könnte das ein büscheliger Rasling sein?

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 345 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. Oktober 2025 um 12:22) ist von dr_snuggles.

  • Hallo Pilzfreunde,

    diesen Pilz habe ich heute an einem Forstweg in einem Waldmeister-Buchenwald auf kalkhaltigem Boden gefunden.

    Ich fand die Fruchtkörper interessant und habe sie zwecks genauerer Untersuchung mitgenommen. Lt. App (Picture Mushroom) könnte das ein büscheliger Rasling sein?
    Da ich mich auf solche Apps in keinster Weise verlasse aber trotzdem mein Wissen erweitern möchte, zapfe ich hier immer wieder gerne die Schwarmintelligenz an. :saint:

    Die Fruchkörper riechen schon leicht mehlartig aber sonst ziemlich unauffällig, nichtssagend.
    Im Anschnitt sehr hohe Lamellen und wenig Fleisch. Der Stiel ist etwas faserig. Insgesamt etwas zäh.

    Die Huthaut ist, wie soll ich es beschreiben? Trocken, fühlt sich an wie Gummi?

    Wie ist Eure Einschätzung, liege ich, bzw. die die App richtig? Oder ist das absoluter Blödsinn?

    Gruß
    Christian

  • Hallo Christian,

    Ich sammel den auch regelmäßig und finde den toll! Im Biss so wie im Geschmack.

    Was beim Büschelrasling sehr Eindeutig ist seine knorpelige Konsistenz. Das heißt: Brich ein Stück zB vom Hut ab und es sollte "knacken". Ebenso wenn man mit einem Messer durchschneidet fühlt es sich anders an als bei den meisten Pilzen.


    So nun zu deiner Anfrage: ich muss gestehen, mein Fotografisches Geschick ist tlw unterirdisch. Tut mir leid das ich das jetzt so sage, aber ich komm irgendwie nicht so auf deine Fotos klar und traue mir persönlich gar keine Bestimmung zu.


    LG

    Austtia

  • Ich sehe einiges was zum Büschelrasling passt, Hutfarbe, Fruchtkörperform, bereitfte Stielspitze, unauffälliger Geruch, Dünnfleischigkeit, Lamellenstand und Farbe, büscheliges Wachstum, Fundort am Waldweg. Gminder-Karasch schreiben bodenvag, von daher spricht Kalkboden zumindest mal nicht dagegen.

    Auf die Knorpelige Konsistenz wurde schon hingewiesen, dem könnte man noch hinzufügen, dass die Hutränder sich bei frischen Fruchtkörpern gummiartig ziemlich weitnach untendrücken lassen ohne zu brechen und dann zurückrückfedern.

    Insgesamt wäre der Büschelrasling auch mein Tipp, aber aufgrund des nicht optimalen Bildmaterials mit einiger Restunsicherheit.

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • Vielen Dank für Eure Einschätzungen.

    Auch wenn noch eine Restunsicherheit besteht habe ich doch wieder etwas neues kennengelernt und erweitere mit jeder neuen Entdeckung mein Wissen.

    Gruß
    Christian

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