SCHIMMEL? Qualität/Güte bei Vitalpilzen sicher feststellen - Zunderschwamm & Birkenporling

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 191 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. Dezember 2025 um 17:45) ist von weisheit.

  • Hallo liebe Pilzfreunde :)


    Das Thema "Tees aus Pilzen" hat mich begeistert und ich habe angefangen, Zunderschwamm und Birkenporling zu sammeln. Ich möchte sie in dünnen scheiben trocknen (Luft oder Dörrautomat) und dann gemahlen in Gläsern als Teezubereitung lagern. Nun habe ich mir im Wald sehr viele Exemplare angeschaut und bin sehr unsicher, was die Gesundheit angeht. Wenn ich meiner Intuition folge, lasse ich die meisten Exemplare am Holz, da sie (v.a. von unten) oft "fragwürdig" aussehen. Mir ist klar, dass ich bei wilden Pilzen keine einheitliche Optik erwarten kann und kleine Makel nicht schlimm sind...ich möchte die Pilze aber wegen ihrer positiven Effekte nutzen und potenzielle Nachteile durch Schimmel etc. unbedingt vermeiden!

    Mit "fragwürdig" meine ich folgendes:

    Beim Zunderschwamm finde ich immer wieder Stellen mit weißen Flecken bzw. weißem Flaum in den Röhren (unterm Taschen-Mikroskop ). Handelt es sich hierbei um Myzel oder ist das Schimmel? Hier mal Fotos davon:


    Beim Pirkenporling habe ich mehrere Merkmale beobachtet, die mich verunsichern:
    Meist haben sie von unten kleine schwarze Punkte oder Einschlüsse. Eine vollständig (100%) weiße Unterseite ist mir bisher 1 Mal begegnet. Die Punkte sind meiner Erfahrung nach oberflächlich (z.B. unter der Röhrenschicht nicht mehr - beim BiPo kommt die bei mir ab). Manche Punkte sind offensichtlicher Dreck und lassen sich mit der Pilzbürste entfernen, andere sitzen/kleben fest oder wachsen aus dem Pilz heraus?! Hier Fotos:

    Zudem ist die Oberfläche auf der Oberseite (Leder) teilweise an kleinen Stellen eindrückbar (s. gerissene Stellen an der Basis), obwohl der Gesamteindruck top ist. Ist das ein eindeutiges Zeichen für ein zu hohes Alter oder ist das immer ganz normal?


    Darüber hinaus würde mich interessieren: Gibt es weitere Merkmale, auf die ihr achtet, um diese (und weitere) Pilze hinsichtlich ihrer Qualität als Nahrungsergänzungsmittel? Gibt es hierzu weiterführende Literatur?

  • Hallo FunghiMojo,

    es gibt sehr viele Bücher über sogenannte Vital- oder Heilpilze. Den Zunderschwamm für Tee zu gebrauchen, habe ich noch nicht gehört und auch nicht gelesen. Den Zunderschwamm haben unsere Vorfahren als Heftpflaster benutzt und für Dochte aller Art. Beim Birkenporling musst du darauf achten,dass die Unterseite noch sehr weiß ist und auch noch gut riecht.

    Viele Grüße

    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock


    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo FunghiMojo,

    es gibt sehr viele Bücher über sogenannte Vital- oder Heilpilze. Den Zunderschwamm für Tee zu gebrauchen, habe ich noch nicht gehört und auch nicht gelesen. Den Zunderschwamm haben unsere Vorfahren als Heftpflaster benutzt und für Dochte aller Art. Beim Birkenporling musst du darauf achten,dass die Unterseite noch sehr weiß ist und auch noch gut riecht.

    Liebe Veronika,

    online finde ich viel zur Wirkung des Zunderschwammes bzgl. Immunsystem, hier ein Beispiel: https://www.kostbarenatur.net/anwendungen-un…/zunderschwamm/

    ...es wäre natürlich schön wenn es belastbare wissenschaftliche Studien dazu gäbe. Das betrifft aber ja nicht nur den ZS....

    Zum BiPo: Die weiße Unterseite kenne ich als Kriterium, meine Frage bezieht sich ja auch Unsicherheiten diesbezüglich und den beschriebenen Details (s. oben & Fotos). Falls du dazu Erfahrungswerte hast freue ich mich :)

  • Hallo FughiMojo,

    ich kann dir das Buch von Prof. Dr. Jan Lelley "Die Heilkraft der Pilze" empfehlen. Der hat sogar ein Institut,in welchem er sich mit der Heilwirkung von Pilzen beschäftigt .

    Viele Grüße

    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock


    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

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