Riesen-Champignon bzw. Riesen-Egerling

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 549 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (23. Juli 2026 um 21:25) ist von Udo E..

  • Mischwald, einzeln, habe leider so gut wie keinen Geruchsinn, lt. Pilzbüchern möglicherweise ein Riesen-Champignon, oder Riesen-Egerling. Oder auch Wald-Egerling?

    4 Mal editiert, zuletzt von Udo E. (20. Juli 2026 um 22:46)

  • Hallo Udo,

    Riesenchampignon (Agaricus augustus) passt. Champignon bzw. Egerling ist die selbe Gattung, Egerling ist der deutsche Name.

    Schade, dass dein Geruchsinn nicht funktioniert und du den für diese Art typischen, bittermandelartigen Geruch nich wahrnehmen kannst.

    Gruß Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort

  • Hallo Udo

    Du könntest aber den Pilz jemand zum Riechen geben, der Geruch ist frisch wunderbar! Die Lamellen sind bei dem Pilz relativ hell, wenn er noch jung ist.

    Am letzten Bild stören die noch sehr hellen Lamellen. Die dürften bei der Pilzgröße nicht mehr so weiß sein. Hast du evtl. kaltes LED Licht im Raum? Versuche bitte beim nächsten Fund Bilder bei Tageslicht am Fundort zu machen. Dann hast du den Pilz in besten und farbechten Farben.

    https://ruegenpilze.de/Riesen-Champignon%20(Agaricus%20augustus).pdf

    Grüße von der Insel Rügen

  • Hallo, ja die Lamellen sind sehr weiß, aber nicht reinweiß, sondern einen touch rosa. Da es in Tirol in letzter Zeit heftig geregnet hat, dürfte er geradezu herausgeschossen sein. Danke für deine Bestätigung.

  • Hi.


    Die lange cremefarben bleibenden Lamellen sind schon auch ein Merkmal für den Riesenchampignon.


    LG,

    Schupfi

    Keine Verzehrfreigaben meinerseits.

  • Danke. Ich hatte keine Bedenken und briet den Riesen-Champignon mit Zwiebel und Öl u. Knoblauch und 2EL Balsamico und verspeiste es dann mit getoastetem Vollkornbrot und es war eine Delikatesse wie selten ein Pilzgericht zuvor.

  • Sollte man aber eventuell nicht zu oft machen. Die Art gilt als schwermetallbelastet.

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • Danke für den Tipp. Aber vieles wird oft überbewertet. Ich habe schon Maronenröhrlinge direkt nach Tschernobyl gesammelt, natürlich nicht in Massen, aber ein paar Exemplare für ein Mischgericht. Damals hieß es schon, Schwermetallbelastet - oder sogar radioaktiv. Man darf nicht alles, was in den Medien breitgetreten wird, allzu ernstnehmen.

  • Aber vieles wird oft überbewertet.

    Hallo Udo

    Das Problem mit Schwermetall und Radioaktivität besteht schon. Einzelne Pilzarten können es besonders gut. Aber es ist auch regional sehr unterschiedlich. Wenn ich solche Pilze finde, dann esse ich die auch. Ich finde die doch nicht täglich. Wenn ich den Riesenchampignon einmal im Jahr finde, bin ich gut. Es gab auch Jahre, da gab es keine. Eigentlich mache ich mir eher Gedanken über die Lebensmittel aus den Supermärkten.

    Grüße von der Insel Rügen

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