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Sind das Totentrompeten?

Es gibt 9 Antworten in diesem Thema, welches 1.006 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (28. Oktober 2025 um 15:19) ist von Günter Hey.

  • Ich habe heute Pilze gefunden und dachte es wären Totentrompeten. Allerdings sind sie auf saurem Boden, neben Heidelbeeren gewachsen und es war ein Kiefern- Fichten-Wald ohne Laubbäume in der näheren Umgebung.

    Das hat mich dann zweifeln lassen, v.a. da ich Totentrompeten bisher nur aus Büchern kenne, da alle Wälder in meiner Nähe sauer sind.

    Können es trotzdem Totentrompeten sein und wenn nicht, was sind eure Ideen?


    - Größe: 5-10cm hoch, Hut 1-8cm breit

    - Hut und Stiel zusammen und hohl

    - Geruch: angenehm fruchtig

    - Leisten/ Lamellen kaum vorhanden, nur leicht runzelig auf der Unterseite

    - Standort: saurer nährstoffarmer Boden unter Fichten und Kiefern


  • Ja bin auch bei Totentrompete bzw Herbsttrompe Kaum zu verwechseln nur die Altersbestimmung ist etwas schwierig

    Mit der Zeit bekommt man aber Routine darin

  • Hi

    eigentlich sollten die bei Laubbäumen stehen.

    Totentrompete, Herbsttrompete, Füllhorn, Kraterpilz, Herbstleistling (CRATERELLUS CORNUCOPIOIDES)

    Ich finde sie bevorzugt an Steilhängen, wo das Laub nicht gar so dicht liegt und es Moos gibt.

    Leider finde ich sie seltener als in obiger Kurzbeschreibung steht.

    Wenn sie klein sind sind sie extrem schwer im Laub zu erkennen.

    Getrocknet schmecken sie, genau wie Steinpilze wesentlich intensiver.

    Ausgesprochen eigener, leckerer Geschmack.

    Sehr gut für Bratensoßen geeignet.

    Habe schon viele unterschiedliche Beiträge über sie gelesen.

    Sie wüchsen nur alle 7 Jahre. (An einigen Fundstellen fand ich sie auch nach 20 Jahren nimmer)

    Sie würden auf vergrabenen Leichen = Kalk wachsen ??? Sind vielleicht auch gruselgeschichten. Wer weiß?

    Auf umgewühlter Erde scheinen sie schon gerne zu wachsen Maulwurfshügel, von Wildschweinen durchgepflügte Erde.

    Oft stehen Graue Leistlinge = sehr lecker und krause Leistlinge = Schmecken nach trockenem Eichenlaub, (extrem schwer zu erkennen) auch in der Nähe.

    Handgroße Exemplare wie sie in Youtubefilmen und schönen Bildern zu sehen sind gibt es bei mir leider selten.

    Schad.

    Gruß aus dem Hunsrück

    G.

  • PS.

    An 2 Standorten in Steillage steht hier überraschender Weise Maikraut, welches die Dürrejahre überstand, obwohl es ab stirbt, wenn es austrocknet.

    Gruß G.

  • Handgroße Exemplare wie sie in Youtubefilmen und schönen Bildern zu sehen sind

    Das sind ja auch nicht die Leckeren, die sind einfach nur alt und zäh.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • eigentlich sollten die bei Laubbäumen stehen

    Mein Totentrompetenplatz steht auch im Buchenwald, allerdings sind auch Fichten 30m entfernt

    und es Moos gibt

    das kann ich bestätigen.
    Vor 3 Jahren waren die Trompeten nur an den Moosflecken zu ernten, dieser Bereich hat sich erweitert auf Nicht-Moosflecken

    Getrocknet schmecken sie, genau wie Steinpilze wesentlich intensiver.

    Ausgesprochen eigener, leckerer Geschmack.

    Sehr gut für Bratensoßen geeignet.

    Stimmt,
    ich mache jedes Jahr Pilzbutter von getrennt getrockneten Pilzen (Pilzpulver) und stelle diese zur Verkostung an den Mittagstisch im Betrieb.
    Die Herbsttrompete hatte bisher den intensivsten Geschmack an Pilz, die Steinpilze wachsen bei uns leider zu wenig für eine extra Trocknung...

    Die Krause Glucke hingegen ist geschmacklich leider durchgefallen bei der Butter-Verkostung

    an meinem Platz wachsen die Trompeten bisher jedes Jahr, mal mehr, mal weniger...

    Grüße
    Porli

  • Ich glaube mit Kontrast sind die einfach leichter zu finden. Am meisten Pilze gibt’s immer noch auf Plätzen mit Laubdecke, nur halt schwerer zu sehen. Bei Laub hat man allgemein mehr Wasserrückhalt, Moos zeigt eher Grund- und Oberflächenwasser.

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