Anhaltspunkt für genauere Taxonomie gesucht

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 330 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Oktober 2025 um 19:51) ist von iEiEi.

  • Guten Morgen zusammen,
    ich bin Hobbyfotograf und unterstütze die Wiki mit guten Fotos auch beim Thema „Natur“, aktuell schiesse ich viele Bilder zum Thema „Fungi“. Bevor ich die Bilder online verfügbar mache, möchte ich sie möglichst exakt bestimmen. Meistens gelingt es mir aus eigener Erfahrung, ansonsten ist die KI mehr oder weniger hilfreich, zeigt aber wenigstens die Richtung an.

    Bei dieser Gruppe hier scheitere ich bis jetzt weitgehend:

    Von den Lamellen hab ich leider nur ein unscharfes Handy-Foto, sie sind sehr dunkelgrau. Die Gruppe stand im Mischwald an einem Nadelbaum. Habt Ihr eine Idee, was das sein könnte?

    Vielen Dank für Eure Hilfe & liebe Grüße
    Achim

    Einmal editiert, zuletzt von iEiEi (16. Oktober 2025 um 12:32) aus folgendem Grund: Unterseite ergänzt

  • Hallo Achim,


    Ohne weitere Fotos "rate" ich jetzt mal in die Richtung Cortinarius (Schleierlinge) rein.


    LG

    Austria

  • Hallo

    Das sind alte Grünblättrige Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare) Giftpilz.

    LG Andy

  • Hallo & vielen Dank!

    Ich hätte eher auf Häublinge getippt, die Gattung würde mir vorerst völlig ausreichen. Das unscharfe Bild der Lamellen habe ich mal noch angefügt. Die Gruppe war etwa 10-12 cm hoch, der „verbeulte“ Stiel ca. 5-6 mm dick. Ich werde mir wohl angewöhnen, die Exemplare mit heim zu nehmen, um dort noch bessere Bilder von den Details machen zu können.

    H. fasciculare könnte natürlich auch sein, da standen einige frische davon in der Nachbarschaft. Allerdings ist der Stiel doch deutlich dicker normalerweise.

    LG/A

  • Hallo,
    ohne Andy´s Einschätzung vorher gelesen zu haben, halte ich die auch für grünblättrige Schwefelköpfe, die einen Alters- oder Trockenschaden erlitten haben. Wenn nichts im Wald zu finden ist, sind es die immer. Hier in NRW ein Massenpilz.
    Ich habe vor einigen Tagen Exemplare gesehen, da war der Hut schon stark vergammelt, löste sich auf aber die grün-gelben Stiele standen noch munter da. Die Lamellenfarbe bei alten Exemplaren kommt hin.

    Gruß vom Tor zum Sauerland
    Ingo

  • Hallo zusammen,


    Mit dem letzten Bild der Hutunterseite (was bei meiner Antwort noch nicht da war) würde ich auch auf H. fasciculare tippen.


    LG

    Austria

  • Ich denke hier ebenfalls an den grünblättrigen Schwefelkopf, wobei man das in diesem Zustand zweifelsfrei nicht mehr sagen kann.

  • Hi.


    Ich hätte hier keine Zweifel am grünblättrigen, das Neongelb ist an der Stielspitze noch zu erkennen. H. ericaeoides ist derbe selten, ganz im Gegensatz zum hundsgemeinen Grünblättrigen Schwefelkopf.


    LG.

    Keine Verzehrfreigaben meinerseits.

  • Vielen Dank für Eure Hinweise! Ich habe am Nachmittag auch mal die Kategorie bei Wikimedia durchstöbert und bin dort auf 2-3 Bilder mit ähnlich aussehenden Exemplaren gestossen. Da die Bildbeschreibung nun einen Giftpilz deklariert, halte ich eine mögliche Falschidentifikation in diesem Fall für weniger dramatisch.

    Aber es ist interessant, vor einigen Tagen habe ich einen Cluster an frischen H. fasciculare fotografiert und hätte nicht gedacht, daß dies hier die gleiche Art ist. Aber klar, man sieht sie hier in der Gegend recht oft. Der Bienwald hat eine sehr große Vielfalt an Pilzen und durch die fotografische Dokumentation lerne ich gerade einige neue Arten kennen.

    LG/A

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