Röhrling mit gelben Röhren

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema, welches 613 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (13. Oktober 2025 um 20:20) ist von Rooki.

  • Hallo,
    ich habe in der Nähe einer Lärche oder Kiefer (kann mich leider nicht 100% erinnern) diesen Röhrling gefunden.
    Hut braun mit kleinem "Knubbel" oben, ca. 8 - 10 cm Hut Durchmesser bei den meisten.
    Haut am Stiel sehr leicht lösbar.
    Röhren satteres gelb als bei der Marone und kein blau beim anschneiden.
    Stiel ist nicht dick wie bei einem Steinpilz.
    Kappe nicht sonderlich schleimig.
    Geruch recht neutral.
    Was könnte das sein ? (Bilder im Anhang)

  • Könnte man mal mit dem Körnchenröhrling oder dem Ringlosen Butterpilz vergleichen. Tendenz zu ersterem. Leider sieht man die Stielbasis nicht. Die Pilze hast du noch, richtig? Bleibt bei Abziehen der Huthaut ein radial verlaufende dunklere Färbung zurück?

    Oh, und herzlich Willkommen im Forum :)

    :welcome2:

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • Könnte man mal mit dem Körnchenröhrling oder dem Ringlosen Butterpilz vergleichen. Tendenz zu ersterem. Leider sieht man die Stielbasis nicht. Die Pilze hast du noch, richtig? Bleibt bei Abziehen der Huthaut ein radial verlaufende dunklere Färbung zurück?

    Ja ich habe die Pilze noch ich trau mich nicht sie zu schneiden bzw. zu essen ;)
    Anbei ein Foto vom Stiel man sieht sehr gut dass sich die braune schleimige Haut am Stiel schon nach unten gezogen hat, sehr leicht lösbar.
    Und 2 Fotos mit abgezogener Hut Haut.

  • ich trau mich nicht sie zu schneiden bzw. zu essen ;)

    Und ich trau mich jetzt nicht mehr mehr dazu zu sagen und kann dich nur noch auf folgende Liste verweisen ;)

    Pilzsachverständige finden / DGfM

    Ab zum PSV, mit etwas Glück vielleicht sogar noch heute oder spätestens morgen. Pilze guter Qualität dürfen 24h im Kühlschrank lagern.

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  • OK ist verständlich.
    Bei Röhrlingen sollte ja nichts "tödliches" passieren...aber wenn ich keinen finde auf die Schnelle bzw. bis morgen zur Analyse lasse ich es natürlich lieber...

    Danke trotzdem ! :)

  • Bei Röhrlingen sollte ja nichts "tödliches" passieren.

    Das stimmt, es gibt in Deutschland nach herrschender Meinung keinen für ansonsten gesunde Menschen tödlich giftigen oder organschädigenden Röhrling. Aus Prinzip sollte man trotzdem nur Pilze essen, die man ohne jegliche Restzweifel als essbar bestimmt hat, auch Röhrlinge. Es gibt übrigens mehrere ungenießbare und leicht giftige/schwermetallbelastete Röhrlinge und viele Röhrlinge sind besonders anfällig für Gold- und Weißschimmel, dessen Befall für Anfänger oft nicht gut erkennbar ist und der wiederum kann organschädigend sein, wenn er nicht erkannt wird.

    Daher empfiehlt sich trotzdem der Gang zum PSV, denn der prüft das alles genau und schließt jede Gefährdung aus. Ist auch eine gute Gelegenheit, jetzt schon Kontakt zum nächsten PSV zu knüpfen. Du willst ja sicher auch irgendwann mal Lamellenpilze sammeln und dann kommst du um den PSV sowieso nicht herum, wenn du die als Anfänger sicher verzehren willst.

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  • Hallo und guten Tag,

    ich tendiere zum dem für mich unter den Namen bekannte Körnchenröhrling hin, denn auf den Bildern zwei und sieben meine ich die "Körchnchen" zu erkennen. Bei Bild zwei an der Schnittstelle und bei Bild sieben unter den Röhren.......

    Die Hutfarbe ist meiner Meinung nach für den Butterpilz zu hell.

    Anbei Bilder des Butterpilzes.


    Grüße Ralph

    Das Marmeladenbrot ist keine Katze :awardspeech:

  • Die Hutfarbe ist meiner Meinung nach für den Butterpilz zu hell.

    Der Ringlose Butterpilz hat dem Körnchenröhrling ähnlichere Hutfarben :)

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • Ei, Ralfs Butterpilze fotografierte ich heute auch und war unsicher , ob unten Velumreste oder Schimmel war.

    Jetzt weiß ich´s.

    Dank in die Runde

  • Ich war gestern abend noch bei einem Pilzexperten und er hat sie als Butterpilze identifiziert.

    Da lehne ich mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und sage er liegt falsch damit (zumindest bei dem im aller ersten Bild). Ist das ein Pilzsachverständiger der DGfM?

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

  • Ich war gestern abend noch bei einem Pilzexperten und er hat sie als Butterpilze identifiziert.

    Da lehne ich mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und sage er liegt falsch damit (zumindest bei dem im aller ersten Bild). Ist das ein Pilzsachverständiger der DGfM?

    So einen Gedanken hatte ich erst auch. Entweder sind die Pilze aus dem ersten Post andere als jene aus dem zweiten Post, oder aber diejenigen im ersten Post wurden oberhalb des Stielrings abgeschnitten (oder der Stielring wurde abgeschabt). Die Pilze im zweiten Post von Nightwish scheinen mir schon Butterpilze zu sein.

    Nightwish76 Du merkst, du solltest hier zwecks Bestimmung jeweils den ganzen Fruchtkörper präsentieren: nichts abschneiden, nur ganz grob von Dreck säubern.

    LG Myzelio

  • Er ist im Internet als Pilzsachverständiger aufgeführt und wird über die DGFM Suchseite gefunden.
    Das mit dem ganzen Fruchtkörper wußte ich nicht, werde es mir merken.

  • Den im allerersten Bild vom ersten Post halte ich definitiv für einen Butterpilz, viele der anderen Fotos sind so schlecht beleuchtet und aufgenommen, dass man nicht wirklich viel verlässliches sagen kann.

    Bitte Pilze nicht in der Hand halten:

    Wenn der Pilz und das Handy wackelt ist schlechter als wenn nur das Handy wackelt ;)

    das Thema bitte durchlesen: 

    Hiatamandl
    26. November 2018 um 10:00

    Auf Bild drei in Beitrag eins sieht man die durchtrennten, angetrockneten Velumreste (Ring). Würde da schon mit der Bestimmung von jemand, der die Dinger in der Hand hatte, mitgehen.

    Verhältnis Fleisch/Röhren sieht auch sehr typisch aus.

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