Hej und Moin,
nach schönen Wochen im Urlaub in Schweden möchte ich gerne einige Bilder zeigen. Obwohl es kaum geregnet hat, gab es einige Pilze zu entdecken. Alles in allem aber ziemlich trocken. Vorab: Ich bin neu dabei, habe die Pilze nach besten Wissen bestimmt, bzw. eingegrenzt und freue mich auf Hinweise, wo es vielleicht noch nicht ganz passt.
Starten möchte ich mit dem gemeinen Schwefelporling, der wunderschön aus einem toten Kirschbaumstumpf wächst:
Foto 1 - Die Bilder sind in einem Abstand von jeweils etwa 7 Tagen entstanden. Beim Laetiporus sulphureus lese ich oft, er sei „jung“ genießbar. In welchen Stadium ist er jung genug? Mein Gefühl (Anfassen/Riechen/Anschneiden) sagt mir, irgendwo zwischen Mitte und Rechts ist der Punkt erreicht. Lässt sich das nur anhand der Bilder bestätigen?
Weiter geht es mit Pilzen aus einem Birkenwald:
Foto 2 - hier erkenne ich einen Birkenpilz, vermutlich den gemeinen (Leccinum scabrum). Ich hab den Pilz stehen lassen und nicht angeschnitten, um eine mögliche Verfärbung zu beobachten. Die grobe Einordnung reicht mir aktuell aus.
Foto 3 - diese (Birken?-)Rotkappe lag „ausgetreten“ auf einem Wildpfad in besagten Birkenwald. Da der Pilz scheinbar schon ein wenig dort lag, war er relativ trocken. Das Aufschneiden (erst am darauffolgenden Tag) bewirkte keine Verfärbung:
Foto 4 - Liegt das am bereits zu trockenen Pilz/Stiel oder liege ich mit meiner Annahme komplett daneben?
Raus aus dem Birken-, rein in den Mischwald mit einem Sammelsurium aus weiteren Baumpilzen und (wie ich denke) Täublingen. Ein local sprach begeistert vom „Storkremla“. Das wäre Russula paludosa, der Apfelräubling. Ob er das wirklich ist? Ich weiß es nicht. Ich habe keine Sporenfarbe ermittelt und keinen Geschmackstest durchgeführt. Ein schöner Pilz ist es aber allemal und daher zeigenswert:
Foto 5 - sollte den nicht näher bestimmten Täubling zeigen…
Weitere Pilze, für mich als Täublinge abgespeichert:
Foto 6 - nicht näher bestimmte Täublinge. Meist zwischen Flechten (Rentierflechte?) und Moos direkt auf Stein. Scheinen recht trockenresistent zu sein. Gilt das für alle Täublinge oder lässt es Rückschlüsse zur weiteren Eingrenzung zu? Interessant oben rechts: Der Goldleiste (Käfer) scheint der Pilz zu schmecken.
Ich schließe die Runde mit einigen bunt gewürfelten Baumpilzen.
Foto 7 - Baumpilze. Bei Interesse gibt es jeweils mehr und detailliertere Fotos. Ich sehe u. a. den rotrandigen Baumschwamm in verschiedenen Stadien, einen Schichtpilz, einen Zunderschwamm, vielleicht einen Saftporling und wieder den gemeinen Schwefelporling.
Damit beste Grüße, ich freue mich auf Einschätzungen.
P. S.: Die obligatorischen Kantareller, Pfifferlinge, sind natürlich auch nicht zu kurz gekommen, waren aber zu schnell in Pfanne und Bauch verschwunden, um fotografiert zu werden. Aufgrund der Trockenheit war die Ausbeute auch eher dürftig.