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Gelbporiger Raufußröhrling (Mein Tipp)

Es gibt 7 Antworten in diesem Thema, welches 386 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. August 2026 um 16:32) ist von Myzelio.

  • Hallo,


    einen kurzen Streifzug habe ich unternommen. Ich habe unmittelbar in der ersten Minute diesen Pilz gefunden. Die restliche Stunde war jedoch nichts mehr zu finden.

    Es handelt sich um einen Röhrling, allerdings einen für mich noch bis dato unbekannten.


    Der Wald ist ein Laubmischwald, insbesondere Buchen und Eichen.

    An genau dieser Stelle habe ich sonst Steinpilze, Maronenröhrlinge und Semmelstoppelpilze gefunden.


    Der Hut ist ockergelb. Der Stiel hat keine Anzeichen eines Netzes. Im Anschnitt kommt es im Verlauf zu einer leichten Grauverfärbung, die im Verlauf von einer halben Stunde nachdunkelt. Gefühlt betrifft das Verfärben betont den Stiel und zur Basis hin. Der gelbe Schwamm bräunt ganz dezent auf mechanischen Druck. Ich bitte, das Fehlen der Stielbasis zu entschuldigen - diese hätte aber glaube ich keine großen Informationen gegeben. Ich hatte sie wegen Schneckenfraß/Schleim und viel Dreck entfernt gehabt und nicht an Bilder gedacht.


    Als ich den Pilz im Wald sah, dachte ich zunächst an den falschen Schwefelröhrling. Als ich ihn mir näher anschaute habe ich dies jedoch gleich wieder verworfen. Ich musste ein wenig recherchieren, es passt für mich am ehesten der gelbporige Rauhfußröhrling. Liege ich da richtig? Wie gesagt, dieser Röhrling ist mir bislang nicht untergekommen.

     

  • Lieber Pilznomade


    Du liegst völlig richtig mit Leccinellum crocipodium, dem Gelben Raufuss.

    Dein Exemplar schwärzt mustergültig.


    LG Myzelio

  • Hallo Pilznomade,


    und ich gehe mit Euch beiden mit. Der Klassiker, der passieren kann, wäre eine Verfärbung der Schnittstellen auf lachsrosa. Und dann schwärzt er.

    Hast Du unmittelbar nach dem Anschnitt dieses typische lachsrosa nicht gesehen?

    Liebe Grüße

    Murmelchen

    Von mir gibts hier im Forum auch keine Verzehrfreigabe.

  • Hallo Pilznomade,


    und ich gehe mit Euch beiden mit. Der Klassiker, der passieren kann, wäre eine Verfärbung der Schnittstellen auf lachsrosa. Und dann schwärzt er.

    Hast Du unmittelbar nach dem Anschnitt dieses typische lachsrosa nicht gesehen?


    Hmm also diese klassische Veränderung habe ich nicht gesehen. Das eine Bild ist unmittelbar nach dem Anschnitt entstanden. Das zweite Bild ca eine halbe Stunde später. Lachsrosa habe ichnicht gesehen.

  • Die Bestimmung wird trotzdem passen.
    Färbeverhalten variiert einfach manchmal
    Hier haben paar Bilder überlebt, wo man es sehen kann:

    Rooki
    16. September 2023 um 17:58
  • Hallo, Pilznomade

    da hast du vielleicht während dieser halben Stunde nicht immer auf das Fruchtfleisch geschaut.

    Der verfärbt sich schon erst leicht rosa, dann viollett bevor er dunkel wird.

    Nur halt nicht sofort und schnell wie ein Hexenröhrling beim Bläuen.

    (Außerdem verfärbt er sich beim Kochen ganz schwarz, aber ich finde ihn nicht besonders in der Pfanne)

    Typisch ist auch bei manchen Exemplaren mit dünnerem Stiel, so wie bei deinem, dass dieser manchmal schief, so S-förmig wächst.

    Das ist schon der Gelbporige.

    Schöne Grüße

  • Da hast du natürlich Recht. Ich war nicht die ganze Zeit live dabei ;)

    Diese Schwarzfärbung teilt er sich ja mit anderen Rauhfußröhrlingen wie z.B. dem Birkenpilz. Lange nicht mehr gesammelt, aber die waren in de rPfanne ja auch nicht so ansehnlich.

  • Diese Schwarzfärbung teilt er sich ja mit anderen Rauhfußröhrlingen wie z.B. dem Birkenpilz.

    Ja, aber... der Gelbe Raufuss bräunt und schwärzt in etwa überall: im Fleisch, am Stiel, an den Röhrenmündungen, auf dem Hut! Das ist schon anders und viel extremer. Zudem hat er ja als einziger Raufuss gelbe Röhren. In der Pfanne schwärzen dann glaub alle Raufüsse.

    LG Myzelio

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