Erneut einer den ich nicht erkenne 251012

Es gibt 7 Antworten in diesem Thema, welches 645 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. Oktober 2025 um 12:46) ist von StephanW.

  • Erneut hallo.

    Da werden wohl einige Anfragen aus meiner Richtung folgen.

    Trotz oder wegen der Angabe von Merkmalen in der 123suchmaschine scheitere ich erneut.

    Ich dachte weil der spiztbuckelig ist und einen gewellten Rand hat hätte ich eine Chance. Aber nein.

    Standort in Fichten.




  • Hallo Günther,


    Vielleicht irgendwas um die Gattung Inocybe (Risspilze).

    Vielleicht hilft das etwas!


    LG

    Austria

  • Hallo Günter,

    mit dem Nichterkennen dieses Pilzes bist du in Gesellschaft von 99,95% der Pilzkundler. Ein "kleiner weißer Pilz" halt, auch als "Zackpilz" zu bezeichnen. In Europa gibt es etwa fünf Leute, die den zuverlässig auf einem Foto erkennen könnten. Also mach dir da keinen Kopf drum und konzentriere dich auf Pilze, bei denen eine realistische Erkennenschance besteht.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • Jo, Stephan, danke.

    Zum Ansatz mit der Erkenntnisschance folge ich deiner Argumentation gerne-

    Schad nur, dass man das im Vorfeld nicht weiß.

    Ich dachte Spitzbuckelig und zackiger Hutrand seien gute Merkmale.

    Allerdings sehe ich auch, dass ich, wie sicher auch andere Fragende, der Verlockung unterliegen, dass es einfach ist hier zu fragen, wenngleich ich mir durchaus Mühe gebe die angefragten Pilze in der Suchmaschine zu finden.

    Von da her folge ich dir bei einem kürzlich wo anders gelesenens Komentar, in dem du bermerktest, dass man, wenn man zu viel anfragt, den Überblick verliert und es keinen Sinn macht zu viel zu fragen, ohne den Pilz wirklich durch wiederholung kennen zu lernen.

    Zur Suchmaschine schrieb ich heut dem Hiatamandl einen Komentar/Frage/Anregung, den ich auch dir gern geschickt hätte, aber ich wusst nicht wie ich mehrere Leute ein beziehe.

    Unter anderem wählte ich Farbe gelb, Lamellenpilz an und im Ergebnis tauchte auch die Herbsttrompete auf.

    Mithilfe beim Verbessern der Suchmaschine und Durchforsten der Fotos nach plausibilität bot ich an.

    Ist aber nur ne Anregung, die ohne die Mithilfe vieler sicher schwer zu verwirklichen sein wird.


    Gruß G.

  • Also ich bin damals beim Lernen der Pilze anders vorgegangen. Statt zu jedem der im Wald zufällig vorgefundenen Pilze einen Artnamen zu lernen, habe ich versucht, die im Pilzbuch stehenden 300 Pilzarten (und nur diese!) zu finden und selbst mithilfe des Buches zu veri- oder zu falsifizieren. Da kam nicht zu 100 % immer das Richtige heraus, wie ich Jahre später feststellen musste, aber doch zu etwa 90 bis 95 %. Dafür war es mein eigenes Werk, nicht das Anderer. Damals ging das natürlich auch nicht anders, denn es gab kein Internet-Forum, das einem die Pilznamen "ausspucken" konnte. Aber man hat sich dadurch keine unangebrachte Bequemlichkeit beim Pilzbestimmen angeeignet. Einen so kleinen weißen Pilz anzuschauen hätte ich zu uninteressant und irrelevant gefunden.

    In Pilzforen sind etliche Leute jahrelang unterwegs, haben dabei an die fünfhundert Pilzarten angefragt und zu den meisten den (vermutlichen!) Namen bekommen, aber Pilze auch nur ansatzweise bestimmen können sie immer noch nicht. Offenbar sind sie der Meinung, dass man Pilzarten auswendig lernen könne und müsse. Nun, das funktioniert anfangs nicht schlecht, aber so ab 25 Arten riegelt es dann ab, und man bleibt ewig auf dem erreichten Wissensstand.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

    2 Mal editiert, zuletzt von StephanW (13. Oktober 2025 um 18:35)

  • Hallo Günther,

    mach doch mal einen Sporenabwurf. Das hilft schon mal die grobe Richtung zu erkennen: Rosa für Rötlinge/Zärtlinge, tabakbraun für Rißpilze, weiß für z.B. Schirmlinge usw. Ich komm auf diese Weise fast immer wenigstens bis zur Gattung.

    VG Bernd

  • Jo, Stephan, Bernd.

    An die Pilzbücher dachte ich in letzter Zeit auch, weil dort eine sinnvolle Vor-Auswahl statt findet.

    Ich werde sie zur Hand nehmen und es wird mir als Sammler-Laie mit Futter-Interesse vielleicht weitgehend reichen oder reichen müssen.


    Dank Bernhard für deinen Tip.

    Ich machte bisher nur gelegentlich Sporenproben, z.B Mehlräsling. Aber die Idee ist auf jeden Fall gut um auch ohne Mikroskop und Kenntnisse im Umgang mit diesem und dem dort sichtbaren etwas ran zu rücken.

    Ich versuche tatsächlch immer mal wieder nach Gattungen zu forschen und Pilze so ein zu kreisen. Da liegt sicher ein interessantes Beschäftigungsfeld für mich.

    Alo, ihr beiden. Habt dank für die Antorten.

    Gruß G.

  • mir als Sammler-Laie mit Futter-Interesse

    Hey Günter,

    das ist unangebrachtes Understatement. Du bist vielleicht zur Zeit noch Sammler-Laie, aber du bist so dermaßen "on fire", das wird sich sehr schnell ändern. Wichtig ist, dass man sich nicht nur mit einzelnen Pilzarten, sondern auch mit der Bestimmungsmethodik auseinandersetzt. Also mit so Sachen wie Sporenpulverfarbe oder Pilzhabitus oder Geruchsprobe oder Fleischverfärbung oder... Dann geht man schon bald wissensmäßig durch die Decke.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

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