Moin Pilzfreunde
Toller Fund, der Maisbeulenbrand. Ein paar Mal hatte ich bereits das Glück. Dieses Mal in den französischen Ardennen:
"Der weltweit als Huitlacoche (Ustilago maydis (DC.) Corda) bekannte Pilz ist ein Phytopathogen von Maispflanzen, das in verschiedenen Ländern erhebliche wirtschaftliche Verluste verursacht. Andererseits ist er ein typischer Speisepilz der mexikanischen Kultur und Küche und hat einen hohen Handelswert auf dem heimischen Markt, obwohl in letzter Zeit ein wachsendes Interesse auf dem internationalen Markt zu verzeichnen ist. Huitlacoche ist eine hervorragende Quelle für Nährstoffe wie Eiweiß, Ballaststoffe, Fettsäuren, Mineralien und Vitamine. Sie ist auch eine wichtige Quelle für bioaktive Verbindungen mit gesundheitsfördernden Eigenschaften. Darüber hinaus ist wissenschaftlich erwiesen, dass aus Huitlacoche isolierte Extrakte oder Verbindungen antioxidative, antimikrobielle, entzündungshemmende, antimutagene, blutplättchenhemmende und dopaminerge Eigenschaften besitzen."
Quelle: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10254540/
Ich hab ihn selbst noch nicht gegessen. Hat jemand Erfahrung darin, wie schwarz er innen aussehen darf, damit man ihn noch essen kann?
Übrigens: Schwangeren wird vom Verzehr abgeraten. Das enthaltene Ergotin steht im Verdacht, zu Problemen in der Schwangerschaft führen zu können und frühzeitige Wehen auszulösen.
Viele Grüße
Reike