetzt las. Ausserdem habe ich dazu ein Foto gefunden, das sehr zu meinem Fund passt.

    Also eure Puzzleteile haben in meinem Kopf etwas Gestalt gefunden. Mal sehen, ob noch was dazu kommt.

    Hier heute kräftiger Regen und erste Butterpilze kündigen das Erwachen der Pilzwelt an.

    Liebe Grüße Waldkauz

  • Hallo Weisheit, Uwe 58, Jörg und alle anderen, die es interessiert.

    Ich habe unweit des ersten Fotos noch ein paar Bilder gemacht.

    Alle haben Birke in der Nähe.

    Das erste Bild zeigt einen Pilz, der ganz jung dem sehr ähnlich war, wie der, nach dem ich ursprünglich fragte. Ganz jung war der Stiel dicklich und fast schwarz.

    Die letzten drei Bilder stammen von einem Paar, das erste Stielfoto ist von dem jungen, das zweite von dem großen.

    Ich wollte sie nicht entnehmen, daher keine Schnittfotos.

    Ich grüble noch immer über den ersten Fund und frage mich, ob es sich bei allen um den gleichen oder verschiedene Pilze handelt.

    Die Röhren sind hell und ich glaube auch, dass die dunkle Färbung beim ersten Thememrauhfuss durch Trockenheit oder etwas anderes entstanden ist.

    Vielleicht mag ja noch jemand etwas spekulieren zu meiner Frage. Das würde mich freuen.

    Herzliche Grüße aus dem Norden

    Waldkauz

  • Hallo Waldkauz und andere,

    ich wäre definitiv für Gemeiner Birkenpilz , auch wenn die Röhrenmündungen braun sind bzw waren. Bei den älteren Exemplaren findet sich das öfter und bei der Trockenheit zur Zeit altern die auch recht schnell.

    Gerade heute ein Exemplar gefunden, das zwar nicht durchgehend aber doch klar dunkle Röhrenmündungen. Ausschlaggebender sind denke ich die schwarzen Flocken bzw Punkte am Stiel. Bei den Rotkappen sind diese nicht schwarz, eher braun bis rotbraun. Aber dazu ist schon eine Entnahme und genaue Betrachtung.

    Fundort wie jedes Jahr unter einer Birke.

  • Hallo Bernd, vielen Dank für die Antwort.

    Habe mich auch schon gefragt, ob es nicht alle Birkenpilze sein könnten. Diese sahen nur irgendwie anders aus, als die ich sonst kannte. Muss auch noch viel lernen...

    LG Waldkauz

  • Hallo Bernhard,

    Bei den Rotkappen sind diese nicht schwarz

    das stimmt so nicht wirklich. Die Birkenrotkappe hat definitiv eine schwarze Schuppung am Stiel.



    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Bernhard 3

    Auf dem letzten Bild im Startbeitrag kann man ahnen, dass die Röhrenmündungen durch SP und nicht durch Trockenschaden eingefärbt sind.
    Das ist bei Birkenpilz nicht braun. Würde den komplett ausschließen.
    Wenn du deine Fotos vergleichst - Alter außen vor - ist einmal der Rand typisch eingetrocknet und einmal ist der Rand noch weiß.

  • Hallo Jörg und Rooki,

    ihr habt natürlich Recht, meine Vermutung und Einschätzung bezog sich auch primär auf die zweite Bilderserie.

    Jörg, deine Pilzwelt würde ich ja gerne mal live erleben, aber ob das noch klappt in diesem Leben, steht in den Sternen. Auch wenn man von den Bildern nicht zwangsläufig auf Birkenrotkappe kommt, Du hattest den wohl in den Händen. Ein schönes Exemplar.

    Und Rooki, es war etwas zu schnell mit meinen Bildern, ich hatte gerade eine halbe Stunde zuvor den gefunden und war überrascht, daß es überhaupt schon losgeht hier. Es passte jedoch gerade mit den zweiten Bildern vom TE.

  • Ich danke euch allen für eure Einschätzung.

    Sorry Bernhard, dass ich so zerstreut war, deinen Namen falsch zu schreiben.

    Ich finde es es sehr interessant, was es alles zu beachten gibt allein bei einem Rauhfuss.

    Euch allen schöne Funde und liebe Grüße

    Waldkauz

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