Drei Unbekannte aus dem Nadelwald

Es gibt 7 Antworten in diesem Thema, welches 463 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. Oktober 2025 um 06:05) ist von MisterX.

  • ... hier noch drei weitere Pilzarten, die mich interessieren, und bei denen ich nicht recht weiterkomme.

    Der Geruch ist bei allen dreien aus meiner Sicht unauffällig.

    Ich habe sie mal mit A, B, C markiert.

    Bei C fiel mir vor allem das leicht violette Fleisch beim Schnitt auf. Ich hatte den Eindruck, dass es mit der Zeit innerhalb der ersten Minuten intensiver wurde.

    Ich würde mich sehr freuen, zu erfahren, was dies für Pilze sind, um mein Wissen zu erweitern! :)

    Vielen Dank und Grüße,

    Christiane

  • A, da müsste man mehr wissen, ist aber nicht für die Pfanne

    B und C sind Schleierlinge, nichts für die Pfanne

    Grüße von der Insel Rügen

  • Danke Uwe!

    Falls Du Vermutungen hast, oder ich weitere Infos geben soll, sehr gerne.

    Essen werde ich sie nicht, nur für den Wissensdurst.

    Grüße in den Norden!

  • Hallo Christiane,

    da hast du extrem schwer zu bestimmende Pilze vor dir. Selbst Experten hängen stundenlang vor solchen Pilzen, und kommen doch zu keinem verlässlichen Ergebnis. Da ist man schon froh, wenn man die Gattung trifft. Falls Nr. 1 nach Rettich riecht, würde ich die Gattung Hebeloma vermuten. Nr. 2 und 3 könnten Cortinarien aus der Telamonium-Sektion sein, aber dazu müsste man mindestens mal die Sporenfarbe kennen. Insgesamt dürfte es an die tausend Pilzarten geben, die so oder so ähnlich aussehen. Fazit: via Internet-Fotos absolut nichts zu machen.

    Spoiler anzeigen

    Ein Cortinarien-Fachmann sagt zu Nr. 3 möglicherweise Cortinarius malachius.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • Hallo

    Ausserdem finde ich Fotos im Habitat, extrem wertvoll. Nicht das es dann einfacher wird in dieser Gattung.

    Angaben zum Habitat, Partnerbäume und Geruch sind auch wichtig.

    -> deine Funde müsste man mittels Schlüssel versuchen zu bestimmen, da kommt dann bald mal die Frage betreffend Mikrodaten (Sporen).

    Mit dieser Gattung würde ich in deinem Fall noch etwas zuwarten. LG Andy

  • Lieber Stephan und Andy,


    danke für Eure Antworten.

    Das war mir leider nicht so ganz klar, aber ich werde das zukünftig berücksichtigen!

    Danke für die Hinweise und auch für den Bestimmungsvorschlag!

    Ich hatte so viele von diesen Pilzen gefunden, daß ich mir dachte, das könnte etwas Bekanntes sein.

    Daher hielt ich es für lohnenswert hier mal nachzufragen, und auch um zumindest herauszubekommen, ob man die Finger davon lassen sollte, oder ob ich doch etwas interressantes entdeckt habe.

    Auch hier entschuldige ich mich natürlich, wenn ich in meiner Begeisterung das Forum überstrapaziert haben sollte, das war nicht meine Absicht!

    Jedenfalls danke für Eure Zeit und daß Ihr mir trotzdem weitergeholfen habt.

  • Ich hatte so viele von diesen Pilzen gefunden, daß ich mir dachte, das könnte etwas Bekanntes sein.

    Hallo Christiane,

    es kann sein, dass das was du gefunden hast ein Sammelsurium der verschiedensten Arten war. Viele Arten sehen sich unglaublich ähnlich, das ist es, was die Bestimmung so schwierig macht. Eigentlich musst du jeden dieser Pilzfunde einzeln bestimmen.

    Deswegen der gutgemeinte Rat, Bestimmungsversuche bei solchen Pilzen vorerst zu unterlassen, und sich stattdessen denjenigen Pilzen zu widmen, die in 200/300-Arten-Pilzbüchern gelistet sind.

    FG

    StephanW

    Für meine hier gemachten Aussagen zu Pilzen übernehme ich keinerlei Haftung, es sind insbesondere keine Essfreigaben.

  • und sich stattdessen denjenigen Pilzen zu widmen, die in 200/300-Arten-Pilzbüchern gelistet sind.

    Als jemand, der vor noch nicht ganz so langer Zeit völlig neu mit Pilzen angefangen hat, würde ich mich dem voll anschließen. Sehr zu empfehlen ist Gminders "Handbuch für Pilzsammler". Da sind viele in den meisten Regionen häufige Pilzarten abgebildet, es hat einen recht übersichtlichen Bestimmungsschlüssel, wenn man mit sowas arbeiten will, und wenn nicht, und man lieber einfach im Pilzbuch blättert und Bilder vergleicht (wie ich ^^) sind da auch auf die Weise viele gut bestimmbare Arten drin.

    Mit dem Buch hat man schnell Erfolgserlebnisse und bekommt Lust auf das nächste, dickere Pilzbuch.

    Alle meine Aussagen in diesem Forum sind nur als Bestimmungshilfen und keinesfalls als Verzehrfreigabe zu verstehen.

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