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Fadenähnlicher Pilz (?) auf Fichtenzapfen

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 882 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Februar 2025 um 16:11) ist von Bihlerben.

  • Guten Tag,

    ich habe heute weiße Fäden auf einem Fichtenzapfen gefunden. Sie sind weißlich, wenige Millimeter lang und deutlich weniger als ein Millimeter dick.

    Zapfenbilder:


    Unter dem Mikroskop sieht es so aus, als wären am Fadenende "Hüte" angeheftet. Sind das etwa verkümmerte Fichtenzapfenrüblinge?


    Hier ein Bild, das durch Fokusebenenstaplung ("Focus Stacking") entstanden ist:


    Hat jemand eine Idee, was ich da gefunden habe?

    Vielen Dank und viele Grüße,

    Benjamin

  • Hallo

    Wahrscheinlich ist das der beginn des Mycel aus dem dann später Fichtenzapfenrüblinge entstehen.

    Fichten-Zapfenrübling oder Fichtenzapfen-Nagelschwamm (Strobilurus esculentus)

    BG Andy

  • Guten Tag zusammen,


    ich habe heute an zwei Fichtenzapfen ähnliche "Fäden" gefunden und nebenan Fichtenzapfenrüblinge. Die Verdickungen waren wieder erkennbar und sind offensichtlich die Hutansätze. Die Farben, die man bei Fichtenzapfenrüblingen erwartet, waren nur an wenigen - den größten - Fruchtkörpern zu erkennen. Für mich waren und sind das deshalb alles Fichtenzapfenrüblinge.


    Zapfen 1



    Zapfen 2



    Viele Grüße,

    Benjamin

  • Die Farben, die man bei Fichtenzapfenrüblingen erwartet, waren nur an wenigen - den größten - Fruchtkörpern zu erkennen. Für mich waren und sind das deshalb alles Fichtenzapfenrüblinge.

    Hallo Benjamin

    Stimmt alles. Richtig Farbe gibt es erst, wenn die Pilze Tageslicht abbekommen. https://ruegenpilze.de/Fichtenzapfenr…esculentus).pdf

    Grüße von der Insel Rügen

  • Lieber Benjamin

    In Bezug auf den Stiel deiner Funde könnte auch der Mäuseschwänzrübling /Baeospora Myosura (aufgrund der langen Myzelfäden und den wurzelartigen Stielbasis) in Betracht gezogen werden. Der Hut desselben wäre aber in der Regel wie der Fichtenzapfenrübling auch bräunlich, ich kann es (noch) nicht so nicht genau erkennen auf deiner Aufnahme.

    Beste Grüsse

    Corinne


    Edit: wie Uwe schreibt, ergibt sich die Farbe bei Tageslicht

    Hinweis: Mit meinen Beiträgen und Kommentaren kann ich keine Tipps/Empfehlungen zum Verzehr abgeben.
    Zur Pilzbestimmung für Speisezwecke den Pilzsachverständigen vor Ort konsultieren. Vielen Dank.

  • Lieber Benjamin

    In Bezug auf den Stiel deiner Funde könnte auch der Mäuseschwänzrübling /Baeospora Myosura (aufgrund der langen Myzelfäden und den wurzelartigen Stielbasis) in Betracht gezogen werden. Der Hut desselben wäre aber in der Regel wie der Fichtenzapfenrübling auch bräunlich, ich kann es (noch) nicht so nicht genau erkennen auf deiner Aufnahme.

    Beste Grüsse

    Corinne


    Edit: wie Uwe schreibt, ergibt sich die Farbe bei Tageslicht

    Vielen Dank für den Hinweis. Den Mäuseschwanzrübling hatte ich gar nicht auf dem Schirm.


    "Das muß sich doch klären lassen" hab ich mir gedacht und die Zystiden angeschaut. Die haben Kristallschöpfe, damit können es keine Mäuseschwänze mehr sein. :)



    Benjamin

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