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Was für ein Röhrling?

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 607 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. Oktober 2025 um 23:17) ist von thiodaheri.

  • Schönen guten Sonntagnachmittag,

    Ich habe heute diesen Röhrling gesammelt. Die Fotos sind etwas zu rötlich geraten, auf mich wirkte der Hut auf dem Waldboden kastanienbraun, evt minimal mit einem rötlichen Stich. Der Stiel erschien mir auch zunächst eher weiß mit leichten gelblichen und minimal rötlichen Flocken (oder Netz?) an der Basis. Die auf den Fotos zu sehenden auffälligen Schuppen?/Netz? sind erst einige Zeit nach dem Sammeln erschienen.

    Das Fleisch und der Stiel sind sehr hart, sodass ich anfangs, auch wegen der Form des Pilzes (dicker Stiel), an einen Steinpilz gedacht hatte.

    Die Lamellen sind weiß, die Poren schmutzig weiß/hellbraun?, erinnernd an Birkenpilze.

    Das Fleisch hat sich nach dem Anschneiden seehr langsam schwarz/blau verfärbt. Als Beispiel unten stehendes Foto: die Stielbasis ist schwarz angelaufen und davon habe ich ein Stück weggeschnitten, 15 Minuten nach dem Schnitt ist es dort immer noch weiß.

    Jetzt bin ich ratlos: Steinpilze blauen nicht. Gallenröhrlinge haben rosa Lamellen. Hexenröhrlinge haben rote Poren, Schönfußröhrlinge haben gelbe Poren. Maronen haben nicht so hartes Fleisch. Birkenpilze und Reitkappen haben einen dünneren Stiel. Hainbuchen- und Pappel-Rauhfußröhrlinge haben nicht so einen rötlich-braunen Kopf. Was für ein Pilz könnte es sein?

    Leider kann ich mich nicht mehr an die Bäume in der Nähe des Pilzes erinnern.

  • Hallo,

    Es gibt 24 verschiedene Raufüsse:

    Mein Tipp: In der Pilzsuchmaschine, direkt unter dem Suchfeld zuerst "LAT AN" klicken (lateinisch an), und dan im Suchfeld "Leccinum" eingeben. Dann hast du alle Raufüsse auf einem Blick, und kannst weiter vergleichen.

    Pilzsuche - Pilze bestimmen mit der Pilzsuchmaschine nach makroskopischen Merkmalen - Finde hier deinen Pilz

    Schöne Grüsse

  • Hallo Doris,

    ich denke, dass ist eine der Rotkappen (Leccinum spec.). Da kann schon manchmal auch das eine oder andere Exemplar einen korpulenteren Stiel haben. So wie es auf den Fotos bis zur Stiel-Schnittstelle aussieht, liegt das aus meiner Sicht durchaus noch im Rahmen der Variationsbreite.

    Übrigens bitte bei Bestimmungsanfragen nicht den Stiel abschneiden, sondern den vollständigen Pilz zeigen.

    LG Sepp

    Eine Verzehrsfreigabe gibt es nur beim Pilzsachverständigen vor Ort

  • ich denke, dass ist eine der Rotkappen (Leccinum spec.). Da kann schon manchmal auch das eine oder andere Exemplar einen korpulenteren Stiel haben. So wie es auf den Fotos bis zur Stiel-Schnittstelle aussieht, liegt das aus meiner Sicht durchaus noch im Rahmen der Variationsbreite.

    Allerdings spricht die Verfärbung an der Schnittstelle auch dafür.

    LG, Diether

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