Schwarzfaseriger Ritterling ?

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 969 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. November 2025 um 06:44) ist von Rooki.

  • Hallo und guten Tag,

    eigentlich sollte es der Schwarzfaserige Ritterling sein, doch hat dieser Pilz bei näherem betrachten der Lamellen, sägeblättrige.

    Dies schließt eigentlich den Schwarzfaserigen Ritterling nach Info`s im www aus. Auch den gelblichen Stiel bei meinen Funden vermisse ich.

    (🤔😄 Während Bild 7, mir eindeutig aufzeigt: das muß ein Risspilz sein😅)


    Das zweite "Model" der in weiß😄 stand im Laubwald, vorzugsweise bei bzw. unter Birken. Könnte es sich hier um den Riesen-, bzw. stinkenden Rötling handeln?

    Ein Dankeschön für die Hilfen.

    Gruß Ralph

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  • Ich würde beim ersten Pilz eher auf einen der Erdritterlinge tippen. Der Schwarzfaserige Ritterling sollte Gelb-grüntöne am Stiel haben. Eventuell kommt das auf den Fotos aber auch nicht so gut raus. Aber auch die Hutfarbe würde ich eher untypisch finden.

    Bei dem weißen Pilz bin ich mal gespannt, was für Vorschläge kommen. Ein Rötling müsste in dem Alter rosa Lamellen haben. Wonach riecht er denn? Eventuell einer der Gasritterlinge? Weißer Birkenritterling?

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • Hallo,

    bei den angefragten Pilzen sehe ich weder einen Schwarzfaserigen Ritterling noch einen Rötling. Beim ersten Ritterling könnte es sich, wie von MisterX angedeutet, um einen der Erdritterlinge handeln, dem Aussehen nach und beim Vorkommen im Laubwald (Bild 1 und vorletztes Bild) könnte auch noch Tricholoma sciodes (Schärflicher Ritterling) in Frage kommen.

    Die zweiten, weißlichen Pilze bei Birken halte ich ebenfalls für Ritterlinge. Die würde ich zunächst einmal mit Tricholoma stiparophyllum (Gerippter Gasritterling), welcher auch schon von MisterX erwähnt wurde, vergleichen.

    Auf manchen Fotos ist bei beiden Arten anhand der aufsteigend ausgebuchtet am Stiel angewachsenen Lamellen der für Ritterlinge typische Burggraben gut zu sehen.

    VG Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort

  • Hallo und guten Tag,

    vielen dank für die Hilfe, 👍👍👍👍 den beschreibungen nach dürfte es der Schärfliche Ritterling sein, der Geruch ist erdig. Ich habe noch zwei Bilder der Lamellen beigefügt, wellig oder gesägt?

    Gruß Ralph

    Das Marmeladenbrot ist keine Katze :awardspeech:

  • den beschreibungen nach dürfte es der Schärfliche Ritterling sein

    Ist er denn scharf?

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • Ist er denn scharf?

    Ich habe ihn nicht probiert......😯

    Das ist auch gut so, man probiert keine vermeintlich tödlich giftigen Pilze.

  • Das ist auch gut so, man probiert keine vermeintlich tödlich giftigen Pilze.

    Naja, wenn man den Grünling ausschließen kann, was man hier wahrscheinlich tun kann und sich mit der Gattung Ritterlinge sicher ist, sind tödlich giftige Pilze hier ausgeschlossen.

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • Und bei Ritterlingen gehört nun mal leider die Geschmacksprobe zum Bestimmungsprogramm. Hierbei muss man freilich noch mehr auf das restlose Wiederausspucken achten als etwa bei Sprödblättlern, Röhrlingen oder Schwefelköpfen, und eventuell mit Wasser den Mund nachspülen. Und bloß, weil mal in der Vergangenheit jemand gestorben ist, der sich an Grünlingen maßlos überfressen hatte, darf man bei Grünlingen durchaus eine Geschmacksprobe in der oben erwähnten Weise machen.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • Die Lamellen des ersten sind gewellt, nicht gesägt.

    eigentlich muss man sich nur einen Handsäge 🪚 wie einen Fuchsschwanz vorstellen um sich die seltene Variante vorzustellen.

    Doch irgendwie ist das nicht so einfach vom Sprachgebrauch und der Anwendung*. Optisch und von der Mustererkennung wird es auch manchmal durch spröde Lamellen, Trockenheit, mechanische Einflüsse auf den Wuchs usw erschwert.

    * hätte zB vor paar Monaten gemeint, Reifpilz hat gesägte/gekerbte Lamellenschneiden. Aber auf allen Funden und Fotos waren sie gewellt. Diese Info von 123 bezieht sich vielleicht auf ältere Exemplare oder stimmt einfach nicht.
    Das ist manchmal auch eine Frage des Blickwinkel. Wenn man schräg auf die Schlaufen/Ausbuchtungen schaut, wirkt es gekerbt.

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