Würzpilze

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 497 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. Juli 2026 um 17:55) ist von Uwe58.

  • Währen und nach dem 2. Weltkrieg wurden die Sporen welcher Bowiste als Pfeffer Ersatz benutzt?


    Habe in mehr als einer Quelle ( weiß nicht mehr von welchen und ist schon mehr als 30 Jahre her 🙃) gelesen, daß die getrockneten Sporen bestimmter weißen Bowiste in der Nachkriegszeit als Pfefferersatz genutzt wurden

    Habe leider noch niemanden gefunden der etwas davon gehört hat

    Einmal editiert, zuletzt von Hiatamandl (3. Juli 2026 um 17:22) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von WobistBowist mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Boviste kenne ich in der Richtung keine, aber sowohl der Pfefferröhrling, als auch der Pfeffermilchling können als Pfefferersatz verwendet werden.

  • Also den Pfefferröhrling kannst du nicht als Pfefferersatz brauchen. Du musst ihn ja erhitzen und dadurch verliert er die Schärfe. Ich weiss, auf 123pilze wird was anderes beschrieben, aber das ist wohl falsch, denn ich hab noch nie Schärfe im gekochten Gericht gerochen und an vielen anderenOrten wird das ebenfalls klar dementiert.

    Von scharfen Sporen hab ich jetzt noch nie gehört/gelesen.

    LG Myzelio

  • Also ich nehme ihn in meinen Pilzpfannen schon als Pfefferersatz, ich denke, hier kommt es auch auf die Menge an.

  • Also ich nehme ihn in meinen Pilzpfannen schon als Pfefferersatz, ich denke, hier kommt es auch auf die Menge an.

    Hallo

    Ja, etwas mehr sollte es dann schon sein! Ich muss aber leider immer öfter zum Pfeffer greifen. Der Pfefferröhrling wird gefühlt immer seltener bei uns. Aber ein paar von denen verbessern jedes Mischpilzgericht. Einer meiner Lieblingspilze!

    Grüße von der Insel Rügen

  • Ich habe die Art mal als Reingericht verkostet. Ich bin recht schärfeempfindlich, war für mich aber nicht sonderlich scharf. Schmecken aber trotzdem ganz gut.


    Die Bovist Geschichte hab ich noch nicht gehört.


    LG.

    Keine Verzehrfreigaben meinerseits.

  • Vielleicht wurden die schwarzen Sporen der Bovisten als Pfeffer verkauft oder gehandelt, weil sie so aussahen. Bis man gemerkt hat, dass es keiner ist, waren die Händler oft schon wieder weit weg.

    In knappen Zeiten waren sicher auch schon Betrüger unterwegs.

  • In knappen Zeiten waren sicher auch schon Betrüger unterwegs.

    Hallo Frank

    Mit ganz großer Sicherheit gab's die schon immer, sonst hätten wir heute eine andere Welt. Und heute haben wir keine knappen Zeiten und die Betrüger sind immer noch da.😠

  • Guten Tag,

    Michael Merkl schreibt in "Ich kenne die Pilze" über den "Flaschenbofist (Lycoperdon gemmatum Batsch)":
    "Der Sporenstaub ist nicht giftig. Kinder stäuben ihn seiner pfefferigen Würze wegen aufs Butterbrot."

    Viele Grüße,

    Benjamin

  • Hab ich noch nie gehört oder gelesen, aber wenn dem so ist hab ich was neues gelernt und freu mich drüber. ;)

  • "Der Sporenstaub ist nicht giftig. Kinder stäuben ihn seiner pfefferigen Würze wegen aufs Butterbrot."

    Hallo

    Eine etwas seltsame Aussage ist das schon. Gehen Kinder jetzt mit dem Butterbrot extra in den Wald? Mama und Papa machen das nicht?

    Michael Merkl schreibt in "Ich kenne die Pilze"

    Wenn er die Pilze kennt, dann ist es ja in Ordnung! :/

    Grüße von der Insel Rügen

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