Morcheln und Verpeln

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 593 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. April 2026 um 09:06) ist von Charles.

  • Hallo miteinander,

    in den letzten Tagen sind hier weitere Hinweise auf Morchel- und Verpelfunde in der Region Mittelelbe (im weitesten Sinne) eingegangen, oft mit Hinweisen auf Zeigerpflanzen wie diverse Frühjahrsblüher etc. Man kann z.T. auf anderen Plattformen darauf zurückgreifen.

    Im heimischen Garten wie auch in zwei benachbarten Gärten war es ruhiger geworden nach sehr zahlreichen Funden vor einigen Jahren. Um so größer war die Freude als sich kürzlich trotz kalter Nächte bis -3°C zwei kleine Morcheln (2,5 cm Durchmesser) in der Nähe eines Pflaumenbaumes zaghaft im Rasen zeigten. Der Rasen war zuletzt 2025 gekalkt worden. Anbei ein Bild.

    Beste Grüße von hier Henry

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    Meine Fotos sind alle gemeinfrei und dürfen für persönliche Zwecke verwendet werden. Es gelten die üblichen Zitierregeln. Bei Weiterreichung bzw. Verwendung für kommerzielle und nichtkommerzielle Publikationen bedarf es einer persönlichen Abstimmung.

  • Hallo noch einmal, den Beitrag habe ich wohl zu früh abgeschickt. Am Vormittag kam jemand vom benachbarten Grundstück und brachte 17 Speisemorcheln mit, die wohl zeitgleich gewachsen waren, verteilt auf einer Wiese von ca. 100 m². Den seinen gibt es der Herr im Schlafe, wie man so sagt. Ein Exemplar stand direkt in einem unbestellten Gartenbeet. Die gemeinsame Erscheinung zusammen mit dem Nachbargarten geschah zuletzt vor fünf Jahren. Seitdem war nichts mehr gewachsen. Im Nachbargarten wurde in den letzten Jahren kein Kalk ausgebracht.

    Zur Behandlung: Die Frauen waschen die Pilze kurz, um keine Erdreste im Pulver zu haben, und trocknen sie dann auf Küchenpapier mit der Fußbodenheizung ca. zwei Tage. Die getrockneten Pilze werden mit dem Mörser fein verrieben, in sauberen Gläsern aufbewahrt und zum Würzen von Bratensoße verwendet, was den Geschmack signifikant verbessert.

    LG Henry

    Bild 2

    Bild 3

    Bild 4

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  • Salut Henry,

    Du hast wunderschöne Fotos gemacht.


    Wie du habe ich letzten Donnerstag bei einer Wanderung zum ersten Mal eine Morchelart gefunden. Ich hatte bis jetzt noch nie einen gefunden.

    Ich glaube, ich habe die Morchella Similibera identifiziert (Korrekt?).

    Am Rande eines Weges, befanden sich 4 Exemplare den ich an Ort und Stelle gelassen habe. Aus diesem Grund habe ich nur ein Foto mit dem Pilz im Angebot.

  • Hallo Charles, Glückwunsch zu dem Fund, der wirklich nach Morchella Similibera aussieht. Sie kann aber u.U. auch mit anderen Morcheln verwechselt werden. Vielleicht ist da jemand spezialisiert. Ich hatte die noch nie selbst gefunden. Wenn sie es ist, soll sie wohl DNA-mäßig der europäischen Variante zuzuorden sein. Schön, dass Du die übrigen hast stehen lassen. Standen übrigens typische Zeigerpflanzen in der Nähe? LG Henry

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  • Ich glaube, ich habe die Morchella Similibera identifiziert (Korrekt?).

    Interessanter Fund. Ein Schnittbild wäre hier spannend gewesen. Bei der Käppchenmorchel wäre wie der Name "semilibera" schon sagt nur der halbe Hut am Stiel angewachsen.

    Ob das so ist, ist hier im Bild leider nicht sicher auszumachen. Rein optisch finde ich hier den Hut im Verhältnis zum Stiel recht groß, sodass vielleicht doch auch eine Art aus der elata/conica Verwandschaft in Frage käme.

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • ... Standen übrigens typische Zeigerpflanzen in der Nähe? LG Henry

    An die gesamte Umgebung kann ich mich nicht mehr im Detail erinnern, aber es war ein Wald aus Fichten, Buchen und Hochwäldern. Sie wuchsen am freien Rand eines breiten steinigen Weges und auf scheinbar gut entwässertem Boden.

    Mir ist klar, dass die Beschreibung etwas dürftig ist. Wenn ich das nächste Mal einen Pilz zur Identifizierung fotografiere, fotografiere ich auch seine Umgebung.

    Mfg, Charles

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