Und es gibt sie doch nochp

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 218 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. April 2026 um 21:42) ist von MisterX.

  • Hallo zusammen nach dem dritten Anlauf bin ich doch noch fündig geworden

    Zwar nur vier Stück aber dafür Recht stattliche Exemplare

    Aber auch die Forstleute waren nicht untätig

    Die haben in einem meiner Reviere alle großen Tannen rausgenommen

    Mal schauen nächstes Jahr ob das Auswirkungen auf das Morchelwachstum hat

  • Danke für die Fotos,

    holzen ist immer wieder ein brutaler Anblick.

    Zum Glück erholt sich der Wald meist in wenigen Jahren, je nachdem, wie sie vorgegangen sind.

    Kauzige Grüße Waldkauz

  • Ja ist schon ein befremdlich er Anblick aber die mächtigen Tannen hätten aus Forstwirtlicher Sicht schon vor einigen Jahrzenten entnommenen gehört

    Was mich aber beschäftigt laut Internet gehen Morcheln neben Zersetzung auch mykorrhizaähnliche Verbindungen ein und da diese Prachtexemplare meist in der Nähe von den dicken Brocken standen liegt die Vermutung nahe das die der Partnerbaum waren

    Und was macht in diesem Fall das Myzel sucht es sich einen jungen Baum

    Ich hoffe das ich's noch erfahren werde

    Bei meinen Herbsttrompeten war meine Angst ja auch unbegründet

  • Was mich aber beschäftigt laut Internet gehen Morcheln neben Zersetzung auch mykorrhizaähnliche Verbindungen ein

    Ich habe gelesen oder gehört (weiß leider nicht mehr wo), dass manche Mykologen inzwischen davon ausgehen, dass die Morchel weder als echter Symbiont noch als echter Parasit an diese Bäume gebunden ist, sondern sich um die Wurzeln herum legt und Nährstoffe aufnimmt, die die Wurzeln ins Erdreich abgeben (insb. Inulin), z.B. auch bei Verletzung in etwa durch grabende Kleintiere.

    An allen meinen Spitzmorchelstellen sind alte dicke vermodernde Baumstämme. Wird ein alter Baum gefällt, ist das für die Morchel potenziell sogar gut, denn sie kann dann die komplette Wurzel zersetzen und eventuell auch später dann das modernde Holz. Das passt auch zu der Beobachtung, dass z.B. auf Streuobstwiesen auch nach dem Eingehen eines Baumes noch einige Zeit lang Morcheln wachsen können.

    Ich höre/lese auch immer wieder, dass Morcheln gerade an Orten, die vom Mensch gestört wurden, mit einigen gefällten Bäumen besonders gut wachsen können. Es sollte natürlich kein kompletter Kahlschlag sein, das wäre problematisch.

    Für die Stelle bei dir wäre ich daher mal für die nahe Zukunft verhalten optimistisch.

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

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