Igel-Stachelbart?

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 379 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. Oktober 2025 um 19:36) ist von Rooki.

  • Hallo miteinander,

    kann es sein dass ich einem kleinen Igel-Stachelbart über den Weg gelaufen bin? Er wächst ziemlich weit unten am Stamm eines noch lebenden Ahorns.

  • Hallo Doris,

    ich halte deinen Fund makroskopisch gesehen eher für einen Dornigen Stachelbart (Hericium cirrhatum). Wieso meinst du, dass der Pilz an einem noch lebenden Baum wächst ? Der wächst doch offensichtlich auf einer älteren, teilweise schon bemoosten Schnittfläche eines abgesägten Baumstammes. Dieser tote Baumstumpf ist für das Auftreten dieses Pilzes entscheidend und nicht ob daneben noch ein lebender Baum(stamm) steht.

    LG Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort

  • Hallo Sepp,

    ich bin zwar Anfänger im Pilze bestimmen aber ich nehme mir schon heraus zu wissen ob ein Baum ein abgesägter Baumstumpf ist oder ein Baum mit Stamm, Ästen und Blättern dran. Ich würde sagen, dafür reichen meine Kenntnisse gerade noch so aus.

    Der Stamm hatte im unteren Bereich einen abgesägten dicken Ast, da drauf wächst dieser Pilz.

    Mir ist klar dass erfahrene Mykologen in diesem Forum häufig viel Schwachsinn lesen müssen, aber einfach pauschal anzunehmen, ein Fragesteller kann einen Baum nicht von einem Stumpf unterscheiden, ist schon etwas beleidigend.

  • Hallo Doris,

    ich glaube Sepp meinte, dieser abgesägte Teil des Baumes ist für das Pilzwachstum zuständig. Am gesunden Teil des Baumes wächst üblicherweise kein Pilz. Das habe ich zumindest so verstanden

    Das ganze wäre deutlicher gewesen, wenn man den Baum in der Totalen sieht. Man darf hier durchaus ein paar Bilder mehr einstellen um's zu verdeutlichen ????

    Gruß Bernhard

  • Hallo Doris,

    tut mir leid, ich wollte dich keinesfalls beleidigen oder deine Kenntnisse in Frage stellen. Aber auf zumindest 3 deiner Fotos kommt es für mich so rüber, als ob der Pilz auf einem abgestorbenen Baumstumpf wachsen würde. Natürlich kann die Schnittfläche auch ein abgesägter Ast, also ein sogenannter Aststummel sein, aber das ist auf den Fotos meines Erachtens nicht leicht zu erkennen.

    Es mag auch durchaus sein, dass der Baum als solcher abgesehen von dem abhanden gekommenen Ast noch lebt, aber der Fruchtkörper wächst auf dem abgestorbenen Astteil aus/auf dessen Schnittfläche und dieser Totholzteil bildet das Substrat.

    Daher fand ich deine Angabe im Startbeitrag "wächst am Stamm eines noch lebenden Ahorns" im Vergleich zu den Bildern ein wenig irritierend. Keinesfalls wollte ich dir aber generell oder pauschal unterstellen, dass du einen lebenden Baum nicht von einem Baumstumpf oder Aststummel unterscheiden könntest. Da habe ich in meinem oberen Posting vielleicht auch etwas unglücklich formuliert.

    LG Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort

    Einmal editiert, zuletzt von Sepp (12. Oktober 2025 um 15:16)

  • Oje, dann habe ich wohl überreagiert.

    Das habe ich mir nicht gedacht, dass eine Fernaufnahme tatsächlich hilfreich ist. Dann mache ich das in Zukunft so.

    Ich wollte den Pilz nicht abnehmen weil ich dachte dass er evt geschützt ist. Daher hatte ich mit dem Fotografieren nicht so viele Möglichkeiten mit dem Blickwinkel.

    Danke auf jeden Fall mit dem Tipp vom Stachelbart. Dann informiere ich mich dazu nochmal.

    Viele Grüße!

  • Der bewirtschafter des Waldes ist ein Laie, aber gut für dich, so hast du einen schönen Fund machen können. Gratulation, sowas hab ich noch nie vor die Linse bekommen!

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