Täubling und Stäubling

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 239 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (23. August 2026 um 08:50) ist von Uwe58.

  • Guten Tag miteinander, der gestrige Spaziergang brachte nach dem Regen gleich etliche Arten wieder in Erscheinung, u.a. einen schön gefärbten Täubling, der auf grasigem Weg zwischen Kiefer- und Eichenarealen verlief. Der hübsch gefärbte Täubling (ca. 8cm groß) war nicht mehr jung, aber auch noch nicht so alt. Die Huthaut ließ sich nur 1,5 cm abziehen. Ein rötlicher Schimmer darunter wirkte wie abgefärbt. Der Eisensulfat-Test ergab eine hellbraune Färbung am Stiel. Die Lamellen waren weich und anschmiegsam, natürlich nicht ewig. Der Pilz war ohne Geruch und mit mehligem Geschmack. Sporenfarbe – weiß . Der Frauentäubling dürfte ausscheiden. Vielleicht eine Variante des Speisetäublings ? Wir haben uns nach der Dürre trotzdem gefreut. (1)

    bild 1

    Bild 2

    Bild 3


    Diese Gruppe von vier Pilzen wirkte auf den ersten Blick wie mehrere Boviste. (Bild 6 an anderer Stelle aufgenommen).

    Bild 4

    Bild 5

    Bild 6

    Der auffällige kräftige Stiel ließ die Vermutung aber in Richtung Stäubling gehen. Der Standort war ein Grasstreifen neben einer Straße. Die Größe ca. 6 cm, der Geruch sehr angenehm. Könnte es sich trotz Widerspruchs in der Standortfrage um den Braunen Stäubling bzw. Bräunlichen Stäubling handeln oder ist die makroskopische Bestimmung eher sinnlos? Vielleich geht es auch in Richtung Weichlicher Täubling, was besser zum Standort passen würde? Das Sporenpulver hat eine Art brauner Färbung. (2)


    Beste Grüße aus Anhalt Henry

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    Meine Fotos sind alle gemeinfrei und dürfen für persönliche Zwecke verwendet werden. Es gelten die üblichen Zitierregeln. Bei Weiterreichung bzw. Verwendung für kommerzielle und nichtkommerzielle Publikationen bedarf es einer persönlichen Abstimmung.

  • Hallo Henry,

    ja, man freut sich über jeden Pilz in dieser trockenen Zeit.

    Deine Täublinge sind keine Speisetäublinge, aber Genaueres kann ich so vom Bild her nicht sagen. Naheliegend ist der Verblassende Täubling.

    Die Boviste sind meiner Meinung wahrscheinlich Dünnschalige Kartoffelboviste.

    Viele Grüße

    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock


    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Die Boviste sind meiner Meinung wahrscheinlich Dünnschalige Kartoffelboviste.

    Hallo

    Ja, das passt sehr gut. Gehört auf alle Fälle zu den Dünnschaligen Arten. Beim Täubling wird es schwieriger, aber Veronikas Idee finde ich recht gut.

    Grüße von der Insel Rügen

  • Hallo miteinander und vielen Dank für die Antworten, der Verblassende Täubling wäre natürlich auch eine Variante, seinen Geruch und Geschmack konnte ich allerdings nicht wahrnehmen (Alter des Pilzes?).

    Ich will ja nicht streiten, aber an einen dünschaligen Bovist glaube ich nicht, mir waren wie gesagt sofort die außerordentlich kräftge große Stielstruktur aufgefallen und der liebliche Geruch des Pilzes spricht noch viel stärker gegen den schlechten Geruch eines dünschaligen Kartoffelbovists. LG Henry

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