Austernseitlinge? Dafür muss ich in der Regel mindestens 25 Kilometer fahren.

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 803 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. März 2026 um 04:43) ist von Pilzprophet.

  • Tja, bei mir in der Gegend gibt es nicht viele Buchen und wenn doch, dann sind diese kerngesund.
    Für Austernseitlinge also keine Chance und wenn ich welche haben möchte, muss ich mindestens 25 Kilometer fahren, selbst dann ist es aber natürlich ein Glücksspiel.

    Mir würde es ja auch schon reichen ab und an einmal wieder selbst welche zu sehen, aber auch dafür, ihr wisst schon, was ich meine.

    Seit einigen Tagen sind nun meine 6 Hochbeete ausgeräumt, waren wieder sehr ergiebig.

    Und was soll ich sagen, mich hätte fast der Schlag getroffen.

    Gegessen werden die nicht, da ich nicht weiß, was in den Paletten alles an Giftstoffen steckt, aber sieht schon toll aus.

  • Hallo Hiatamandel, welche Überraschung, die sind wirklich sehr schön.

    Klug, dass du wegen etwaiger Schadstoffe auf den Verzehr verzichtest. Das mache ich mit den Birkenpilzen in meinem Vorgarten auch so und nur, weil ich leider in der Stadt wohne.

    Kauzige Grüße Waldkauz

  • Hallo,

    dass ja toll aus.

    Bei uns gibt es viele Buchen und dami auch Seitlinge zu finden.

    Aber dafür sieht es für die Buchen selbst nicht so gut aus.

    Eigentlich ein trauriges Bild.

    Mal ein paar Bilder, dass ihr euch die Buchen vorstellen könnt.

    Gruß

    Ralph A

  • Man könnte meinen, Du wohnst hier bei mir im die Ecke. So sieht es bei uns teilweise auch aus, wobei ich mir um den Buchenbestand weniger Sorgen mache. Die Frage ist, womit wird der fehlende Bestand aufgeforstet, das ist die grössere Sorge. Ich befürchte, daß wir noch mehr Douglasien bekommen. Fichten werden jetzt halt gemischt.

  • Hallo Frank, sieht gut aus :) Essen würde ich die aus denselben Gründen auch nicht. Hatte jetzt dreimal Funde in der Natur; waren leider schon überständig, weil die Zeit fehlte, auf den ersten Frostreiz zu reagieren. Das Gefühl war schon da. Gruß Henry

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  • Nur mal so als Tipp: Für die Austern braucht man gar kein Holz.

    Habe ich völlig random herausgefunden.

    Ich hatte mal diese Stelle in einem Slivki-Show-Video gesehen:

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    Dann hatte ich irgendwann mal einen dieser tollen Supermarkt-Momente. Ich hatte dort eine Packung Austernseitlinge gekauft, zu Hause aufgemacht und... tada, leider Schimmel (kein Myzelflaum) auf dem verdammten Austernpilz.

    Ich war kurz davor die Packung wegzuwerfen, hab mich dann aber an das Video erinnert. Da hab ich mir gedacht: Mix die scheiße doch einfach und kipp die Pampe einfach mal testweise ins Beet oder einen großen Blumenkasten auf dem Balkon.

    Gesagt, getan. Einfach in einen echt kleinen Kasten für einen Blaubeerstrauch gekippt.

    Tja. Und eine Weile später kam da dann eine größere Menge Austernpilze AUS DER ERDE. Da war nicht mal Holz drin (Blaubeerstrauch lebt auch noch).

    Leider war ich zu doof und hab damals keine Bilder gemacht.

    Wenn du diesen Austernseitlingen also nicht traust, weil sie auf Holz wachsen, das eventuell behandelt ist und dadurch die Essbarkeit fraglich ist, könntest du sie zumindest als Sporen-Spender für eine Pilz-Pampe verwenden und die dann irgendwo auf die Erde oder sonst auf verfügbares, unbehandeltes Holz kippen.

    Viele sagen, dass es bei Naturholz nix bringt, weil es schon inoculated (engl.)/geimpft ist. Was mir aber noch keiner kommentiert hat, ist, was passiert, wenn man auf das "Naturholz" - im eigenen Garten oder Privatwald natürlich - vorher heißes Wasser kippt bzw. Löcher bohrt, dann heißes Wasser draufkippt und nach dem Abkühlen die Impfmasse aufträgt. Eigentlich müsste das kochende Wasser ja schließlich (lokal) die im Holz vorher angesiedelten Kulturen abtöten und ggf. sogar noch deren Nährstoffe verfügbar machen, oder nicht?

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