Mönchskopf oder evtl. Riesenkrempentrichterling?

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 413 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. Oktober 2025 um 17:53) ist von MisterX.

  • Hallo Pilzfreunde,

    ich brauche mal wieder Eure Hilfe. Diese Art Pilze habe ich schon oft gesehen aber nie wirklich beachtet. Aber ich will ja ständig mein Wissen erweitern und habe heute mal die beiden Fruchtkörper mitgenommen.
    Könnte das ein Mönchskopf sein? Oder vielleicht ein Riesenkrempentrichterling?
    Habitat ist ein reiner Buchenwald, kalkhaltiger Boden.

    Die Fruchkörper sind sehr festfleischig, sie quitschen richtig beim durchschneiden. Geruch ist angenehm pilzig. Anders kann ich es leider nicht beschreiben.
    Der größere von den beiden könnte eine winzige Erhebung - eher ein kleiner Pickel - in der Hutmitte haben, wenn man mit dem Finger drüberfährt.
    Beim kleineren leider nicht mehr feststellbar, da waren wohl die Schnecken schneller. 😀


    Viele Grüße
    Christian

  • Hi,


    keine Einwände gegen den Mönchskopf. Die Quietsch-Beschreibung ist treffend. Lediglich der angenehm pilzige Geruch ist seltsam, für mich riechen die schon sehr eigen und penetrant süßlich. Aber Gerüche sind ja was sehr subjektives. Habe ich heute auch wieder einige Hexenringe gesehen, typische Spätherbst-Pilze.


    LG.

    Keine Verzehrfreigaben meinerseits.

  • Da würde ich gerne was dazu lernen:

    Wie kann der Riesenkrempentrichterling hier ausgeschlossen werden?

    Riesenkrempentrichterling, Riesenkrempenritterling = LEUCOPAXILLUS GIGANTEUS (SYN. LEUCOPAXILLUS CANDIDUS PAXILLUS GIGANTEUS, ASPROPAXILLUS GIGANTEUS)

    Ein charakteristischer Geruch und ein Hutbuckel wurden wenn ich richtig sehe nicht berichtet, sondern nur ein "piziger" Geruch und eine "winzige Erhebung" in der Hutmitte.

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • Die Diskussion gab es hier schon mal. Ich habe den Riesenkrempentrichterling zwischenzeitlich mehrmals gesehen und kann die Beobachtungen von Pablo nur unterschreiben. Der Hutbuckel ist ohnehin mehr so eine Bauernregel, kein Gesetz - ich finde ständig klare Mönchsköpfe, die den nicht haben.

    Die Bilder bei 123pilze sind weiterhin sehr suboptimal. Besser charakterisiert ist die Art hier oder hier.

    LG.

    Keine Verzehrfreigaben meinerseits.

  • Die Diskussion gab es hier schon mal. Ich habe den Riesenkrempentrichterling zwischenzeitlich mehrmals gesehen und kann die Beobachtungen von Pablo nur unterschreiben. Der Hutbuckel ist ohnehin mehr so eine Bauernregel, kein Gesetz - ich finde ständig klare Mönchsköpfe, die den nicht haben.

    Die Bilder bei 123pilze sind weiterhin sehr suboptimal. Besser charakterisiert ist die Art hier oder hier.

    Vielen Dank für die sehr hilfreichen LInks.

    Ich nehme dann mal mit Riesenkrempentrichterling vs. Mönchskopf
    *Nie mit Buckel in der Hutmitte vs. oft mit Buckel (oft besser fühlbar als sichtbar)
    *Hut und Stiel tendeziell vor allem jung sehr weiß (nicht immer, teils auch leicht beige) vs. oft ins Ocker- bis hellbräunliche gehend
    *Hutrand im Alter deutlich gerippt vs. nicht gerippt oder Rippung "anders strukturiert"
    *Lamellen leicht verschiebbar vs. nicht leicht verschiebbar
    *Sporenpulver amyloid vs. inamyloid

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